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Tannoy - die Super - Koaxe aus Schottland
#66
Morjen Alex,

mir erging es umgekehrt wie dem Friedrich - leider hat er die Glenair bei mir nie gehört - 

Smile

Ich kaufte mir die Kensington sogar 2 Mal -
einmal für ein optimiertes Zimmer -
einmal für ins Wohnzimmer-

in beiden Räumen war es bei mir mit Bassdrums komplette Fehlanzeige, die tickerte nur rum, völlig weltfremd,
dafür irrer speed und supergeile Auflösung und extrem leisehörtauglich und völlig verfärbungsfrei -
und ja, mit Supertweeter nochmal besser.

Friedich hörte damals bei mir die Kensington im Wohnzimmer und ihn hat es als Jazz Pianisten echt umgehauen,
er kaufte sich sofort selbst eine, gefiel ihm sogar besser, als damals meine Westminster TW im Keller.

Ich selber hielt es beide Male nicht länger als ein halbes Jahr mit ner Kensington aus, obwohl ich die nur an der Zweitanlage nutzte oder an der Drittanlage -
viel Begeisterung bei Jazz und Klassik, bei Rock für mich unerträglich wegen der Bassdrum, deren Fell man nicht mal erahnen konnte.

Und ich hängte da die basspotentesten amps des Planeten dran - den Emitter 2 Exclsuive battery. Erschwerend kam hinzu, an der ersten Kensington ist mir in den ersten MOnaten zigfach ein Treiber verstorben, da die nach Bassorgien immer das Schrabbeln aufm Horn anfingen, an der zweiten Kensington klapperte es immer wieder, weil Kabelstränge innen ans Gehäuse vibrierten oder das Terminal schepperte - ach wie oft hatte ich die offen und bitte mit Watte und son Kram rein, um die Boxen ruhig zu kriegen.

Die Turnberry gefiel mir da um Welten besser, die ich später kaufte -
die hat einen herrlich federnden Kickbass und eine Bassüberhöhung bei 80 hz - da wippt sofort der Fuß -
Tiefbass hat die natürlich nicht und die Bühne ist kleiner wie bei einer Glenair oder Westminster TW -
aber ansonsten - geil - würde ich mir jederzeit wieder anschaffen, schon alleine wegen der Optik.

Die Glenair machte hier echten Tiefbass und war im Kickbass nicht von schlechten Eltern und zog die Instrumente weit auseinander -
zum Preis von irren Verarbeitungsfehlern - aber Preis Leistung die beste Tannoy ever -
wenn man Rock hört -

kannst mal auf amazon Music unlimited oder youtube oder Spotify gucken,
da ist sogar eine Platte drauf, die ich im Wohnzimmer über die Glenair abmischte:

Bärra Bäzz: Genesis - Creation

Aber die Glenair geht im Hochton auf ca. 1 Ohm runter, die meisten amps quäken damit rum - muß superlaststabil sein der amp.
Leise hören mit der Glenair - ich sags offen - unmöglich - das ist ein Lautsprecher für gehobene Lautstärken bis Live Pegel.

Leise und bis mittleren Lautstärken zieht dir da eine Kensington oder Turnberry meilenweit davon -
in meiner damaligen Phase - machte viel selbst an Rockmusik- teilweise mit Prominenten der Szene -
war das genau richtig für mich -
letztlich kam ich von Westminster und Kingdom angeschwommen von Tannoy - erstere ursprünglich aus dem Kinobereich, zweitere ursprünglich dem Beschallungsbereich entlehnt.

Heute würde es für mich nicht mehr passen, ich höre nur noch selten sehr laut und fand da durch Zufall einen vietnamesischen Hersteller - Thivan Labs - der mit der Eros 9 Anni fürn Appel und Ei ne Box baute, die meiner damaligen Westminster T.W. extrem ähnlich tönt aber schon viel leiser und verstärkerunkritischer zu Potte kommt.
Und das bei einem Bruchteil  der Größe - mit ähnlich rustikaler Optik.

Deinen Verstärker kenne ich gar nicht, und weiß auch nicht, wie der niederohmig kann oder auch nicht - die Glenair brachte einige amps zum Abschalten bei mir, teilweise auch zum Abrauchen - und das ging nicht nur mir so.

Die Supertweeter sind an der Glenair auch sehr forderlich - wie Friedrich schon meinte, das brachte nochmal richtig was.

Glenair muß man lieben oder  hassen, zwischendurch gibts wohl kaum was, ich hab sie derart geliebt, daß ich schier mit durch die Hölle ging, weil sie etliche konstruktive Mängel hatte durch die mir der verstorbene Florat Seta und der hiesige Cay-Uwe durchhalfen.

Wer Rockmucke hört und innert Tannoy das beste Preis-Leistungsverhältnis ever sucht - Glenair 15 - ja.

Wenn du ne Tannoy Monitor Gold 15 hast und happy bist, wirst du mit 10inchern von Tannoy nicht happy werden, da bin ich mir sicher - von 15 inch gibts da keinen Weg zurück, es sei denn man ist da unglücklich oder überfordert. 

Reale Größe von Orchestern schafft kein Koax 10 Zöller der Welt - jedenfalls keinen, den ich bisher hörte, und das waren eine Menge.

Auch mit 12 Zöllern wirds da schwierig, die Luft zwischen den Instrumenten in einem Orchester abzubilden - 15 Zöller bleiben da die Könige -
dafür sind sie nicht so schnell im Bass und präzise wie 12 Zöller .

Auf einem Hörabstand von 2-3 Meter wirst du schon auf Grund der Länge der Schallwellen nie echten Tiefbass hören können, das sind Midfield Anwendungen -
für die ist die damalige Studiomonitorlinie wie Tannoy DMT 15 MK 2 eigentlich die passende Wahl gewesen.

Und ja, die Glenair verwendet wie die Turnberry und Westminster T.W. Ferrofluid im Diaphragma -
das Zeit klingt warm am besten - daher fönte ich die Boxen immer kurz vorher an , sonst brauchte es immer ne halbe Stunde bis Stunde, bis alles geschmeidig rüber kam -
und das Zeug wird mit demAlter nicht besser und klingt irgendwann krätzig - bei einer 2011er - je nachdem wieviel tausende Stunden da drauf sind, bliebe zu überlegen, da mal das Öl bei Triplex wechseln zu lassen.

 Kensington hat einen Druckkammertreiber (Pepperpot) - da ist so was nicht enthalten - die Dinger sind eigentlich wartungsfrei.

Für mich war Tannoy das richtige zur richtigen Zeit - heute wieder kaufen würde ich mir allenfalls die Westminster oder die Turnberry - schon alleine wegen der Optik-

ohne Tannoy - auf die mich damals Jörg Hermsen aufmerksam machte - hätte ich in den frühen 90ern das Hobby Musik hören an den Nagel gehängt, weil ich ums Verrecken damals keine Lautsprecher fand, mit denen ich Sachen wie Iron Maiden noch genießen konnte.
Ich haute massenweise Geld raus, kaufte mich dumm und dämlich - und funzte immer nur mit Klassik und Jazz - wehe, ich kramte meinen geliebten Metal ausm Regal - bekam damals sogar Tinnitus von der "High End Lärmbelästigung" - bei Tannoy war endlich wieder Fuß wippen und frei gesetzte Endorphine angesagt.

Auf der High End Messe in Gravenbruch war ich sehr unbeliebt bei vielen Boxenherstellern, wenn ich meine CD s von Manowar, Mike Oldfield usw. rauskramte und dann bat, da mal was anzuspielen........damals war Rock und High End noch ein no go und ich wurde oft behandelt, wie ein Assozialer aus der Gosse. Das vergällte mir dann in den 90s auch den Spaß an Messen.......

Kicher
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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RE: Tannoy - die Super - Koaxe aus Schottland - von Athlon64 - 23.08.2023, 17:23
RE: Tannoy - die Super - Koaxe aus Schottland - von Onkel Werner - 06.10.2024, 13:38
RE: Tannoy - die Super - Koaxe aus Schottland - von Kellerkind - Vor 10 Stunden

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