14.03.2026, 07:05
(13.03.2026, 18:00)ProgNose schrieb: Hallo Werner,
freut mich voll für dich - und endlich angekommen zu sein ist ein tolles Gefühl.
Dankeschön!
Mich schrieb gestern jemand im Thivan Eros 9X Thread im Analogforum an, wie es sich denn bei der 9 X mit Jazz und Klassik verhalte-
da gab ich mal mein feedback -
daß ich euch auch mal kopiere, früher oder später wird diese Frage hier bestimmt auch auftachen:
Zitat mich selbst:
ich bin großer Fan vom Oscar Peterson Trio - alte Schule eben und mit dem legendären Ray Brown am "basseln".
Das ist so herrlich handgemachte Mucke voller Lebensfreude und Schönheit - und woah - dieser Ray Brown, wie der immer mit der Stimme mitgeht - den sieht man vor sich samt seiner Mimik.
Je oller (älter) desto doller - die records.
Daher ist eine meiner Lieblingsscheiben aus den frühen 60er Jahren das Live record: We get request.
Ein Meilenstein zum Test ist da beispielsweise Track 6: You look good to me
Da beugt sich der Ray vor beim Spielen und nuschelt in Ekstase vor sich hin, das ist die Pracht- die Feinschwingungen wenn er im Arco Spiel den Kontrabass streicht wie ein Cello - herrlich.
Petersons Steinway Flügel ist da sehr hart und nah mit dem Mikrofon abgenommen - einfach klasse.
Die Eros 9 X packt das ohne Aufdickung mit perfekter Raumabbildung, was man schon beim Anspiel der Triangel erkennt, das konnte die Anni bei weitem nicht so gut.
Aber auch neuere Jazz Sachen begeistern mich - allen voran der Gary Willis und sein Album Bent. Der Mann entwickelte mit Ibanez in den 90ern die GWB Serie und spielt da den 1005 fretless string - ich empfehle insbesondere Track 1: Hipmotize(du mußt dir da mal das Tenor Saxophon von Steve Tavaglione reinziehen) und den Titeltrack 3 : Bent
Auch für mich Lecker Schmecker ist Jacques Loussier Trio – The Planets (Holst)
Auch sehr gerne für Tests nehme ich das Ray Brown Trio her mit Summer Wind – Live at the Loa. Legendär - und läuft über die Eros 9 X grandios.
Klassik checke ich in erster Linie Filmsoundtracks - wie James Horners Braveheart, Hanz Zimmers Gladiator und natürlich John Williams(insbesondere die alten Superman und Star Wars Sachen) rauf und runter
))Das kriegt die Eros 9 X grandios gut hin und macht einen Riesenspaß.
Was ich hier auch checkte ist meine Doppel CD von Michael Erxleben und dem neuen Berliner Kammerorchester: Gioacchino Rossini – Sonate per Archi / Sonaten für Streicher Nr. 1–6“.
Da gibts viele Gänsehautmomente.
Und ja, Jazz und Klassik mit der Eros 9 X kein Problem, ganz anders mit der Anni früher, die ich halt rein für Rock/Metal und Kintop nutzte, wo sie ihre fatalen Stärken zeigte.
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis!


