18.08.2024, 00:49
Hallo zusammen
Da muss ich widersprechen. Man nimmt nicht den höchsten Messbereich Ohm, im Falle des gelben Multimeters vom Bild 2 MOhm ( 2 000 000 Ohm), da es sein kann, das es dann zB 23 Ohm gar nicht erfasst. 23 Ohm wäre aber ein Fehlerstrom von 10 Ampere. Der Stromzähler dreht wie wild, Kabel könnte warm werden, es löst aber keine Sicherung aus. Sondern den kleinsten Messbereich, wie auf dem Bild. Danach kannst du auch mal auf 2 MOhm messen, ob ein kleiner "Kriechstrom" besteht.
Ansonsten alles richtig. Ich wiederhole nochmal so einfach wie möglich, mit dem Hinweis, das ist Selbsthilfe, keine echte VDE Prüfung:
Kurzschluss- und Isolations-Prüfung:
Man misst an einem Stecker-Ende (egal ob Schuko oder KG) einfach jeden Pol gegen jeden. Das Messgerät sollte dann gar nichts anzeigen, also so, als ob beide Mess-Kabel ins leere führen. Was genau kann ich dabei erkennen ? Bei Litzenkabeln könnte sich ja an einem Anschluss eine einzelne Litze gelöst haben und einen anderen Pol berühren. Oder das Kabel wurde gequetscht, und die Isolierung beschädigt.
Durchgangs- und Leitfähigkeits-Prüfung:
Zeigt, ob je eine Ader von Stecker zu Stecker möglichst verlustfrei (nieder-ohmig) leitet. Man misst ein Kabelende zum anderen den gleichen Pol, muss < 1 Ohm anzeigen. Ein "Pieper" ist nicht ideal, da er auch bei höheren Werten noch piept.
Ich würde immer beide Messungen machen, schaden kann es nie. Bei abweichenden Werten sollte sich das jemand vom Fach genauer ansehen. In diesem Fall z.B der Nachbar im Ruhestand
Gruß
Stephan
Da muss ich widersprechen. Man nimmt nicht den höchsten Messbereich Ohm, im Falle des gelben Multimeters vom Bild 2 MOhm ( 2 000 000 Ohm), da es sein kann, das es dann zB 23 Ohm gar nicht erfasst. 23 Ohm wäre aber ein Fehlerstrom von 10 Ampere. Der Stromzähler dreht wie wild, Kabel könnte warm werden, es löst aber keine Sicherung aus. Sondern den kleinsten Messbereich, wie auf dem Bild. Danach kannst du auch mal auf 2 MOhm messen, ob ein kleiner "Kriechstrom" besteht.
Ansonsten alles richtig. Ich wiederhole nochmal so einfach wie möglich, mit dem Hinweis, das ist Selbsthilfe, keine echte VDE Prüfung:
Kurzschluss- und Isolations-Prüfung:
Man misst an einem Stecker-Ende (egal ob Schuko oder KG) einfach jeden Pol gegen jeden. Das Messgerät sollte dann gar nichts anzeigen, also so, als ob beide Mess-Kabel ins leere führen. Was genau kann ich dabei erkennen ? Bei Litzenkabeln könnte sich ja an einem Anschluss eine einzelne Litze gelöst haben und einen anderen Pol berühren. Oder das Kabel wurde gequetscht, und die Isolierung beschädigt.
Durchgangs- und Leitfähigkeits-Prüfung:
Zeigt, ob je eine Ader von Stecker zu Stecker möglichst verlustfrei (nieder-ohmig) leitet. Man misst ein Kabelende zum anderen den gleichen Pol, muss < 1 Ohm anzeigen. Ein "Pieper" ist nicht ideal, da er auch bei höheren Werten noch piept.
Ich würde immer beide Messungen machen, schaden kann es nie. Bei abweichenden Werten sollte sich das jemand vom Fach genauer ansehen. In diesem Fall z.B der Nachbar im Ruhestand

Gruß
Stephan