Gestern, 14:25
Hier mal wieder was für aufgeschlossene Hörer:
Das ist tonal mal tatsächlich was Neues. Auf dieser Aufnahme spielt Leszek Możdżer 3 unterschiedlich (!!) gestimmte Pianos:
Fazioli-Klavier (A = 440 Hz gleichschwebend temperiert)
Steinway-Klavier (A = 432 Hz gleichschwebend temperiert)
Östlind & Almquist Klavier (A = 440 Hz dekaphonische Stimmung)
Auf den meisten Stücken kommen 2 oder alle 3 Pianos gleichzeitig (!!!) zum Einsatz das gibt laut Label ACT "eine klangliche Instabilität, die zugleich faszinierend und berückend schön ist."
Und (Zitat ACT): "Das Herzstück des Albums ist ein außergewöhnliches Experiment in Sachen Tonalität. Leszek Możdżer, der Popstar und Freigeist des polnischen Jazz, durchbricht die Konventionen der Tonalität, die von Meistern des 17. und 18. Jahrhunderts wie Bach und Rameau aufgestellt wurden. Das System, eine Oktave in 12 gleiche Halbtonschritte aufzuteilen, dominierte die westliche Musik jahrhundertelang. Możdżer stellt dieses System infrage, beschreibt es als "eine schmerzhafte Verpixelung der Musik, reduziert auf zwölf obligatorische Töne".
Der schwedische Bassist Lars Danielsson navigiert meisterhaft durch diese neue Klangwelt und verwebt die unterschiedlichen Tonalitäten mit der tiefen, resonanten Stimme seines Kontrabasses. Seine improvisatorische Brillanz wird noch deutlicher, wenn er bei Stücken wie „Decaphonesca“ die Viola da Gamba spielt und ihre Bünde an die dekaphonische Stimmung anpasst. Der israelische Percussionist Zohar Fresco legt mit seinem charakteristischen Setup aus Rahmentrommeln, Becken und Small Percussion das rhythmische Fundament für die harmonischen und melodischen Eskapaden – dynamisch, farbenreich und subtil und kraftvoll zugleich."
Zitat Ende
Mir gefällt das Experiment nach einer kleinen Eingewöhnung wirklich gut.
Das ist tonal mal tatsächlich was Neues. Auf dieser Aufnahme spielt Leszek Możdżer 3 unterschiedlich (!!) gestimmte Pianos:
Fazioli-Klavier (A = 440 Hz gleichschwebend temperiert)
Steinway-Klavier (A = 432 Hz gleichschwebend temperiert)
Östlind & Almquist Klavier (A = 440 Hz dekaphonische Stimmung)
Auf den meisten Stücken kommen 2 oder alle 3 Pianos gleichzeitig (!!!) zum Einsatz das gibt laut Label ACT "eine klangliche Instabilität, die zugleich faszinierend und berückend schön ist."
Und (Zitat ACT): "Das Herzstück des Albums ist ein außergewöhnliches Experiment in Sachen Tonalität. Leszek Możdżer, der Popstar und Freigeist des polnischen Jazz, durchbricht die Konventionen der Tonalität, die von Meistern des 17. und 18. Jahrhunderts wie Bach und Rameau aufgestellt wurden. Das System, eine Oktave in 12 gleiche Halbtonschritte aufzuteilen, dominierte die westliche Musik jahrhundertelang. Możdżer stellt dieses System infrage, beschreibt es als "eine schmerzhafte Verpixelung der Musik, reduziert auf zwölf obligatorische Töne".
Der schwedische Bassist Lars Danielsson navigiert meisterhaft durch diese neue Klangwelt und verwebt die unterschiedlichen Tonalitäten mit der tiefen, resonanten Stimme seines Kontrabasses. Seine improvisatorische Brillanz wird noch deutlicher, wenn er bei Stücken wie „Decaphonesca“ die Viola da Gamba spielt und ihre Bünde an die dekaphonische Stimmung anpasst. Der israelische Percussionist Zohar Fresco legt mit seinem charakteristischen Setup aus Rahmentrommeln, Becken und Small Percussion das rhythmische Fundament für die harmonischen und melodischen Eskapaden – dynamisch, farbenreich und subtil und kraftvoll zugleich."
Zitat Ende
Mir gefällt das Experiment nach einer kleinen Eingewöhnung wirklich gut.