30.04.2024, 18:39
Also wie ich das auf der Homepage verstehe, geht es bei der Technologie um weit mehr als Kontaktbeschichtungen. Darüber gibt es schon jahrzentelange Diskussionen.
Schnerzinger scheint ja offenbar weiter in die Physik einzusteigen, wo es um eine möglichst homogene Elektronenbewegung in den Materialien ansich geht. Da findet man ja nicht das erstemal Ansätze. Die Cryo-Behandlung von Röhren oder die Herstellung von monokristallinen Kupferleitern im Stranggußverfahren eines Professor Ohno gehen ja auch tiefer in die Physik.
Als normaler Elektrotechniker mag man das vielleicht als esoterischen Dünnschiß bezeichnen, weil man nur anerkennt, was mit herkömmlichen Meßverfahren nachzuweisen ist. Ganz anderes würde das vielleicht ein Quantenphysiker sehen, der sich nicht mit derart beschränkten Mitteln zufrieden gibt.
Ich habe mir früher oft darüber Gedanken gemacht, warum Röhren bei Audiophilen beliebter sind als Transistoren. Klar kann man mit Messungen, also mit den harmonischen Oberwellen argumentieren. Man kann es optisch darstellen, analysieren und in Hörtests vergleichen.
Fakt ist, das die Elektronen, welche die Musik "tragen" bei Röhren über eine gewisse Distanz durch den freien Raum fast ungehindert von der Kathode zur Anode strömen, während sie beim Halbleiter ihren Weg durch eine kristalline Struktur nehmen müssen.
Letzteres wird mit Sicherheit eine ungleich holperige Fahrt...
Schnerzinger scheint ja offenbar weiter in die Physik einzusteigen, wo es um eine möglichst homogene Elektronenbewegung in den Materialien ansich geht. Da findet man ja nicht das erstemal Ansätze. Die Cryo-Behandlung von Röhren oder die Herstellung von monokristallinen Kupferleitern im Stranggußverfahren eines Professor Ohno gehen ja auch tiefer in die Physik.
Als normaler Elektrotechniker mag man das vielleicht als esoterischen Dünnschiß bezeichnen, weil man nur anerkennt, was mit herkömmlichen Meßverfahren nachzuweisen ist. Ganz anderes würde das vielleicht ein Quantenphysiker sehen, der sich nicht mit derart beschränkten Mitteln zufrieden gibt.
Ich habe mir früher oft darüber Gedanken gemacht, warum Röhren bei Audiophilen beliebter sind als Transistoren. Klar kann man mit Messungen, also mit den harmonischen Oberwellen argumentieren. Man kann es optisch darstellen, analysieren und in Hörtests vergleichen.
Fakt ist, das die Elektronen, welche die Musik "tragen" bei Röhren über eine gewisse Distanz durch den freien Raum fast ungehindert von der Kathode zur Anode strömen, während sie beim Halbleiter ihren Weg durch eine kristalline Struktur nehmen müssen.
Letzteres wird mit Sicherheit eine ungleich holperige Fahrt...
![[Bild: s_03-vEr-32D209FF3609A0ACFE324AE45E9480E1.gif]](https://cdn.gmxpro.net/cdn/mail/client/wicket/resource/static-res/---/mc/img/smileys/animated/s_03-vEr-32D209FF3609A0ACFE324AE45E9480E1.gif)
"Eines der schwierigsten Dinge der Welt ist, irgend etwas ganz einfach zu betrachten." Krishnamurti