18.05.2026, 18:30
Hallo Rainer,
ich meine dich gut zu verstehen ...
Mir geht es manchmal ähnlich: Nach Erklimmung eines neuen Gipfels, tritt irgendwann Ernüchterung ein und die Suche geht weiter ...
Ich glaube, das hört nie auf.
Was mir hilft, mich in die richtige Richtung zu bewegen ist, die Orientierung am Original.
Was ist das Original? In seiner Komplexität kann "das Original" sehr vielfältig sein, je nach Art und Ort der Aufnahme.
Bei einem Live-(Jazz)-Konzert ist die Dynamik der Musik so explosiv, dass man sich förmlich erschrickt. Manchmal schmerzen die Töne regelrecht im Ohr.
Wenn man dann vor der Anlage sitzt sich genau diese Aufnahme anhört, müsste sie eigentlich genauso "schmerzen" wie das Live-Erlebnis.
Manchmal hilft genau das, die eigene Anlage besser zu "ertragen", gerade weil wir diese "Schmerzen" vom Live-Erlebnis kennen.
Insofern sollte man m. E. die sog. Musikalität der Reproduktion differenziert betrachten.
Und gerade hier scheiden sich die Geister: die einen brauchen den "gezähmten, nicht nervenden musikalischen" Klang, die anderen "halten das Original aus".
Ich fühle mich im Moment (noch) nicht in der Lage, mich eine dieser beiden Gruppen zu entscheiden.
Auch glaube ich, das es mitunter auch von unserer augenblicklichen Verfassung abhängt (Tagesform). Immer wieder erlebe ich, dass die Anlage heute etwas anders klingt als gestern ...
So, rechts reicht's aber mit den Gefühlen!
Grüße
Bernhard
ich meine dich gut zu verstehen ...
Mir geht es manchmal ähnlich: Nach Erklimmung eines neuen Gipfels, tritt irgendwann Ernüchterung ein und die Suche geht weiter ...
Ich glaube, das hört nie auf.
Was mir hilft, mich in die richtige Richtung zu bewegen ist, die Orientierung am Original.
Was ist das Original? In seiner Komplexität kann "das Original" sehr vielfältig sein, je nach Art und Ort der Aufnahme.
Bei einem Live-(Jazz)-Konzert ist die Dynamik der Musik so explosiv, dass man sich förmlich erschrickt. Manchmal schmerzen die Töne regelrecht im Ohr.
Wenn man dann vor der Anlage sitzt sich genau diese Aufnahme anhört, müsste sie eigentlich genauso "schmerzen" wie das Live-Erlebnis.
Manchmal hilft genau das, die eigene Anlage besser zu "ertragen", gerade weil wir diese "Schmerzen" vom Live-Erlebnis kennen.
Insofern sollte man m. E. die sog. Musikalität der Reproduktion differenziert betrachten.
Und gerade hier scheiden sich die Geister: die einen brauchen den "gezähmten, nicht nervenden musikalischen" Klang, die anderen "halten das Original aus".
Ich fühle mich im Moment (noch) nicht in der Lage, mich eine dieser beiden Gruppen zu entscheiden.
Auch glaube ich, das es mitunter auch von unserer augenblicklichen Verfassung abhängt (Tagesform). Immer wieder erlebe ich, dass die Anlage heute etwas anders klingt als gestern ...
So, rechts reicht's aber mit den Gefühlen!
Grüße
Bernhard

