07.03.2026, 13:32
(07.03.2026, 08:54)Adaptor schrieb: Hallo Tom,
das klingt ja wirklich großartig und ich freue mich für dich.
Auch denke ich daran, dass ich damals das „Risiko“ nicht eingegangen bin, den Denon blind gekauft zu haben. Er macht optisch natürlich viel mehr her als mein Rega, aber klanglich bin auch ich sehr happy.
Ich finde es einfach sehr spannend, dass dieses Leichtbaukonzept aufgeht und beweist, Masse (Bohrinseln) ist nicht alles…
Wenn ich eins nicht ausstehen kann sind es diese Plattenspieler im Bohrinseldesign. Grauenhaft. Aber vielen gefällt das offensichtlich, aber die Geschmäcker sind halt unterschiedlich.
Hochinteressant finde ich das Prinzip von Rega, Plattenspieler mit möglichst geringer Masse bei größtmöglicher Steifheit zu bauen. Dafür gibt es ja auch gute Gründe, denn wo keine Masse ist, können auch keine störenden Schwingungen bzw. Vibrationen gespeichert werden - und die Informationen, die in der Rille gespeichert sind, können verlustfrei an den Vorverstärker weitergeleitet werden.
Bei Denon ist man den entgegengesetzten Weg gegangen, mit mehr Masse am Laufwerk, die aber an den entscheidenden Stellen gut gegen eventuelle Störschwingungen gedämpft ist, beginnend bei den Füssen, bei der dicken Gummiauflagematte, beim Headshell mir Kautschukeinlage an der Unterseite und zuletzt beim Tonarm, der nicht absolut steif ist, sondern über dämpfende Elemente verfügt. Damit soll verhindert werden, dass alle Schwingungen unterbunden werden, die nichts mit der Information aus der Plattenrille zu tun haben.
Beide Prinzipien führen zu ausgezeichneten Ergebnissen und letztendlich entscheidet der persönliche Geschmack, wofür man sich entscheidet. Es soll ja sogar Bohrinseln geben, die vernünftig klingen
„Information is not knowledge. Knowledge is not wisdom. Wisdom is not truth. Truth is not beauty. Beauty is not love. Love is not music. Music is the best.” (Frank Zappa)

