Gestern, 09:32
Hallo @Richi666
gute Idee, es lohnt sich durchaus mit dem relativen Tonarmgewicht zu experimentieren. Der Tonarm vom DP-3000NE hat laut Denon eine effektive Masse von 20-30 Gramm, gehört also zu den gehoben mittelschweren bis schweren Tonarmen. Damit ist er logischerweise optimal für das hauseigene DL-103 geeignet.
Die effektive Masse von 20 g bezieht sich auf das originale leichte Headshell vom DP-3000 ohne Zusatzgewicht hinten, die 30 g werden mit dem Zusatzgewicht am Tonarm und schwerem Headshell erreicht. Ob das DL-103 mit der mittelschweren oder mit der schweren Variante besser klingt kannst du so also relativ leicht herausfinden.
Das ist nochmal ein entscheidender Unterschied zu deiner Idee, es nur mit einem schwereren Headshell zu probieren. Das DL-103 wird mit einer Auflagekraft von 2,5 g +/- 0,3 g angegeben, wobei die 2,5 g optimal sein sollten. Wenn du nur mit dem schweren Headshell an die obere Grenze von 2,8 g gehst muss sich daraus aber nicht unbedingt mehr Bass ergeben, aber das solltest du leicht heraushören können.
Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen auch das Zusatzgewicht hinten am Tonarm anzuschrauben um die effektive Tonarmmasse zu erhöhen. Das DL-103 war ursprünglich für solch schwere Arme beim japanischen Rundfunk entwickelt worden und sollte sich pudelwohl daran fühlen. Mit dem großen verschiebbaren Ringgewicht lässt sich das zudem gut auspendeln.
Sollte sich der erwünschte Bass dann doch nicht einstellen könnte es sich lohnen, es mit einem für das DL-103 passenden Step-Up Übertrager zu versuchen. Durch den Reisong-SUT habe ich mein AT-33PTGII am Denon DP-3000NE erst so richtig zur vollen Entfaltung gebracht. Das hat bisher keine einzige meiner MC-Vorstufen so gut geschafft. Es gibt einen eigenen Faden dazu, falls du den noch nicht auf dem Schirm hattest.
Viel Spaß beim Experimentieren - Versuch macht kluch.
gute Idee, es lohnt sich durchaus mit dem relativen Tonarmgewicht zu experimentieren. Der Tonarm vom DP-3000NE hat laut Denon eine effektive Masse von 20-30 Gramm, gehört also zu den gehoben mittelschweren bis schweren Tonarmen. Damit ist er logischerweise optimal für das hauseigene DL-103 geeignet.
Die effektive Masse von 20 g bezieht sich auf das originale leichte Headshell vom DP-3000 ohne Zusatzgewicht hinten, die 30 g werden mit dem Zusatzgewicht am Tonarm und schwerem Headshell erreicht. Ob das DL-103 mit der mittelschweren oder mit der schweren Variante besser klingt kannst du so also relativ leicht herausfinden.
Das ist nochmal ein entscheidender Unterschied zu deiner Idee, es nur mit einem schwereren Headshell zu probieren. Das DL-103 wird mit einer Auflagekraft von 2,5 g +/- 0,3 g angegeben, wobei die 2,5 g optimal sein sollten. Wenn du nur mit dem schweren Headshell an die obere Grenze von 2,8 g gehst muss sich daraus aber nicht unbedingt mehr Bass ergeben, aber das solltest du leicht heraushören können.
Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen auch das Zusatzgewicht hinten am Tonarm anzuschrauben um die effektive Tonarmmasse zu erhöhen. Das DL-103 war ursprünglich für solch schwere Arme beim japanischen Rundfunk entwickelt worden und sollte sich pudelwohl daran fühlen. Mit dem großen verschiebbaren Ringgewicht lässt sich das zudem gut auspendeln.
Sollte sich der erwünschte Bass dann doch nicht einstellen könnte es sich lohnen, es mit einem für das DL-103 passenden Step-Up Übertrager zu versuchen. Durch den Reisong-SUT habe ich mein AT-33PTGII am Denon DP-3000NE erst so richtig zur vollen Entfaltung gebracht. Das hat bisher keine einzige meiner MC-Vorstufen so gut geschafft. Es gibt einen eigenen Faden dazu, falls du den noch nicht auf dem Schirm hattest.
Viel Spaß beim Experimentieren - Versuch macht kluch.
„Information is not knowledge. Knowledge is not wisdom. Wisdom is not truth. Truth is not beauty. Beauty is not love. Love is not music. Music is the best.” (Frank Zappa)

