29.07.2026, 12:36
Hallo Rainer,
ich gebe dir da weitgehend recht
Was mich nur immer mal ins Grübeln bringt, sind manche subjektiven Eindrücke, die ich mir nie recht erklären konnte.
Z.B. habe ich vor Jahren für jemanden einen Komplettbausatz einer EL34-PP-Endstufe zusammengebaut. Diese ließ sich als Pseudo-Trioden-Schaltung oder Ultralinear betreiben (Welter HE ES 50, mußte man innen passend löten).
Im "Triode"-Modus sehr kraftvolle dynamische Wiedergabe, mitreißend
; UL dann nicht mehr getestet.
Dennoch beschlich mich irgendwie ein Gefühl, daß das Ganze auch ein wenig "nervös" aufspielte
Nun war der Verstärker auch neu/nicht eingespielt, 2...3 Std.n Probebetrieb sind praktisch nichts.
Nach Rückversand der fertigen Kombi (Vorstufe war auch dabei) habe ich später wieder meinen ollen Saba Konstanz Stereo KN18 Receiver angeschlossen, ein Eintakter mit je ECL86 und ~3W / Kanal.
Diese kleine Kiste schafft etwas, woran viele größere, amtliche Geräte mitunter scheitern: sie spielt die Musik mit einer Gelassenheit, ja Ruhe, die langes Genießen ermöglicht.
Ähnliches bemerke ich auch an besseren Single Ended-Geräten, z.B. mit 300B: die Musik entsteht gefühlt aus einer derartigen Ruhe heraus, daß man glauben könnte, es stünde unendlich Leistung zur Verfügung.
Natürlich gerät man an unempfindlichen Wandlern spätestens bei höherem Tiefbaßpegel an ein deutliches Limit
Vielleicht ist dieses Verhalten der letztliche Grund, warum sich überhaupt noch Musikfreunde mit dieser 1930er-Jahre Technik abgeben: mit halbwegs passenden Schallwandlern ist ein beeindruckendes Niveau zu erreichen, ohne daß die Kosten durch die Decke gehen (bei Eigenbau jedenfalls).
ich gebe dir da weitgehend recht

Was mich nur immer mal ins Grübeln bringt, sind manche subjektiven Eindrücke, die ich mir nie recht erklären konnte.
Z.B. habe ich vor Jahren für jemanden einen Komplettbausatz einer EL34-PP-Endstufe zusammengebaut. Diese ließ sich als Pseudo-Trioden-Schaltung oder Ultralinear betreiben (Welter HE ES 50, mußte man innen passend löten).
Im "Triode"-Modus sehr kraftvolle dynamische Wiedergabe, mitreißend
; UL dann nicht mehr getestet. Dennoch beschlich mich irgendwie ein Gefühl, daß das Ganze auch ein wenig "nervös" aufspielte

Nun war der Verstärker auch neu/nicht eingespielt, 2...3 Std.n Probebetrieb sind praktisch nichts.
Nach Rückversand der fertigen Kombi (Vorstufe war auch dabei) habe ich später wieder meinen ollen Saba Konstanz Stereo KN18 Receiver angeschlossen, ein Eintakter mit je ECL86 und ~3W / Kanal.
Diese kleine Kiste schafft etwas, woran viele größere, amtliche Geräte mitunter scheitern: sie spielt die Musik mit einer Gelassenheit, ja Ruhe, die langes Genießen ermöglicht.
Ähnliches bemerke ich auch an besseren Single Ended-Geräten, z.B. mit 300B: die Musik entsteht gefühlt aus einer derartigen Ruhe heraus, daß man glauben könnte, es stünde unendlich Leistung zur Verfügung.
Natürlich gerät man an unempfindlichen Wandlern spätestens bei höherem Tiefbaßpegel an ein deutliches Limit
Vielleicht ist dieses Verhalten der letztliche Grund, warum sich überhaupt noch Musikfreunde mit dieser 1930er-Jahre Technik abgeben: mit halbwegs passenden Schallwandlern ist ein beeindruckendes Niveau zu erreichen, ohne daß die Kosten durch die Decke gehen (bei Eigenbau jedenfalls).
Gruß Eberhard

