12.02.2026, 21:48
Hier sind meine Eindrücke zu den klanglichen Unterschieden vom Vintage Universum F-2095 zum neuen Denon DP-3000NE. Hier wie dort war bzw. ist das AT-VM750SH montiert.
Als ich also die ersten LPs über den Denon gehört habe dachte ich: Mann, ist der Universum gut! Und dann: Mann, ist der Denon gut!
Alles klar?!
Nee, aber es ist doch ganz einfach. Erst durch die große Klasse vom Denon wurde mir klar, wie weit der Universum da heranreicht. Aber das hat sich erst durch längeres Hören herausgeschält, denn bei den ersten Platten war da zunächst einmal nichts, was mich an Unterschieden direkt angesprungen hätte.
Aber so nach und nach zeigte der Denon sein großes Potential. Ich begann, bei wohlbekannten Alben Dinge wahrzunehmen, die beim Universum etwas unterbelichtet erschienen. Das steigerte sich dann von LP zu LP. Dem Denon gelingt es deutlich besser aufzulösen und größere Raume zu öffnen.
Ein echt harter Prüfstein dafür ist der Song „Roulette Dares (The Haunt Of)” vom THE MARS VOLTA-Album DE-LOUSED IN THE COMATORIUM. Bei diesem vielschichtigen und komplexen Monster von Song beginnt der Universum leicht zu verschmieren und zu pressen und das Hören anstrengend zu werden, wogegen der Denon alle Details sauber herausarbeitet, völlig unangestrengt die Übersicht in diesem heftigen Klanggewitter behält und auf den Punkt knallt.
Das ist dann doch eine ganz andere Nummer als der Universum, der aber trotzdem ein klasse Plattenspieler ist und mir an der Zweitanlage mit einem AT-VM95SH noch viel Spaß machen wird. Mit dem
AT-VM750SH wirkt er bei kritischeren Aufnahmen dann doch überfordert. Was wirklich in diesem Tonabnehmer steckt wird aber erst am Denon klar, denn hier kann er sein Potential richtig entfalten.
Gerade lief die BLOOD SUGAR SEX MAGIC von den RED HOT CHILI PEPPERS und ich mußte fast husten, so energisch hat mir der Denon diese staubtrockene Produktion von Rick Rubin vor den Latz geknallt. Wow.
Zum Abschluss höre ich noch eins meiner musikalisch absoluten Lieblingsalben, GOING FOR THE ONE von YES, eine auf Vinyl äußerst schwierig wiederzugebende Bombastrock-Produktion, auf der z. B. Rick Wakeman völlig ungeniert in die Tasten einer echten Kirchenorgel haut. Bisher empfand ich diese Platte auf die Dauer anstrengend, was ich aber auf die eher mittelmäßige Produktion geschoben habe. Die remasterte CD von Rhino ist klanglich deutlich besser. Aber was der Denon daraus macht ist auch durchaus erträglich und gut hörbar, auch wenn er keine High-End Produktion daraus zaubert.
Vielleicht hat man bei YES ja ein Einsehen und lässt doch noch Steven Wilson zum 50-jährigen dieser Platten im nächsten Jahr für einen amtlichen Remix ran. Verdient hätte sie es auf jeden Fall. Amen.
Fazit des Abends: der Denon DP-3000NE hat bisher alle meine Erwartungen erfüllt bzw. übertroffen und ich bin froh, mich für ihn entschieden zu haben.
Als ich also die ersten LPs über den Denon gehört habe dachte ich: Mann, ist der Universum gut! Und dann: Mann, ist der Denon gut!
Alles klar?!
Nee, aber es ist doch ganz einfach. Erst durch die große Klasse vom Denon wurde mir klar, wie weit der Universum da heranreicht. Aber das hat sich erst durch längeres Hören herausgeschält, denn bei den ersten Platten war da zunächst einmal nichts, was mich an Unterschieden direkt angesprungen hätte.
Aber so nach und nach zeigte der Denon sein großes Potential. Ich begann, bei wohlbekannten Alben Dinge wahrzunehmen, die beim Universum etwas unterbelichtet erschienen. Das steigerte sich dann von LP zu LP. Dem Denon gelingt es deutlich besser aufzulösen und größere Raume zu öffnen.
Ein echt harter Prüfstein dafür ist der Song „Roulette Dares (The Haunt Of)” vom THE MARS VOLTA-Album DE-LOUSED IN THE COMATORIUM. Bei diesem vielschichtigen und komplexen Monster von Song beginnt der Universum leicht zu verschmieren und zu pressen und das Hören anstrengend zu werden, wogegen der Denon alle Details sauber herausarbeitet, völlig unangestrengt die Übersicht in diesem heftigen Klanggewitter behält und auf den Punkt knallt.
Das ist dann doch eine ganz andere Nummer als der Universum, der aber trotzdem ein klasse Plattenspieler ist und mir an der Zweitanlage mit einem AT-VM95SH noch viel Spaß machen wird. Mit dem
AT-VM750SH wirkt er bei kritischeren Aufnahmen dann doch überfordert. Was wirklich in diesem Tonabnehmer steckt wird aber erst am Denon klar, denn hier kann er sein Potential richtig entfalten.
Gerade lief die BLOOD SUGAR SEX MAGIC von den RED HOT CHILI PEPPERS und ich mußte fast husten, so energisch hat mir der Denon diese staubtrockene Produktion von Rick Rubin vor den Latz geknallt. Wow.
Zum Abschluss höre ich noch eins meiner musikalisch absoluten Lieblingsalben, GOING FOR THE ONE von YES, eine auf Vinyl äußerst schwierig wiederzugebende Bombastrock-Produktion, auf der z. B. Rick Wakeman völlig ungeniert in die Tasten einer echten Kirchenorgel haut. Bisher empfand ich diese Platte auf die Dauer anstrengend, was ich aber auf die eher mittelmäßige Produktion geschoben habe. Die remasterte CD von Rhino ist klanglich deutlich besser. Aber was der Denon daraus macht ist auch durchaus erträglich und gut hörbar, auch wenn er keine High-End Produktion daraus zaubert.
Vielleicht hat man bei YES ja ein Einsehen und lässt doch noch Steven Wilson zum 50-jährigen dieser Platten im nächsten Jahr für einen amtlichen Remix ran. Verdient hätte sie es auf jeden Fall. Amen.
Fazit des Abends: der Denon DP-3000NE hat bisher alle meine Erwartungen erfüllt bzw. übertroffen und ich bin froh, mich für ihn entschieden zu haben.
„Information is not knowledge. Knowledge is not wisdom. Wisdom is not truth. Truth is not beauty. Beauty is not love. Love is not music. Music is the best.” (Frank Zappa)

