12.01.2026, 15:23
(12.01.2026, 12:53)vauwe60 schrieb:(11.01.2026, 20:47)Kellerkind schrieb: Nabend Rainer,
mein alter Teac Receiver hat auch noch so Klemmanschlüsse
Im Arbeitszimmer habe ich auch so ein TEAC Teil stehen ca. 14 Jahre alt mit Loch und Klemmung.
Frage eines relativ Ahnungslosen. Was spricht dagegen die Kabelklemmen ab zu "bauen"und tatsächlich das "nackte" Kabel in die BIGS ein zu fädeln? Ist es nicht so dass je direkter, ohne zusätzliche Teile (Klemmen), auch der Klang unverfälschter ist? Was meint Meister Gurskj dazu?
Lach,
mein Teac heißt glaube ich AG 550 - der war so saugut in der Stereoplay getestet für 550 DM - daß er in der Spitzenklasse neben 3500 DM Boliden von Braun eingeordnet wurde.
Das Ding funktioniert immer noch und ist seit 1991 bei meiner Frau in täglichen Einsatz - Thekenpreis waren damals 300 DM!
Das letzte Mal testete ich den für größere Boxen von Tannoy vor ca. 20 Jahren - er schaltet halt sehr schnell ab und ist am Limit, wenn man lauter hört, aber leise ist der nichtmal sooo schlecht. Sympathisch war - die verbauten damals einen EQ - allerdings rauschts halt bei Hochwirkungsgradlautsprechern für mich über Gebühr.
Kabel direkt einschrauben geht sicher - ich hatte aber einen Stecker vom monosaudio mal eingeschraubt, da sind mehrere Zentimeter lange und sehr dicke Crimphülsen dran, müßte man abschneiden und dann gibts Unsauberkeiten mit Gewebeschlauch usw. - daher lasse ich das lieber mal, bevor ich mich hinterher ärgere.
Elektrisch ist es immer sinnvoller direkt einzuschrauben - jedoch darf man nicht vergessen, daß Kupfer oxidiert und Litzen wegbrechen können im Laufe der Zeit, so daß man ab und an nachziehen muß.
Bis 1991 machte ich das aus Prinzip so und hatte schier eine Allergie gegen jegliche Stecker, da die immer im Signalweg sind und ich bei verschiedenen Steckern IMMER größere Unterschiede raushörte - wie zwischen verschiedenen Kabeln!
Ich bekam aber dann immer wieder Voodooprobleme und Kanalausfälle und Wackler über die Jahre und ließ mich irgendwann doch zu Steckern breitschlagen -
das Problem war aber nie von seiten der Verstärker, sondern von seiten der Lautsprecher - wie bei alten JBL LX 66 - wo sich durch die Gehäusevibrationen der Kram immer ins Nirwana bröselte.
Der Tonnmeister, bei den ich in den 80ern recordete und auch als Roadie jobbte in dessen Jazz und Swingband - versah seine Kabelenden immer mit Lötzinn, damits nicht bröseln kann- leider verformte sich das auch bei mir immer wieder boxenseitig und bekam Wackler oder rutschte ganz heraus.
Ich muß ganz ehrlich sagen - was sich anfangs der 90er Bananenstecker nannte, war teilweise peinlich - ich hab noch alte Stecker irgendwo rumfliegen, die ich behalten hab, damit ich Kumpels zeigen kann, mit was für einen "Schrott" man sich damals abquälen mußte - teilweise von namhaften deutschen Herstellern.
Die Lamellenbananen hatten kaum Kontaktfläche und du konntest die Stecker in den Buchsen ganz locker drehen .....das war abenteuerlich!
Schon damals galt - Gabelschuhe sind die Königslösung - ASR Audio gaben in ihrem Zubehör zu den Emittern sogar immer dicke Gabelschuhe mit - wo man die Kabel daheim reinpressen sollte.
Heute muß ich zugeben, gibts auch unter den Bananen für absolut faires Geld sehr solide Sachen.
Ich hab das Monosaudio heute zurück gebracht auf die Post - irgendwann kaufe ich das nochmal mit Gabelschuhe auf der Boxenseite und Bananen auf der Verstärkerseite.
Problem ist an der Thivan S 6 - daß das Terminal sehr hoch sitzt und an Bananen haste da hinter der Box nen Riesenbiegeradius als Stolperfalle mit dicken Strippen -
mit Gabelschuhen ist das hingegen prima, da läuft das Kabel direkt nach unten an der Box ab. Hier mal das Bananen - Malheur:
(zur Großansicht das Bild ancllicken)
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis!




und tatsächlich das "nackte" Kabel in die BIGS ein zu fädeln? Ist es nicht so dass je direkter, ohne zusätzliche Teile (Klemmen), auch der Klang unverfälschter ist? Was meint Meister Gurskj dazu?