01.11.2024, 07:45
Hallo Werner!
Du hast es richtig angesprochen und erwähnt, man muss unterscheiden, ob es um Kabel von Audioanlagen geht oder um welche, die man als Musiker verwendet.
Der technische Unterschied ist ein ganz einfacher, denn es geht dabei nur um die Impedanz der Übertragungsleitung. Im Audiobereich sind das fast immer Werte unter 100 Ohm - bei Lautsprechern sind es gar nur 4-8 Ohm - und da spielen die "Nebenwerte" Kapazität und Induktivität keine Rolle, weil sie so "klein" sind, dass deren (messbare) Auswirkungen nicht annähernd ins menschlichen Hörbereich hineinragen. Noch dazu sind Kabel im Audio-Heimbereich fast immer nur ganz kurz.
Es gibt nur eine Ausnahme und das sind die Verbindungskabel zwischen analogen Plattenspielern und den nachgeschalteten Phono-Vorverstärkern. Da kann es bei Verwendung von unüblich langen Kabeln, die von sich aus einen hohen Kapazitätsbelag haben - und dazu noch bei Verwendung von MM-Sytemen (bei MC nicht) - eine Beeinträchtigung ganz hoher Frequenzen geben. Aber wann kommt alles das gleichzeitig vor? Kaum wo.
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Ganz anders ist das bei Kabeln für Gitarren, denn da sind die Tonabnehmer recht hochohmig und die Kabel meist lang. Hier kann es durch die Kabeleigenschaften durchaus zu hörbaren Klangveränderungen kommen. Wenn man das nicht will, ist Funk die bessere Alternative.
Bei Mikrofonen (ohne eingebautem Verstärker) liegt die Übertrgungsimpedanz bei um die 200 Ohm. Die wären gar nicht schlimm, aber Mikrofonkabel sind meist recht lang und da kann es eventuell doch eine minimale Veränderung der hohen Töne (nur der Oberwellen davon - nicht im Grundtonbereich) geben.
IMMER (!!!) hat alles einen technischen Grund. Und nur wenn messbar im relevanten Bereich, dann kann es auch hörbar werden, sonst nicht.
Du hast es richtig angesprochen und erwähnt, man muss unterscheiden, ob es um Kabel von Audioanlagen geht oder um welche, die man als Musiker verwendet.
Der technische Unterschied ist ein ganz einfacher, denn es geht dabei nur um die Impedanz der Übertragungsleitung. Im Audiobereich sind das fast immer Werte unter 100 Ohm - bei Lautsprechern sind es gar nur 4-8 Ohm - und da spielen die "Nebenwerte" Kapazität und Induktivität keine Rolle, weil sie so "klein" sind, dass deren (messbare) Auswirkungen nicht annähernd ins menschlichen Hörbereich hineinragen. Noch dazu sind Kabel im Audio-Heimbereich fast immer nur ganz kurz.
Es gibt nur eine Ausnahme und das sind die Verbindungskabel zwischen analogen Plattenspielern und den nachgeschalteten Phono-Vorverstärkern. Da kann es bei Verwendung von unüblich langen Kabeln, die von sich aus einen hohen Kapazitätsbelag haben - und dazu noch bei Verwendung von MM-Sytemen (bei MC nicht) - eine Beeinträchtigung ganz hoher Frequenzen geben. Aber wann kommt alles das gleichzeitig vor? Kaum wo.
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Ganz anders ist das bei Kabeln für Gitarren, denn da sind die Tonabnehmer recht hochohmig und die Kabel meist lang. Hier kann es durch die Kabeleigenschaften durchaus zu hörbaren Klangveränderungen kommen. Wenn man das nicht will, ist Funk die bessere Alternative.
Bei Mikrofonen (ohne eingebautem Verstärker) liegt die Übertrgungsimpedanz bei um die 200 Ohm. Die wären gar nicht schlimm, aber Mikrofonkabel sind meist recht lang und da kann es eventuell doch eine minimale Veränderung der hohen Töne (nur der Oberwellen davon - nicht im Grundtonbereich) geben.
IMMER (!!!) hat alles einen technischen Grund. Und nur wenn messbar im relevanten Bereich, dann kann es auch hörbar werden, sonst nicht.