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Vestlyd V15C Tannoy Knock Off für kleine Asche ?
(23.03.2025, 12:03)NordicWoodArt schrieb: Hi , wenn ich mir die originalen Ständer so anschaue , kann ich mir das Grinsen nicht verkneifen , mit bestellen täte ich diese Freischwinger garantiert nicht .

Da lohnt es sich immer ein wenig selber Hand an zu legen , Lautsprecherständer selber zu bauen ist nun wirklich keine Raketenwissenschaft .

Dabei dann folgende Punkte beachten .

1) Der Hochtöner gehört auf Ohrhöhe , gerade bei großen Coaxen nicht unwichtig , weil die Teile gerne bündeln in der Abstrahlung .

2) Sich Zeit nehmen , die Lautsprecher genau auszurichten 

3) Nach den leider sehr groben technischen Angaben sind das ziemlich hart aufgehängte Chassis aber trotzdem mit Gummisicke , da durfte ich gerade erst die Erfahrung bei ein Paar Aktiv Monitoren machen , das solche Chassis ausgiebig eingespielt werden müssen . Den Effekt mit den übermächtigen und undifferenzierten Bässen am Anfang hab ich auch so erlebt , nach ein paar Stunden richtig Feuer geben , änderte sich diese Tendenz und das Ganze spielte so wie es sollte . Lässt sich auch durchaus erfühlen , die Sicken der Bässe der Monitore mit denen ich diese Erfahrung hatte, waren erheblich dicker , als es im Hifi Bereich üblich ist und anfangs auch ziemlich steif und hart . 

4) Leider scheint es ja heute nicht mehr machbar zu sein ein vernünftiges Frequenzgangdiagramm und noch wichtiger ein Diagramm des Impedanzverlaufes zu veröffentlichen . Die Lautsprecher werden zwar mit 93dB bei was auch immer angegeben aber eben auch mit 4 Ohm Nennimpedanz , da täte mich schon interessieren wie der Verlauf insgesamt ist und ob es dabei bleibt oder vielleicht auch noch ein ganzes Stück tiefer geht und wenn bei welcher Frequenz das passiert .

Dann wäre nämlich die Verstärkerauswahl plötzlich gar nicht mehr so unwichtig .

Hallo KLaus,

du hast bestimmt nicht meine ganzen Berichte gelesen - daher gehe ich auf deine Punkte gerne nochmal ein:

zu Punkt  1) 

genau so wie du das schilderst, bin ich es früher von Tannoy gewöhnt - ich hatte rund 25 Jahre fast alle Modelle rauf und runter - sowohl Studio als auch Hifi als auch Prestigeserie - bis hin zu Tannoy Westminster TW und Kingdom 15 (damals mit die Flagschiffe).

Deswegen probierten wir das ja bei der Vestlyd auch aus - frag den Generg, als wir die Koaxialhörner auf Ohrhöhe hatten war die Bühne komplett weg, die Boxen klangen extrem kompakt -- Generg sprach von Küchenradio - und der Bass wurde durch Störtöne, die ich aus dem Bassreflexrohr hörte schier ausgelöscht stellenweise und ausgehöhlt - das Orchester hatte untenrum Rums, im Mittel und Oberbass war dann alles weg und die Mitten kamen auch seltsam rüber - jedoch gaben die Messungen am Hörplatz dieses frustrierende Hörerlebnis nicht her - zu unserer großen Verwunderung!  - Messungen hab ich ja eingestellt.

zu Punkt 2)

Die Zeit nahm ich mir mehrere Tage, wo ich über 15 Stunden pro Tag hörte, experimentierte, abklebte usw.

So wie von Hifi Klubben auf der Webseite empfohlen - Boxen direkt an die Rückwand und nicht einwinkeln lief gar nicht.
Dann reflektierten meine Seitenwände und die Stimmen zerbrachen nach rechts und links raus mit den Zischlauten und die Bassgitarre war überall im Raum, wie außer Phase.  Die passendsten Ergebnisse erlebte ich mit 43 cm Abstand zur Rückwand und leichter Einwinklung zum Hörplatz (bei Tannoy mußte ich immer sehr stark einwinkeln, so daß es sich schon vor dem Hörplatz kreuzte) und eben auf den Vestlyd Ständern - mit dem Manko des schwimmenden Tiefbasses wegen dem Geschwabbel der Ständer und dem Mitsingen und Verfärben durch die Ständer - dafür alles andere wirklich megaperfekt und man wurde wie in ein schwarzes Loch gezogen - nie so gut erlebt - allenfalls bei Thivan Eros 9 Ultra!

zu Punkt 3:

auch wieder volle Zustimmung!  Und ja, auch bei der Vestlyd ist die Gummisicke wesentlich dicker und fester gewesen, als alles, was ich an Gummisicken aus dem Hifi Bereich kenne, genauso, wie du das schilderst von deinen Studiomonitoren.  Ich gab insgesamt ca. 85 Stunden mit meistens weit höher als 100 db auf die Boxen drauf, teilweise mit recht gemeinen Einbrennsigalen Smile

Die ersten paar Stunden gab ich am Emitter sogar Vollgas und stellte die Boxen gegenphasig angeschlossen direkt voreinander, damit die Bude nicht auseinanderfälltSmile

Klanglichen Einbruch erlebte ich am zweiten Tag - da klang es genau so, wie von Thomas 74 im Laden beschrieben anfang des Threades.
Einen 38er Koax, der aber so schnell schon so gut spielt - erlebte ich noch nicht, ich bin da monatelanges Gewobbel gewöhnt - vor allen von den ölgekühlten Modellen im Hochton Diaphragma - das war immer eine Tortur im Höhenbereich 6-8 khz der zwischen kaum vorhanden und völlig überbetont wechselte - da war die Vestlyd eigentlich sehr stabil und zickte gar nicht, was mich sehr erfreute.

Natürlich waren die Lautsprecher noch nicht fertig eingespielt nach der einen Woche - aber ich brach halt ab, da ich mit den Stänndern nicht weiter kam und andere Positionierungen einfach scheiterten und ich keine Lust hatte jetzt bei allen möglichen Möbelläden alles mögliche - was zudem optisch null paßte - dazu zu bestellen und dann wochenlang rumzuprobieren, zumal man die nicht eben mal alleine auf so was draufheben kann in meinem Alter.

(Ich machte das am ersten Tag und hatte gleich nen Hexenschuß vom Feinsten)

zu 4)

Die Lautsprecher sind sogar mit 95 db Wirkungsgrad angegeben - 93 db haben wohl die kleinen 12er.
Wegen Impedanzverlauf haben wir nicht gemessen, da diese Messungen hier im Thread vor langer Zeit schon von Gerd verlinkt wurden - das erledigten vorher schon die Testmagazine - Impedanzminimum lag bei 2,1 Ohm.

Mußt du den Thread mal zurückblättern - ich weiß auch nicht mehr auswendig wann Generg das schrieb, ggf. erinnert er sich und kanns gleich nochmal verlinken.

Vom Impedanzverlauf las Generg damals heraus, daß bei 50-70 hz mehr Energie anliegt - was für mich normal optimal gewesen wäre -
da ich am Hörplatz in dem Bereich mit anderen Lautsprechern  eine 6 db Senke habe, die ich immer über EQ ausgleichen muß.
In der Tat war dies an der Vestlyd nicht mehr erforderlich.

Kickbass erreicht mit der Vestlyd eine ganz andere BedeutungSmile

Die Verstärkerauswahl erscheint mir in der Tat wichtig !

Mein gutmütiger ASR Emitter mit DF größer 800 und 280 Watt an 4 Ohm lief zwar richtig gut -
aber meine eher hellere und schnellere abgestimmte Purifi 400 Mini von Apollon paßte etwas besser,
da die Box damit wendiger wurde.

Prost Bier
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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RE: Vestlyd V15C Tannoy Knock Off für kleine Asche ? - von Onkel Werner - 27.11.2022, 18:45
RE: Vestlyd V15C Tannoy Knock Off für kleine Asche ? - von Onkel Werner - 29.11.2022, 15:42
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RE: Vestlyd V15C Tannoy Knock Off für kleine Asche ? - von Onkel Werner - 26.10.2023, 16:12
Ersteindruck Vestlyd 15 c - von Kellerkind - 11.03.2025, 16:57
RE: Ersteindruck Vestlyd 15 c - von Clara - 11.03.2025, 17:45
RE: Vestlyd V15C Tannoy Knock Off für kleine Asche ? - von Onkel Werner - 16.03.2025, 22:05
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