Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um Ihre Login-Informationen zu speichern, wenn Sie registriert sind, und Ihren letzten Besuch, wenn Sie es nicht sind. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf Ihrem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies dürfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die Sie gelesen haben und wann Sie zum letzten Mal gelesen haben. Bitte bestätigen Sie, ob Sie diese Cookies akzeptieren oder ablehnen.

Ein Cookie wird in Ihrem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dassIhnen diese Frage erneut gestellt wird. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.

Thivan Eros 9 X - Die Neuauflage zum 10 Jährigen
#32
Vielen Dank für die ausführlichen Kommentare! Ich denke die Eros 9 ist ein sehr gutes Beispiel, dass ein Lautsprecher technisch nicht perfekt sein muss um Spaß zu machen.
Hören würde ich die sehr gerne. Insbesondere im direkten Vergleich zu meiner aktuellen Konstruktion. Allerdings ist Berlin von Worms doch arg weit weg.
Technisch betrachtet finde ich das Konzept allerdings doch irgendwie fragwürdig. Mir scheint dieser Lautsprecher nach der Maßgabe "Weichenbauteile sind böse" und "Wirkungsgrad ist alles" gebaut worden zu sein. Einen 15 Zöller ungebremst laufen zu lassen hat einige Nachteile. Einerseits spielt das Chassis dann bis in den Bereich seiner Membranresonanzen (das sieht man bei der Ur Eros 9 sogar im Impedanzgang) und andererseits bündelt es dann oberhalb von 500 Herz zunehmend. Das Ganze wird hier dann noch mit einem viel zu kleinen Horn kombiniert, welches dann wiederum im Bereich wo der Hochtontreiber dazu kommt, gar nicht genug bündelt. Das ruiniert dann die horizontale Abstrahlung. Die vertikale Abstrahlung wird dafür dann durch Interferenzen gestört, da sich beide Treiber über einen großen Bereich überlappen.
Dazu kommt noch, dass die Bedämpfung des Gehäuses absolut unterdimensioniert ist. Die Resonanzen im Gehäuse kann man auch klar im Impedanzgang wiederfinden. Meine Vermutung: auch das ist dem Lastenheft (möglichst hoher Wirkungsgrad) geschuldet. Sowas kann man machen, dann sollte man die Resonanzen durch bedämpfte Helmholzresonatoren absaugen.
Diese Probleme kann man auch alle nicht mit einem DSP glatt bügeln.
Was mir dann noch ins Auge sticht: Die Bassreflexöffnung, die nicht einmal verrundete Kanten hat. Sowas finde ich angesichts des aufgerufenen Preises unschön.
Mich würde es dennoch brennend interessieren das Ding mal zu hören. Ein objektiv technisch fragwürdiges Konzept muss subjektiv noch lange nicht schlecht klingen. Das dürfte hier allerdings extrem stark vom Raum abhängen.
Zitieren


Nachrichten in diesem Thema
RE: Thivan Eros 9 X - Die Neuauflage zum 10 Jährigen - von SiTangens - 08.02.2026, 13:38

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste