24.10.2024, 21:43
Nabend David,
die Mama meines Sängers von meinem Bandprojekten - mit dem ich seit rund 45 Jahren eng befreundet bin - ist nie den Schritt zu Stereo gegangen - daher interessant, was du schreibst - die fand das immer "scheiße".
Und als ich ca. 1993 der Cousine meiner Frau eine High End Anlage installieren sollte -
habe ich das gemacht - Ende vom Lied -
die stellten alles um - ein Lautsprecher in die Küche, den anderen ins Wohnzimmer -
mono wäre da die passendere Lösung gewesen ..........
Ist keineswegs weit hergeholt, was du von dir gibst, für mich persönlich wäre es halt undenkbar.
Wenn ich meinen Wandler auf Mono umstelle - mag ich nicht mehr hören, da die Bühne futsch ist.
Aber ich hab größtes Verständnis für die Leute - selbst unser Technik Service Guru Eberhard (E8)ist irgendwann jahrelang geswitcht auf Mono Lösung und fand das entsptannender .
Das eine ist halt der Mensch, das andere die Technik und wieder das andere die Musik.
Das ist extrem komplex und man kann da nur aus dem persönlichen Fundus schildern und darf nie vergessen -
es gibt eigentlich keine Bühne - alles was bei Stereo Bühnen darstellt ist unser Gehirn als Rechenapparat.
Das ist alles Illusion - die Mucke kommt aus 2 Kisten - Ende Gelände.
Du schreibst immer wieder, die Lautprecher sind weitestgehend egal, wenn man den Krempel richtig aufstellt und den Raum im Zaum hält (salopp ausgedrückt) - auch das paßt für mich nicht, da ich einige Lautsprechersysteme kennenlernte, bei denen mein Hirn ums Verrecken nicht mitmacht. Da stellt sich keine Bühne ein, da höre ich Treiber, Material, Artefakte, Nebengeräusche (ganz schlimm aus Bassablaßrohren) und weiß der Geier, die Konzentration ist dann futsch, dito der Genuß - während andere schier vor Freude sabbernd neben mir davor sitzen.
Was glaubst du, was ich damals an meiner Tannoy Kingdom mitmachte, als ich bei Klavier klar Klirr und Verzerrungen hörte auf einem Kanal - und das erstmal keiner nachvollziehen konnte - bis der Cay-Uwe ein Gutachten erstellte und Messungen vornahm, die das bestätigten - und außer ihm hat das auch keiner weiter gehört - ich war monatelang verzweifelt.
Wo der Mensch auch stark drauf reagieren kann, sind die Gehäuseschwingungen - mittlerweile gibt es zum Glück wohl auch Meß-Sets, wo man direkt Fühler auf die Gehäuse klatscht, damit man das objektiv etwas einordnen kann.
Ansonsten - ist es leider nach wie vor so - bei der Wiedergabe von Gitarren aus dem Rock/Metal Bereich - sind für mich sehr viele Lautsprecher schwer anhörbar - was zu finden, was da so klingt, wie ich es damals beim musizieren auf meinen Marshalls gewöhnt war, ist recht schwer. Entweder tönt es für mich nach Plastik oder beißt regelrecht im Ohr.
Also warum dann nicht die Lautsprecher nehmen wo es für mich paßt.
Bei Verstärkern in manchen Kombis dieselbe Problematik - wo manches dann gar nicht geht, schlimmstenfalls massiv zerrt, abschaltet oder schmerzt im Ohr. UNd das nicht nur auf excessiven Lautstärken - die ich schon sicher 10 jahre nicht mehr fahre. Mein Wohlfühlbereich am Hörplatz liegt seit Jahren so um die 85-95 db . Lauter gerne, aber nicht mehr für zig Stunden, allenfalls für ein paar Tracks.
Und im Filmbereich spielt sich eh das meiste bei Sprache auf Stubenlautstärke von 50-80 db ab - und nur wenns rumst und die Saurier trampeln hat man dann Alarm und prallt über die 100er Marke.
Ich betreibe mein Hobby halt schon lange nicht mehr, um das Beste aus physikalischer/technischer Sicht zu erreichen- sondern um die beste Erlebnistiefe für mich als Mensch zu erreichen und eins zu werden mit dem Dargebotenen.
Ich hangel mich auch an nix mehr fest - wenn mich was tiefer erreicht - her damit -und ist mir fast egal, was das dann kostet. Erschrecken tut mich dabei, daß ich in den letzten 20 Jahren dann immer weniger ausgab statt mehr und die Spirale sich umdrehte, als ich mehr auf mich achtete, als auf die Technik und physikalischen Möglichkeiten.
Es gab Zeiten , da hab ich mehr für Kabel und Zubehör ausgegeben, als heute meine ganzen Anlagen im Haus zusammen kosten.
Wobei ich nicht verschweigen darf - ich hörte früher lauter - viel lauter und brauchte das auch unbedingt, weil mein Hirn Live Lautstärke als Voraussetzung für möglichen Genuß vorgeschrieben hat.
Das geht einem wahrscheins einfach so, wenn mal selber musiziert und recordet und mischt und mastert.
die Mama meines Sängers von meinem Bandprojekten - mit dem ich seit rund 45 Jahren eng befreundet bin - ist nie den Schritt zu Stereo gegangen - daher interessant, was du schreibst - die fand das immer "scheiße".
Und als ich ca. 1993 der Cousine meiner Frau eine High End Anlage installieren sollte -
habe ich das gemacht - Ende vom Lied -
die stellten alles um - ein Lautsprecher in die Küche, den anderen ins Wohnzimmer -
mono wäre da die passendere Lösung gewesen ..........
Ist keineswegs weit hergeholt, was du von dir gibst, für mich persönlich wäre es halt undenkbar.
Wenn ich meinen Wandler auf Mono umstelle - mag ich nicht mehr hören, da die Bühne futsch ist.
Aber ich hab größtes Verständnis für die Leute - selbst unser Technik Service Guru Eberhard (E8)ist irgendwann jahrelang geswitcht auf Mono Lösung und fand das entsptannender .
Das eine ist halt der Mensch, das andere die Technik und wieder das andere die Musik.
Das ist extrem komplex und man kann da nur aus dem persönlichen Fundus schildern und darf nie vergessen -
es gibt eigentlich keine Bühne - alles was bei Stereo Bühnen darstellt ist unser Gehirn als Rechenapparat.
Das ist alles Illusion - die Mucke kommt aus 2 Kisten - Ende Gelände.
Du schreibst immer wieder, die Lautprecher sind weitestgehend egal, wenn man den Krempel richtig aufstellt und den Raum im Zaum hält (salopp ausgedrückt) - auch das paßt für mich nicht, da ich einige Lautsprechersysteme kennenlernte, bei denen mein Hirn ums Verrecken nicht mitmacht. Da stellt sich keine Bühne ein, da höre ich Treiber, Material, Artefakte, Nebengeräusche (ganz schlimm aus Bassablaßrohren) und weiß der Geier, die Konzentration ist dann futsch, dito der Genuß - während andere schier vor Freude sabbernd neben mir davor sitzen.
Was glaubst du, was ich damals an meiner Tannoy Kingdom mitmachte, als ich bei Klavier klar Klirr und Verzerrungen hörte auf einem Kanal - und das erstmal keiner nachvollziehen konnte - bis der Cay-Uwe ein Gutachten erstellte und Messungen vornahm, die das bestätigten - und außer ihm hat das auch keiner weiter gehört - ich war monatelang verzweifelt.
Wo der Mensch auch stark drauf reagieren kann, sind die Gehäuseschwingungen - mittlerweile gibt es zum Glück wohl auch Meß-Sets, wo man direkt Fühler auf die Gehäuse klatscht, damit man das objektiv etwas einordnen kann.
Ansonsten - ist es leider nach wie vor so - bei der Wiedergabe von Gitarren aus dem Rock/Metal Bereich - sind für mich sehr viele Lautsprecher schwer anhörbar - was zu finden, was da so klingt, wie ich es damals beim musizieren auf meinen Marshalls gewöhnt war, ist recht schwer. Entweder tönt es für mich nach Plastik oder beißt regelrecht im Ohr.
Also warum dann nicht die Lautsprecher nehmen wo es für mich paßt.
Bei Verstärkern in manchen Kombis dieselbe Problematik - wo manches dann gar nicht geht, schlimmstenfalls massiv zerrt, abschaltet oder schmerzt im Ohr. UNd das nicht nur auf excessiven Lautstärken - die ich schon sicher 10 jahre nicht mehr fahre. Mein Wohlfühlbereich am Hörplatz liegt seit Jahren so um die 85-95 db . Lauter gerne, aber nicht mehr für zig Stunden, allenfalls für ein paar Tracks.
Und im Filmbereich spielt sich eh das meiste bei Sprache auf Stubenlautstärke von 50-80 db ab - und nur wenns rumst und die Saurier trampeln hat man dann Alarm und prallt über die 100er Marke.
Ich betreibe mein Hobby halt schon lange nicht mehr, um das Beste aus physikalischer/technischer Sicht zu erreichen- sondern um die beste Erlebnistiefe für mich als Mensch zu erreichen und eins zu werden mit dem Dargebotenen.
Ich hangel mich auch an nix mehr fest - wenn mich was tiefer erreicht - her damit -und ist mir fast egal, was das dann kostet. Erschrecken tut mich dabei, daß ich in den letzten 20 Jahren dann immer weniger ausgab statt mehr und die Spirale sich umdrehte, als ich mehr auf mich achtete, als auf die Technik und physikalischen Möglichkeiten.
Es gab Zeiten , da hab ich mehr für Kabel und Zubehör ausgegeben, als heute meine ganzen Anlagen im Haus zusammen kosten.
Wobei ich nicht verschweigen darf - ich hörte früher lauter - viel lauter und brauchte das auch unbedingt, weil mein Hirn Live Lautstärke als Voraussetzung für möglichen Genuß vorgeschrieben hat.
Das geht einem wahrscheins einfach so, wenn mal selber musiziert und recordet und mischt und mastert.

Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis!
