09.02.2026, 21:29
Hallo zusammen,
aus gegebenem Anlass hier noch ein Follow up zum Arno-X
Nach dem Testen der neuen anTiTon-Geräte hatte ich die Anlage zunächst wieder zurückgebaut und einige Tage mit dem Enigma DAC sowie dem Arno beziehungsweise alternativ dem ICEPower-Amp / StSt Agmen gehört. Das klingt selbstverständlich ebenfalls gut, daher wollte ich meine Eindrücke vom Arno-X noch einmal bewusst gegenchecken.
Auf den ersten Eindruck wirkt es zunächst fast „gleich“. Hört man jedoch genauer hin und lässt die Musik einfach wirken, bestätigt sich sehr eindrucksvoll, dass der Arno-X zum einen doch einen entscheidenden Tick sauberer spielt (Third Coast Percussion – Fields, For All It’s Fury III. Coil).
Und zum anderen ist es bisher keinem anderen Amp gelungen, die Instrumente derart klar, nuanciert und räumlich exakt zu staffeln, dass die Energie tatsächlich von ihnen zu kommen scheint (Mischa Maisky & Martha Argerich – Live in Japan).
Das ist eine Qualität, die erstmal unspektakulär klingt, aber schwer zu erreichen ist und die ich bisher nur sehr selten in einer Anlage erfahren konnte.
Dabei reicht das Spektrum von dreidimensional atmosphärisch-schwebend (Hania Rani – Ghosts, 24.03) bis hin zu voller Attacke (Stéphane Galland & The Mystery of Kem – Lava).
Eben lief hier noch Mahlers 5. Symphonie mit dem Frankfurt Radio Symphony Orchestra, unter Eliahu Inbal, und zwar ein CD-Rip der Denon One Point Version, die laut Roon einen DR von 22 hat, was ich gerne glaube. Jedenfalls hat der Arno-X kein Problem das Adagietto sehr fein und nuanciert, fast hingehaucht zu spielen während die lauten Stellen im Finalsatz der Wucht eines tatsächlichen Live Ereignisses nahekommen, was weder dem Arno-X noch der Extremi auch nur die geringste Mühe zu machen scheint.
Mit dem Arno-X ist anTiTon wieder mal eine außergewöhnliches Musikmaschine gelungen, die klanglich-musikalisch ganz oben mitspielt, ein potentieller Kandidat zum "ankommen".
LG Manfred
aus gegebenem Anlass hier noch ein Follow up zum Arno-X
Nach dem Testen der neuen anTiTon-Geräte hatte ich die Anlage zunächst wieder zurückgebaut und einige Tage mit dem Enigma DAC sowie dem Arno beziehungsweise alternativ dem ICEPower-Amp / StSt Agmen gehört. Das klingt selbstverständlich ebenfalls gut, daher wollte ich meine Eindrücke vom Arno-X noch einmal bewusst gegenchecken.
Auf den ersten Eindruck wirkt es zunächst fast „gleich“. Hört man jedoch genauer hin und lässt die Musik einfach wirken, bestätigt sich sehr eindrucksvoll, dass der Arno-X zum einen doch einen entscheidenden Tick sauberer spielt (Third Coast Percussion – Fields, For All It’s Fury III. Coil).
Und zum anderen ist es bisher keinem anderen Amp gelungen, die Instrumente derart klar, nuanciert und räumlich exakt zu staffeln, dass die Energie tatsächlich von ihnen zu kommen scheint (Mischa Maisky & Martha Argerich – Live in Japan).
Das ist eine Qualität, die erstmal unspektakulär klingt, aber schwer zu erreichen ist und die ich bisher nur sehr selten in einer Anlage erfahren konnte.
Dabei reicht das Spektrum von dreidimensional atmosphärisch-schwebend (Hania Rani – Ghosts, 24.03) bis hin zu voller Attacke (Stéphane Galland & The Mystery of Kem – Lava).
Eben lief hier noch Mahlers 5. Symphonie mit dem Frankfurt Radio Symphony Orchestra, unter Eliahu Inbal, und zwar ein CD-Rip der Denon One Point Version, die laut Roon einen DR von 22 hat, was ich gerne glaube. Jedenfalls hat der Arno-X kein Problem das Adagietto sehr fein und nuanciert, fast hingehaucht zu spielen während die lauten Stellen im Finalsatz der Wucht eines tatsächlichen Live Ereignisses nahekommen, was weder dem Arno-X noch der Extremi auch nur die geringste Mühe zu machen scheint.
Mit dem Arno-X ist anTiTon wieder mal eine außergewöhnliches Musikmaschine gelungen, die klanglich-musikalisch ganz oben mitspielt, ein potentieller Kandidat zum "ankommen".
LG Manfred

