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Brandneue HV Versionen der ASR Emitter
#11
(22.04.2026, 14:35)Thomas74 schrieb: Werner ohne Emitter fühlt sich so unwirklich an, was kommt als nächstes - kein Käsekuchen mehr von Beate ? Traurig

Da ich letztes Jahr recht heftig erkrankte und dachte, es sei zu Ende (was eine Ärzteodyssee samt Kamerafahrt durch die Eingeweide) -
muß ich gestehen, daß ich schon seit letzten Spätsommer keinen Käsekuchen mehr essen kann.

Zum Glück funzt aber wieder Stricknadelkuchen oder auch Kreppel.

Waren ein paar harte Monate dabeiSmile

Das mit den Emittern hätte ich selber nicht für möglich gehalten - das war für mich - mehr als überraschend.
Hatte heute Kontakt mit Eugen - in ca. 2-3 Wochen zieht noch ne Proxium V 2 bei mir ein............

Bei mir paßt es halt besser als die Exclusive Emitter, ich kanns nicht ändern. Gab mir schwer zu kauen und mußte ich verdauen.
Hab daher auch klar geschrieben - ein neuen HV Emitter müßte ich zu Hause in Ruhe mit Proxium V 2 vergleichen können-
blind bestellen, wie sonst , ist da nicht.

Das sind hier nicht nur Nuancen, die die Proxium vom Exclusive trennen, nachdem die Proxium über ein halbes Jahr spielte -
ist das schon deutlich an den Thivan Prototypen. Insbesondere die Bühne und Luftigkeit.

Keine Ahnung
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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#12
(22.04.2026, 13:59)Kellerkind schrieb:
(22.04.2026, 06:49)Atreju schrieb: Servus,

Hat eigentlich wer den neuen Emitter II Exclusive HV  zuhause im Betrieb ? Mich würden Höreindrücke interessieren. 

LG
Bruno

Hallo Bruno,

den Asche kenne ich sogar persönlich - 
der schrieb gerade putzfrisch einen Bericht - und da wird es noch weitere geben:

https://www.analog-forum.de/wbboard/inde...ost3302907

Smile

Hallo Werner !

Oh Danke , werde ich lesen, kurzes Offtopic, wir kennen uns von früher, ich bin der, der damals die großen Tannoy Buckingham hatte mit den VAIC Röhren. Freut mich von Dir zu lesen !


LG  Bruno
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#13
Klar Bruno,

ich erinnere mich - was für Lautsprecher sinds denn heute?

Ich bin bei vietnamesischen Thivan Eros gelandet und Unison Max 1.

Liebe Grüße
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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#14
(22.04.2026, 18:36)Kellerkind schrieb: Klar Bruno,

ich erinnere mich - was für Lautsprecher sinds denn heute?

Ich bin bei vietnamesischen Thivan Eros gelandet und Unison Max 1.

Liebe Grüße

Ja hab ich schon gesehen, Ich habe mir vor 2 Jahren Chario Serendipity gekauft. Da nur sehr wenige davon gebaut werden, hatte ich eine lange Wartezeit. Davor hatte ich die Sonus Faber Amati (damals die aktuellen, neu gekauft), die waren auch sehr gut.

Irgendwie bin ich auch wieder aufs Tonband (Revox) und Kassettendeck (Naka) gekommen. Macht mir Riesenspaß Bänder auf zu nehmen, ich finde es in dieser seltsamen Zeit sehr entschleunigend und angenehm . 


LG Bruno
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#15
Hallo @andi_bln,

im Big Lautsprecherkabel Beitrag habe ich gelesen dass Du mit dem Emitter überwiegend mit niedriger Lautstärke hörst.
Läuft dann der Emi im Sparmodus oder schaltest Du gleich alle Netzteile zu?

Bei mir spielt der 2-er an Dynaudio LSP, ich meine wenn ich gleich, egal bei welcher Lautstärke, in den Vollbetrieb schalte
hat das mehr Fundament, oder wie immer man das ausdrücken mag.  Da ich das noch nicht im Blindtest probiert habe kann das auch 
Einbildung sein. Immerhin brutzeln dann 4x700 VA Netzteile, ob das nicht etwas übertrieben ist?

Vielleicht kannst Du noch schreiben welche Emitter/Lsp Kombi bei Dir spielt.

Viele Grüße,
Peter
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#16
(Gestern, 09:41)Peter33 schrieb: Hallo @andi_bln,

im Big Lautsprecherkabel Beitrag habe ich gelesen dass Du mit dem Emitter überwiegend mit niedriger Lautstärke hörst.
Läuft dann der Emi im Sparmodus oder schaltest Du gleich alle Netzteile zu?

Bei mir spielt der 2-er an Dynaudio LSP, ich meine wenn ich gleich, egal bei welcher Lautstärke, in den Vollbetrieb schalte
hat das mehr Fundament, oder wie immer man das ausdrücken mag.  Da ich das noch nicht im Blindtest probiert habe kann das auch 
Einbildung sein. Immerhin brutzeln dann 4x700 VA Netzteile, ob das nicht etwas übertrieben ist?

Vielleicht kannst Du noch schreiben welche Emitter/Lsp Kombi bei Dir spielt.

Viele Grüße,
Peter

Hallo Peter,

du hast zwar andi gefragt, aber ich kann da einiges zu erzählen, da ich bestimmt ein Dutzend verschiedener Emitter 2 im Leben betrieb.

1) Emitter 2 sind für schwierige Lasten/Boxen, niedriger Wirkungsdrad und präferierten hohen Pegeln das Beste, was der Weltmarkt an Vollverstärker hergibt. Bin ich überzeugt von.
2) Für Leisehörer (ich leitete etliche Jahre das ASR Emitteruniversum bei MSN) gibt es anscheinend passendere Lösungen - ich bekam immer wieder Berichte herein von Leisehörern, die sich vom Emitter 2 wieder trennten, da sie da mit anderen Lösungen besser zu Potte kamen und alle berichteten mir, daß der Emitter - desto lauter desto besser klinge. In der Regel landeten die Leute bei kleinen Röhrenamps.
3) je leiser du hörst, desto mehr Widerstände werden ins passive Regelnetzwerk eingeschoben.
4) Nein, Vollast klingt leise gehört nicht besser - ich hab deswegen sogar meine Emitter bis auf Lautstärke 51 (das erlaubte Maximum) immer auf Energiespar laufen lassen.
Im Gegenteil gerade beim leisen hören stören dann deutlich die Trafogeräusche, denn schaltet man auf Vollast geht die Lautstärke der Trafos deutlich hoch !
Zum Hören auf Stubenpegel brauchst du selbst bei kritischen Boxen und niedrigen Wirkungsgrad keine 10 Watt - in Energiespar stehen aber locker 30 Watt zur VerfügungSmile
Bei den meisten Boxen brauchst du da nur 1-2 Watt - genau deswegen punkten da kleine Röhren wie Unison Simply Italy mit um 10 Watt.
Der Energiesparmodus klang bei mir immer minimal filigraner als Vollast - gilt auch für den Emitter 1 -
Das kippt wirklich erst an der Grenze, wenn ordentlich Pegel anliegt und man den Umschalt Modus von 35 der ab Werk vorgegeben ist- deutlich erhöht hat. Dann fliegt einem aber in der Regel schon fast das Hausdach weg - und reden wir von Werten um 100 db...........
5) Blindtest ist eigentlich unmachbar - man hört deutlich den Unterschied im Trafobrumm. Weiterhin bei Hochwirkungsgradlautsprechern wird ein leises Rauschen hörbar (kriegen die meisten Leute nicht mit). Kurzum man müßte für einen echten Blindtest die Netzteile aus dem Zimmer schaffen.

Ich selber hab die Emitter 2 immer präferiert - vor allen in meiner Musikerzeit, weil sie eben auf hohen Pegeln absolut stabil bleiben und nicht kreischen oder zerren oder dynamisch komprimieren, wie fast alle anderen Hifi amps. Als Musiker war es mir enorm wichtig meine Rockband in Original Lautstärke abzuhören, das ging schmerzfrei an dicken Tannoys ausschließlich mit den Emittern.

Befreundete Leisehörer wechselten meistens nach recht kurzer Zeit wieder auf andere Produkte, so auch mein bester Freund, der etliche 1er und 2er hatte owbohl er max. 60 db verträgt- landete auch bei Röhren - und seit nem Jahr bei Makroaudio Proxium.

Ich hab mich dem lange Zeit verschlossen, da ich selber ja meistens lauter hören wollte - früher sogar in Live Pegel und die Problematik für mich nicht gegeben sah, die so mancher Leisehörer vorbrachte. Ich fragte mich da halt immer auch, warum man eigentlich einen 3 Zentner schweren amp mit genug Leistung zum schweißen kauft, wenn man in Kaufhausberieselungslautstärke in der Mietswohnung hören muß/will.
Ich selbst kam erst auf die Idee mir so was anzuschaffen, als wir ein freistehendes Haus kauftenSmile

Mein damaliger Hifi Händler Werner Brehm hätte gesagt: MIt dem Mercedes auf dem Feldweg hoppeln.

In den letzten ca. 10 Jahren nutzte ich meine Emitter nur noch als Endstufen und umging das Widerstandsregelnetzwerk, indem ich die Geräte fix auf Lautstärke 51 einstellte  -
da ist kein Widerstand im Weg - und können die Emitter zeigen, was in ihnen steckt, die Lautstärke regelte ich dann über RME Adi 2 DAC FS, die dank Auto Volume Control immer im nahezu optimalen Bereich von Auflösung und Rauschabstand arbeiten, da sie die Ausgangsleistung elektrisch in 6 db Schritten anpassen.
Da kann ein Emitter dann auch leise wirklich filigran.

Zumindest sind das meine Erfahrungswerte über die Jahre - den Vollastmodus drinlassen bei Pegel 25 bringt dir absolut gar nichts, außer ne höhere Stromrechnung.

Da bin ich von überzeugt.

Wink
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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#17
Hallo Werner,

vielen Dank für deinen ausführlichen Erfahrungsbericht. Da liegst Du bestimmt richtig dass es beim
Emitter mit allen Trafos bei meinen Lautstärken ca. 25-35, mit leisen Aufnahmen schon mal >40,
nichts bringt, zumal dann, wie Du schon schreibst, die Trafos nicht mehr still sind und der Stromverbrauch
steil nach oben geht.

Der Wirkungsgrad meiner Dynaudio ist mit 90 db auch noch guter Durchschnitt. Ich habe seinerzeit
bei ASR an den großen Fink LSP zur Probe gehört und da konnte sich der 2-er deutlich vom 1-er absetzen.
Da lag ich dann aber meistens bei Pegeln >50.

Ja, dann wurde es, auch bedingt durch ein gutes Angebot, der 2-er. Wenn die Teile mal aufgestellt sind
hat man keine Arbeit mehr damit. Die beiden Netzteile stehen auf einen Rollwagen und sind auch mal schnell
zur Seite geschoben. Sorge hatte ich mehr dass mein Estrich mit der Fußbodenheizung an seine Belastungsgrenzen kommt, zumal
das Schieferrack auch kein Leichtgewicht ist.

Für meinen Geschmack klingt der Emitter auch schon bei niedrigeren Lautstärken überragend und keinesfalls dünn.
Ich musste sogar eines der beiden Bassreflexrohren verschließen. Hatte ja schon mit der 1-er HV Version geliebäugelt,
aber der Verlust bei einem Verkauf ist mir zu groß und ob dieser mit meinem 2-er mithalten kann ist auch offen.
Allgemein sind am Gebrauchtmarkt hochpreisige Audio Geräte zur Zeit nicht besonders gefragt.

Aber interessant ist es den Emitter mit einer externen Vorstufe, vielleicht auch mit Röhren,  auf Durchzug (51) zu betreiben. 
Da ich überwiegend von Platte höre würde ich diese einen RME vorziehen. 

Den RME konnte ich neulich beim Boxenvergleich Spatial, Cornwall, Dynaudio an einer Proxium Endstufe mit überraschenden Ergebnis hören.

In der Tat denke ich auch immer wieder über eine Röhre nach. Aber was solls; wie man es macht, machts man verkehrt...…

Dann noch viele schöne Stunden mit deinem umfangreichen Gerätepark.

Peter
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#18
Nabend Peter,

Zitat:Den RME konnte ich neulich beim Boxenvergleich Spatial, Cornwall, Dynaudio an einer Proxium Endstufe mit überraschenden Ergebnis hören.

Beim MD Workshop? Was war die Überraschung ?

Zitat:Für meinen Geschmack klingt der Emitter auch schon bei niedrigeren Lautstärken überragend und keinesfalls dünn.

Da brauchst du dir keine Sorgen machen, dünn wird der Emitter nie klingen, selbst nicht auf Pegel 01.
Was sich- je geringer der eingestellte Pegel ist- etwas bemerkbar macht ist eine reduzierte Lebendigkeit - es klingt dann ein wenig nach "Transe".
Das Signal wird halt arg "ausgebremst" - tonal bleibt alles erhalten.

Meiner Erfahrung nach ist es ca. ab Lautstärke 35-40  verschwunden.Aber ich hab Leute kennengelernt, wie den Dan, die hörten auf Pegel 5Smile
Da läuft der Emitter einfach außerhalb seiner Komfortzone und eine gute kleine Röhre würde einem lebendiger erscheinen.

Technisch gesehen Durchzug ist halt bei Pegel 51.

Bei 90 db Wirkungsgrad und ner Dynaudio würde ich den automatischen Umschaltpunkt auf Vollast auf Pegel 45 einstellen.
Ich kann mir da keine Situation vorstellen, wo du dann mit Energiespar Probleme kriegst, nichtmal mit CD Playern mit 3 Volt am Cinch Ausgang und 0 db Signal.

Du hast anscheinend einen neueren Emitter 2 - ich bin aus der 2er Linie seit ca. 2012 /2013 raus - es kann sein, daß die neuen 2er mittlerweile 100 Volt Elkos verbaut haben, diese sind den 80 Volt Elkos  in den 1ern wahrscheinlich klanglich überlegen. Ganz früher- bis ca. 2014/15-  sind die 1er mit 63 Volt Elkos gebaut worden, die 2er mit 80 Volt Elkos.

Hast du da 1er und 2er direkt verglichen, so klang der 1er immer so viel kleiner, wie die Kiste gggü. dem 2er ist - das war deutlich.
Ich regte dann bei Friedrich mal an, 80 Volt Elkos, wie sie in den 2er verbaut werden, in einen 1er zu bauen - und schwupp, zumindest an Tannoy und unterhalb ca. Pegel 55 waren da keine Unterschiede mehr auszumachen vom Sound. Ich switchte dann auf die 1er auch wegen dem Kreuz.

In alten Tagen hatte ich bis zu 3 Emitter 2 im Hause in BetriebSmile

Mehr Fanboy geht nicht.
Wie gesagt, wenn der 2er jetzt 100 Volt Elkos drinnen hat, sollte man das nochmal deutlich positiv hören können.

Ich machte das letztes Jahr im Sommer auch an den Makroaudios mit, die Proxiums wurden ursprünglich mit 63 Volt Elkos gebaut - also regte ich an auf 80 Volt umzustellen - und bingo - das machte einen Riesenschub nach vorne. Warum das so ist, weiß ich nicht, man hörts halt und das nicht nur homöopathisch oder mit Goldohren - das ist eine ganz andere Energieentfaltung und Relaxtheit im Sound.

Hatte gerade gestern und heute interessanten Schriftverkehr mit einem aktuellen Emitter 2  user, der wie ich mehrere Equipments im Hause hat - und auch eine Makroaudio Proxium Kombi - und war interessant zu hören, daß an 2 Lautsprechern von ihm die Makroaudio klanglich vorne lag, an einem Lautsprecher hingegen der Emitter besser paßt.

Ich wünsch dir auch viel Spaß - "der Dicke" ist mit viel liebe gebaut und erdacht von einem Menschen, der unfaßbar empathisch ist und wirklich wert auf Details legt. Ultimativer kann man einen Vollverstärker nicht bauen. Ich könnte immer weinen, wenn in Foren erzählt wird von wegen lahme Kisten usw. - das sind sie nicht.

Irgendwann lege ich mir bestimmt auch mal wieder einen neuen zu.
Smile
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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