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Lector CDP 7 mit PSU7 Netzteil
#11
Hallo Mustafa,

Wie Du in meinen Beiträgen lesen konntest, hab ich seit Jahren z  B. mit dem CEC die Arnoröhrentests absolviert. Das Klangbild, die Zuverlässigkeit und die Handhabung erschienen mir komfortabler als z.B. der Rega P9 mi dem Koetsu Tonabnehmersystem. 

Streaming hab ich erst dieses Jahr begonnen und auch aktuell, gerade mit dem fantastischen Lector, macht mich der CD Klang mehr an.

Der Lector veredelt jede CD, auch die aus dem Giftschrank, wie z.b. die alten Pressungen von höhenlastigen Platten wie die Simply Red, Alison Moyet oder Toto IV klingen mit dem Lector hörbar. Über den Rega CD hab ich auch viel Gutes gelesen,

Und mein erster guter hifibaustein war der Harman Kardon HK 6500, den ich vom ersten Zeitungsmännlegehalt anno 1990 für DM 1000 erwerben konnte. Der war musikalisch klasse und komplett diskret aufgebaut.
Grüßle vom Schdefan, der wo schreiba duuud
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#12
Danke, lieber Tom, das freut mich sehr, dass Dir meine euphorischen Sätze gefallen. Bei mir war die CD nie weg, ich hab stets zweigleisig gehört. Aber spätestens seit dem CEC von Horwege hab ich immer weniger LPs gehört und jetzt geh ich dran und trenn mich von den meisten Stückle.

Aber mit Cassetten kann ich seit 1990 nix mehr anfangen.
Grüßle vom Schdefan, der wo schreiba duuud
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#13
Danke, lieber Tom, das freut mich sehr, dass Dir meine euphorischen Sätze gefallen. Bei mir war die CD nie weg, ich hab stets zweigleisig gehört. Aber spätestens seit dem CEC von Horwege hab ich immer weniger LPs gehört und jetzt geh ich dran und trenn mich von den meisten Stückle.

Aber mit Cassetten kann ich seit 1990 nix mehr anfangen.
Grüßle vom Schdefan, der wo schreiba duuud
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#14
(19.10.2026, 20:18)De Schdefan schrieb: Hallo Werner, 

Ja Deine Beiträge hab ich im openend Forum nachgelesen, ich merk von der höheren Spannungszahl akustisch nix. Du hattest ja das kleine Netzteil dran, hier spielt das große. Deine Begeisterung hielt ja ein paar Jahre,schad, dass Du ihn verkauft hast. Mit der emotionalen Wucht, die der Lector verströmt, kann der CEC nicht mithalten, obgleich das beileibe kein schlechtes Gerät ist. Der Lector berührt mich emotional genauso wie der kleine Arno.

Morjen morjen,

die Begeisterung hielt eigentlich an, sonst würde ich nicht noch heute so toll von dem Ding schreiben.

Bereuen tue ich lediglich die ganze Zeit, die ich in tube rolling investierte, wo ich mir haufenweise Voodoofehler mit teurem Zeuch reinholte,
weil mich andere user damit vollschwätztenSmile

Hatte da exotische Franzosen, Russen und steinalte Militärröhren, welche mit und ohne Goldsockel und weiß der Geier -

Das hörte sich alles erstmal supertoll an (meistens, bei manchen Sachen nagten die Höhen in der ersten Woche  im Ohr wie ein Biber auf Tollwut) - aber mit der Zeit kam Voodoo -
nach Tagen, manchmal WOCHEN! - und neue Röhren mußten ja Tag und Nacht einspielen, was wieder den Laufwerken nicht gut tat,
usw.
Voodoo war - Kanalungleichheiten, die kamen und gingen, Knackser wie vom Plattenspieler, Aussetzer des kompletten Signals - ich suchte da in der ganzen Kette, hatte ja nicht die Röhren in Verdacht.

Die seriellen Röhren, die drin sind, gibts auch mit Goldpins - hatte ich auch, wurde mir auf Dauer zu weich, allerdings noch angenehmer im Ohr mit dem "Giftschrank" wie du immer so schön schreibst. Waren übrigens die einzigen, die beim Umschalten nach nem Monat tatsächlich lauter gehört etwas weicher klangen und erkennbar waren. 

Noch was, ich hatte hier Möglichkeiten, die andere Lector user nicht hatten - nämlich neue Röhren einbrennen 200 Stunden und dann direkt per umschalten am Emitter mit gleichzeitig gestarteten doppelten CDs und einem zweiten Lector zu vergleichen. Wenn sich Röhren mal bewährten, die anfangs anders geklungen haben, waren nach 200 Betriebsstunden keine Unterschiede mehr ausmachbar beim Umschalten - außer auf dem Bankkonto.

Einer meiner Lectoren steht heute noch bei meinem Freund Robert, er nutzt wohl aber meistens seinen großen Opera Droplet 5.0 (der schon einige Laufwerke hinter sich hat, weil die Dinger zu heiß werden) oder seinen großen Esoteric X01SE.

Als ich den Lector hatte arbeitete ich sehr viel mit selbst gebrannten CD s - einige mochte er nicht -
mehr oder minder bei jedem Player damals so gewesen.

Mehr Sorgen machte mir die Spindel, etliche Kauf CD s ließen sich nicht einlegen - bei keinem meiner 3 Geräte - weil die Löcher in der Mitte der CD s  zu eng waren für den Lector und ich mußte die dann jedesmal mit der Feile aufbohren, das war ärgerlich und vermieste es mir ein wenig.
Mit rabiater Gewalt reindrücken wollte ich diese Scheiben nicht.

Der Look mit dem Acryl war damals die perfekte Entsprechung zu meinen 2er Emittern.

Die 3 Volt am analogen  Ausgang haben nichts mit dem Netzteil zu tun - sie sind halt nicht kompatibel zu Studiotechnik, die ich verwendete - diese ist mit 0 db auf 0,77 Volt ausgelegt - und wenn du einen EQ mit 3 Volt anfährst hat er schon einen Grundpegel vor Bearbeitung - ich müßte es jetzt ausrechnen - schätze mal um plus 12 db wenn nicht mehr. Da kannste dann nicht mehr allzuviel machen, ohne in die Übersteuerung zu kommen, ganz extrem bei SPL Vitalizern, die waren schon am Eingang auf Anschlag und warnten selbst bei 1:1 schon mit der Übersteuerungslampe.

Das andere Netzteil checkte ich natürlich auch - war mir zu laut vom Arbeitsgeräusch und brummte deutlich - der Klang wurde etwas "heller".
Da war bestimmt ein Trenntrafo mit drin, obwohl Lector hatte eine Zeit lang generell Probleme mit dem deutschen Stromnetz und reagierte auf homöopathische DC Anteile, ganz schlimm bei der Vor und Endstufe . Auf Grund meines Feedback und das zahlreicher anderer Anwender und Max Krieger daselbst - wurden dann aber irgendwann andere Trafos verbaut.

MIt Hifi Geraffel machen die 3 Volt allerhöchstens an alten Luxman amps Probleme - das Hifi Zeuch kann das ab. Lector baute das auch nicht ohne Grund so. Begründung war, daß man lange Kabel verwenden können soll ohne den Sound zu verderben, weil viele Hifi User wohl mit längeren Strecken unterwegs sind - so damals der Eintrag auf der Webseite.

Ich wollte meinen Lector umbauen lassen(zumindest einen) auf XLR und Digi out, bekam aber trotz mehrfacher Mails an den Hersteller keine Antwort, außer die, man sei im Streß und käme irgendwann auf mich zu, darauf warte ich bis heuteSmile

Ansonsten hast du es prima beschrieben vom Sound - für mich als Metalhörer war der Lector ein Befreiungsschlag, der ganze Giftschrank machte plötzlich Musik und schmeckte wie süßer Honig im Ohr - ich sprach immer vom ZAUBERER . Meine ganzen High End Hochpreisplayer flogen raus, kamen  mir nur noch unmusikalisch und eckig vor.

Mit streaming machte ich andere Erfahrungen wie du, streaming hat hier den Lector aufs Ruhegleis gestellt, bis ich halt verkaufte.

Ich nehme aber nach wie vor keine externen Streamer, auch wenn ich einen der so gehypten aktuellen Eversolos hier rumliegen hab - hören will ich mit so was auf keinen Fall - no go. Liegt sein nem Jahr in der Kiste.

Ich hab das Glück, daß meine Terra Lap Tops, die ich mir vom Computerladen entsprechend ausrüsten und einstellen ließ weil ich da keine Ahnung von hab - perfekt als Datenlieferant werkeln und overall mit Amazon unlimited alle CD Player in den Schatten stellen, weil das Ausgangsmaterial oft besser ist als die WAC CD.

Muß allerdings zugeben, andere Streaming Anbieter, wie Tidal, klingen hier für mich unerträglich dumpf, verhangen und lahm und bassbauchig.

Inzwischen hat ich wieder ein CD Laufwerk von SMSL - auch ein guter Datenlieferant aber reines Laufwerk.
Ach so, den Lector konnte ich eh ab 2018 nicht mehr verwenden, da ich meine  Raumkorrektur über den RME Adi laufen ließ und Lector damals kein Digital out anboten -
außerdem führte das die Röhren ad absurdum, da sie in dem Falle ja nicht mehr im Signal wären.

Wink
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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#15
(19.10.2026, 17:45)Achim schrieb: Übrigens,
an meinen DACs habe ich jeweils ein Stromkabel von Makroaudio.
Sagenhaft wie das die Wiedergabe verfeinert.
Die DACs klingen wie ausgewechselt.
Auch am CD Transport, einfach nur gut  Knie nieder

Falls du noch Makroaudio Stromkabel brauchst, der Mann, der meine Little Big von letztes Jahr übernahm - und jetzt auf Proxium wechselte - hat noch 2 übrig, die er zusammen für 99 Euro raushaut, ich kann dir den Kontakt machen.

Die Dinger sind wirklich gut, werden aber leider nicht mehr gebaut.
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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#16
(19.10.2026, 20:58)De Schdefan schrieb: Danke, lieber Tom, das freut mich sehr, dass Dir meine euphorischen Sätze gefallen. Bei mir war die CD nie weg, ich hab stets zweigleisig gehört. Aber spätestens seit dem CEC von Horwege hab ich immer weniger LPs gehört und jetzt geh ich dran und trenn mich von den meisten Stückle.

Aber mit Cassetten kann ich seit 1990 nix mehr anfangen.

Lach,

ich hab an der Jahrtausendwende den Handschuh geworfen und mich so lange mit High End Tape Decks abgekämpft, bis ich nervlich komplett am Boden warSmile

Waren in den letzten 10 Jahren meiner Kasettenhistorie das Teac V 7000, 8000 S, 8030 .

Was ich mit dem einen aufnahm - war auf dem anderen nicht anhörbar und die Dinger waren teilweise mehr in der Werkstatt, wie bei mir -
ab 92 arbeitete ich dann im recording Bereich nur noch mit DAT und behielt Kasette noch, weil ich so viele hatte.

Bevor ich meine Plattensammlung 1991 nach Offenbach auf den Flohmarkt schleppte - archivierte ich halt alle Platten auf Kasette.
Glaub mir, Ende vom Lied, ich kaufte sie dann auf CD nach, weil Kasette unerträglich war, trotz sauteurer Bänder.

Da half auch Dolby S nicht, weil das den Hochton eindumpfte bis zum Erbrechen.
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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#17
(19.10.2026, 20:58)De Schdefan schrieb: Danke, lieber Tom, das freut mich sehr, dass Dir meine euphorischen Sätze gefallen. Bei mir war die CD nie weg, ich hab stets zweigleisig gehört. Aber spätestens seit dem CEC von Horwege hab ich immer weniger LPs gehört und jetzt geh ich dran und trenn mich von den meisten Stückle.

Aber mit Cassetten kann ich seit 1990 nix mehr anfangen.

Hallo Stefan,

bei einer so emotionalen Sache wie Musik und allem was dazugehört kann ein Schuss Euphorie nicht schaden, wenn man von etwas begeistert ist und darüber berichtet.  Wink

Mir deiner zunehmenden Vorliebe für CDs schwimmst du gegen die Vinylwelle, aber wer weiß, vielleicht ist CD ja schon wieder der nächste Trend? Ich bin jedenfalls froh meinen guten alten Mission Cyrus dAD7 behalten zu haben, der an meinem DAC zu neuer Hochform aufläuft. Mein bevorzugtes Medium bleibt allerdings mit Abstand die LP. Diese emotionale Tiefe beim Hören erreiche ich mit keinem anderen Medium.

LG Tom


P. S.: ein Tapedeck käme für mich auch nicht mehr in Frage, obwohl ich die Technik dahinter sehr faszinierend finde und die Kompaktkassette sogar erstaunlich gut klingt. Aber das wäre für mich nur eine zusätzliche Spielerei, für die mir die Zeit fehlt.



„Information is not knowledge. Knowledge is not wisdom. Wisdom is not truth. Truth is not beauty. Beauty is not love. Love is not music. Music is the best.” (Frank Zappa)
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#18
(20.10.2026, 07:14)Kellerkind schrieb:
(19.10.2026, 17:45)Achim schrieb: Übrigens,
an meinen DACs habe ich jeweils ein Stromkabel von Makroaudio.
Sagenhaft wie das die Wiedergabe verfeinert.
Die DACs klingen wie ausgewechselt.
Auch am CD Transport, einfach nur gut  Knie nieder

Falls du noch Makroaudio Stromkabel brauchst, der Mann, der meine Little Big von letztes Jahr übernahm - und jetzt auf Proxium wechselte - hat noch 2 übrig, die er zusammen für 99 Euro raushaut, ich kann dir den Kontakt machen.

Die Dinger sind wirklich gut, werden aber leider nicht mehr gebaut.
Hallo Werner,

sehr gerne.
Ich habe bereits zwei ausgeliehen, werde diese aber evtl. nicht mehr retour bekommen (eins beim Schdefan).

Danke Werner
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#19
   

Habe den Lector CDP 7 zuletzt vor ein paar Jahren hören können - Kette war Unison Max1 mit Simply 845 - bereits nach ein paar Takten war für mich wieder alles klar.
Der 7er ist für mich persönlich der beste CD Player den ich selber bisher hören konnte, weil verdammt nah an der Schallplatte.

Dieser Über CD Player gehört mit zu den besten Geräten die Lector baut (neben ZAX 120 und VFI700mm ).

Liebe Grüße und viel Freude damit
Thomas
-  ich meinte zu hören -  
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#20
Hallo Ihr Lieben,

zum Glück agiert Achims  Nochlector absolut still - kein Brumm, kein garnix. Lediglich bei manchen CDs wird das nächste Stück mit einer Art knacken angekündigt - schrullig aber nicht der Rede wert.

Ich hab ca 100 CDs bisher in die Schublade gelegt, zum Glück hat er bisher alle klaglos akzeptiert.

Gerade hat der Lector Pause, weil im Wilden Süden läuft grad nonstop die Hitparade im SWR1 BW.

Au scheee.
Grüßle vom Schdefan, der wo schreiba duuud
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