28.10.2024, 19:52
Hallo Rainer,
es könnte doch auch umgekehrt sein,.....
wenn du mit dem Poti meinst, dass die Höhen "an Härte verlieren", dann werden die Chips etwas weniger ausgesteuert, du bekommst weniger Verzerrungen.
Außerdem wirst du feststellen können, dass an hochauflösenden Boxen das Poti die Klangqualität einschränkt.
Ohne Not würde ich niemals ein Poti in den Signalpfad einbauen. Das ist nun wirklich überflüssig - dazu kannst du, technisch richtig, den besseren Effekt generieren, wenn du die Gesamtverstärkung halbierst.
Du hast jetzt eine Gesamtverstärkung von 44x .......
Die Chips werden mit +/- 33V versorgt.
Im Datenblatt vom LM 1875 kannst du nachlesen, dass die interne Strombegrenzung bei einer Ausgangsspannung von ca.20V die "safe operating area" verläßt........
Beim hier verwendeten Chip LM 18752 ist es nicht wesentlich anders.
Ein CDP hat in der Regel eine Ausgangsspannung von 1V - 2V , nicht mehr!
Jetzt fütterst du Goldie mit 1V Ausgangsspannung und der macht daraus 44V
- das geht gar nicht.
Auch wenn du nur 0,5V vom CDP einspeist, werden daraus 22V
- das geht auch nicht.
Man wird also gezwungen den Ausgang der Vorstufe nahezu vollständig herunterzuregeln.
Das schränkt zwangsläufig die erzielbare Klangqualität stark ein.
Bei meinen früheren Chip-Amps habe ich immer versucht den Amp mit minimalem Gain zu fahren, die notwendige Gesamtverstärkung habe ich über die Einstellung des Verstärkungsfaktors der Vorstufe erreicht.
Das war klanglich in allen Fällen (!) der bessere Weg.
Warum wohl ?
Die IC's in der Vorstufe haben 0,0 Verzerrungen wegen der dort verwendeten extrem hohen Rückkopplung. Der Endstufen IC kann da bei weitem nicht mithalten.
Er wird durch die höhere Rückkopplung bei halbierter Verstärkung nur weniger Verzerrungen produzieren.
Sich am Datenblatt zu orientieren ist nur eingeschränkt hilfreich. Die dort propagierte Gesamtverstärkung von 22x entspricht mMn einer stillschweigenden Übereinkunft von Entwicklern diverser Amps. So ist in etwa Vergleichbarkeit gegeben und es kommt nicht vor dass "Goldie" brüllt und ein anderer Amp säuselt
wenn der Lautstärkeregler nur zu 1/4 aufgedreht wird.
Das von mir zum Nachdenken, bin schon gespannt wie es weitergeht und welche Lösungen du vorziehen wirst.
Schönen Abend .......................Grüße Harald
es könnte doch auch umgekehrt sein,.....
wenn du mit dem Poti meinst, dass die Höhen "an Härte verlieren", dann werden die Chips etwas weniger ausgesteuert, du bekommst weniger Verzerrungen.
Außerdem wirst du feststellen können, dass an hochauflösenden Boxen das Poti die Klangqualität einschränkt.
Ohne Not würde ich niemals ein Poti in den Signalpfad einbauen. Das ist nun wirklich überflüssig - dazu kannst du, technisch richtig, den besseren Effekt generieren, wenn du die Gesamtverstärkung halbierst.
Du hast jetzt eine Gesamtverstärkung von 44x .......
Die Chips werden mit +/- 33V versorgt.
Im Datenblatt vom LM 1875 kannst du nachlesen, dass die interne Strombegrenzung bei einer Ausgangsspannung von ca.20V die "safe operating area" verläßt........

Beim hier verwendeten Chip LM 18752 ist es nicht wesentlich anders.
Ein CDP hat in der Regel eine Ausgangsspannung von 1V - 2V , nicht mehr!
Jetzt fütterst du Goldie mit 1V Ausgangsspannung und der macht daraus 44V

Auch wenn du nur 0,5V vom CDP einspeist, werden daraus 22V

Man wird also gezwungen den Ausgang der Vorstufe nahezu vollständig herunterzuregeln.
Das schränkt zwangsläufig die erzielbare Klangqualität stark ein.
Bei meinen früheren Chip-Amps habe ich immer versucht den Amp mit minimalem Gain zu fahren, die notwendige Gesamtverstärkung habe ich über die Einstellung des Verstärkungsfaktors der Vorstufe erreicht.
Das war klanglich in allen Fällen (!) der bessere Weg.
Warum wohl ?
Die IC's in der Vorstufe haben 0,0 Verzerrungen wegen der dort verwendeten extrem hohen Rückkopplung. Der Endstufen IC kann da bei weitem nicht mithalten.
Er wird durch die höhere Rückkopplung bei halbierter Verstärkung nur weniger Verzerrungen produzieren.
Sich am Datenblatt zu orientieren ist nur eingeschränkt hilfreich. Die dort propagierte Gesamtverstärkung von 22x entspricht mMn einer stillschweigenden Übereinkunft von Entwicklern diverser Amps. So ist in etwa Vergleichbarkeit gegeben und es kommt nicht vor dass "Goldie" brüllt und ein anderer Amp säuselt

Das von mir zum Nachdenken, bin schon gespannt wie es weitergeht und welche Lösungen du vorziehen wirst.
Schönen Abend .......................Grüße Harald