Vor 5 Stunden
Hallo liebe Forumsfreunde,
vor ein paar Wochen war ich mal wieder bei unserem Freund Achim65 in südbadischen Gefilden.
Er bot mir an, seinen CD Spieler Lector CDP7 mit dem Riesennetzteil PSU 7 , der bei ihm aufgrund anderer Prioritäten eher ein Dornrösschenschlafstatus einnimmt, an meiner häuslichen Kette hören zu dürfen.
Diese besteht seit jetzt genau 8 Jahren aus den Thivan Eros Speakern, der Urversion - ich glaub ich bin inzwischen der einzige in Deutschland, der noch seine erste Version besitzt und die noch täglich zur großen Freude einsetzt.
Ferner spielen abwechselnd der neue Arno X von anTiTon, der Simply Italy, die Thivan 300 B- und war da noch etwas....lasst mich nachdenken....JA! The one and only, der geliebteste von allen, der originale Arno in signalrot. Nach wie vor ist dieser kleine Verstärker mein persönliches Herzass - auch wenn der Arno X, nach einigen Anpassungsschwierigkeiten und einigen Returns nach Südfrankreich inwzischen gesetzt ist und wirklich gut klingt.
Seit fast 30 Jahren hab ich zwei CD- Laufwerke besessen - beide von CEC: Den TL5100 von 1997 bis 2017 und seither den CEC TL 5 von Horwege modifiziert - aktuell seit 20222 am Wandler Aqua La voce S2 und dem anTiTon DiAn seit einem Jahr. Es gab klanglich nie einen Grund etwas zu ändern.
Und dann kam der Gamechanger in Form einer Erruption.
Achims Lector hat vom ersten Moment hier ab der ersten Minute nach dem Auspacken das gemacht, was er am besten kann: Wunderprächtig die Stimmern abgebildet, feine, kräftige, organische Details offenbart, viel Druck entwickelt. Er spielt involvierend nach vorn, dabei dynamisch, fordernd und gleichzeitig zärtlich wie eine ligurische Prise Abendwind auf der Lungomare nach einem heissen Sommertag am Strand oder auf dem Rädle.
Er löst auf - und gleichzeitig lässt er alles beisammen - organisch, natürlich, einfach schön....
Instrumente klingen verblüffend echt, schwingen toll aus, der Lector macht, gerade am Arno X einen riesengroßen Raum und klingt so wie der Entwickler Romagnoli es intendierte: Flüssig, rund, einer LP ähnlich. Und das ist fürwahr gelungen!
Ich hab seit Jahren eine Schwäche für die Marke - bei ihr gehts nicht um Show - die Homepage...naja, die Bedienungsanleitung - zum Glück verstehen wir inzwischen besser italienisch, deshalb haben wir es vorgezogen, diese in Originalsprache zu lesen. Die Segnungen eines erfolgreichen Marketings haben sich scheinbar bisher noch nicht bis zu Herrn Romagnoli in der Lombardei herzumgesprochen - und genau das ist aber auch das, was diese Manufaktur so einzigartig macht. So kultig, so wunderbar einzigartig in der Branche. Lange Produktlaufzeiten, ausgereifte, betriebssichere und haltbare Geräte, die für die Ewigkeit gemacht zu sein scheinen .
Die Legende geht bis heute, dass alle Geräte vom Patrone klanglich abgenommen werden - und wer den strengen, höchst subjektiven akustischen Endtest nicht besteht, der geht wieder zurück an die Werkbank.
Eine weitere Legende besagt, dass kein Gerät vollkommen gleich klingt - so viel Lässigkeit muss man sich erst mal verdienen und leisten können - aber die treuen Fans lieben das und bleiben der Marke treu.
Die Produktlaufzeiten sind ewig lang - der CDP wurde in verschiedenen Ausführungen fast 15 Jahre lang gebaut, der Nachfolger CDP 707 ist jetzt auch schon über 13 Jahre auf dem Markt.
Ich hatte vor Jahren eine Unpässlichhkeit mit meinen damaligen Wandlern - der Proceed war zu alt und zu defektanfällig, andere Produkte konnten nicht überzeugen (keine Namen...) und Achim half mir mit seinem Lector Digitube aus - er wollte ihn mir (aus verständlichen Gründen ) nicht verkaufen - ich erwarb daher den Aqua la Voce S2, der mir immer noch sehr gut gefällt.
Diese Firma passt zur anTiTon - Arno/DiAn- Sippe wie die Cote d Azur zur Riviera- und klanglich ists ein Volltreffer - beide sehr liebevoll im Klang, der Lector mächtiger, offener, dramatischer (Italiener!) - die Arnoverstärker gemauso liebevoll, eine Spur detailreicher und detailverliebter und "analytischer" - und zusammen matchen sie zu 100 Prozent Spass.
Ich hab im Vergleich den Simply Italy angeschlossen - jetzt wirds halt richtig kuschelig, das klingt klasse und hat seinen Reiz (Jazz oder Singer/Songwriterinnen ...) aber mit den Arnos (ob der kleine oder dem X) geht hier schon die Sonne auf -im grauen Kraichgauherbst.
Den DiAn und den Aqua konnte ich in Ermangelung einer Auftrennfunktion im Lector nicht hören.
Als alter bekennender Hedonist (man benötigt ein Zweitgerät als Ersatz, falls die Zeiten schlechter werden) hab ich schon mal nach dem Lector Digidrive Transporter ums Eck geschaut, damit könnt ich ja dann den DiAn und den Aqua weiternutzen......
Aber klar ist: Achim wird das Gerät nur noch bei mir anhören dürfen, den bekommt er nicht mehr zurück. Dieses Mal nicht! Freu Dich drauf, ihn hier zu hören, lieber Achim!
vor ein paar Wochen war ich mal wieder bei unserem Freund Achim65 in südbadischen Gefilden.
Er bot mir an, seinen CD Spieler Lector CDP7 mit dem Riesennetzteil PSU 7 , der bei ihm aufgrund anderer Prioritäten eher ein Dornrösschenschlafstatus einnimmt, an meiner häuslichen Kette hören zu dürfen.
Diese besteht seit jetzt genau 8 Jahren aus den Thivan Eros Speakern, der Urversion - ich glaub ich bin inzwischen der einzige in Deutschland, der noch seine erste Version besitzt und die noch täglich zur großen Freude einsetzt.
Ferner spielen abwechselnd der neue Arno X von anTiTon, der Simply Italy, die Thivan 300 B- und war da noch etwas....lasst mich nachdenken....JA! The one and only, der geliebteste von allen, der originale Arno in signalrot. Nach wie vor ist dieser kleine Verstärker mein persönliches Herzass - auch wenn der Arno X, nach einigen Anpassungsschwierigkeiten und einigen Returns nach Südfrankreich inwzischen gesetzt ist und wirklich gut klingt.
Seit fast 30 Jahren hab ich zwei CD- Laufwerke besessen - beide von CEC: Den TL5100 von 1997 bis 2017 und seither den CEC TL 5 von Horwege modifiziert - aktuell seit 20222 am Wandler Aqua La voce S2 und dem anTiTon DiAn seit einem Jahr. Es gab klanglich nie einen Grund etwas zu ändern.
Und dann kam der Gamechanger in Form einer Erruption.
Achims Lector hat vom ersten Moment hier ab der ersten Minute nach dem Auspacken das gemacht, was er am besten kann: Wunderprächtig die Stimmern abgebildet, feine, kräftige, organische Details offenbart, viel Druck entwickelt. Er spielt involvierend nach vorn, dabei dynamisch, fordernd und gleichzeitig zärtlich wie eine ligurische Prise Abendwind auf der Lungomare nach einem heissen Sommertag am Strand oder auf dem Rädle.
Er löst auf - und gleichzeitig lässt er alles beisammen - organisch, natürlich, einfach schön....
Instrumente klingen verblüffend echt, schwingen toll aus, der Lector macht, gerade am Arno X einen riesengroßen Raum und klingt so wie der Entwickler Romagnoli es intendierte: Flüssig, rund, einer LP ähnlich. Und das ist fürwahr gelungen!
Ich hab seit Jahren eine Schwäche für die Marke - bei ihr gehts nicht um Show - die Homepage...naja, die Bedienungsanleitung - zum Glück verstehen wir inzwischen besser italienisch, deshalb haben wir es vorgezogen, diese in Originalsprache zu lesen. Die Segnungen eines erfolgreichen Marketings haben sich scheinbar bisher noch nicht bis zu Herrn Romagnoli in der Lombardei herzumgesprochen - und genau das ist aber auch das, was diese Manufaktur so einzigartig macht. So kultig, so wunderbar einzigartig in der Branche. Lange Produktlaufzeiten, ausgereifte, betriebssichere und haltbare Geräte, die für die Ewigkeit gemacht zu sein scheinen .
Die Legende geht bis heute, dass alle Geräte vom Patrone klanglich abgenommen werden - und wer den strengen, höchst subjektiven akustischen Endtest nicht besteht, der geht wieder zurück an die Werkbank.
Eine weitere Legende besagt, dass kein Gerät vollkommen gleich klingt - so viel Lässigkeit muss man sich erst mal verdienen und leisten können - aber die treuen Fans lieben das und bleiben der Marke treu.
Die Produktlaufzeiten sind ewig lang - der CDP wurde in verschiedenen Ausführungen fast 15 Jahre lang gebaut, der Nachfolger CDP 707 ist jetzt auch schon über 13 Jahre auf dem Markt.
Ich hatte vor Jahren eine Unpässlichhkeit mit meinen damaligen Wandlern - der Proceed war zu alt und zu defektanfällig, andere Produkte konnten nicht überzeugen (keine Namen...) und Achim half mir mit seinem Lector Digitube aus - er wollte ihn mir (aus verständlichen Gründen ) nicht verkaufen - ich erwarb daher den Aqua la Voce S2, der mir immer noch sehr gut gefällt.
Diese Firma passt zur anTiTon - Arno/DiAn- Sippe wie die Cote d Azur zur Riviera- und klanglich ists ein Volltreffer - beide sehr liebevoll im Klang, der Lector mächtiger, offener, dramatischer (Italiener!) - die Arnoverstärker gemauso liebevoll, eine Spur detailreicher und detailverliebter und "analytischer" - und zusammen matchen sie zu 100 Prozent Spass.
Ich hab im Vergleich den Simply Italy angeschlossen - jetzt wirds halt richtig kuschelig, das klingt klasse und hat seinen Reiz (Jazz oder Singer/Songwriterinnen ...) aber mit den Arnos (ob der kleine oder dem X) geht hier schon die Sonne auf -im grauen Kraichgauherbst.
Den DiAn und den Aqua konnte ich in Ermangelung einer Auftrennfunktion im Lector nicht hören.
Als alter bekennender Hedonist (man benötigt ein Zweitgerät als Ersatz, falls die Zeiten schlechter werden) hab ich schon mal nach dem Lector Digidrive Transporter ums Eck geschaut, damit könnt ich ja dann den DiAn und den Aqua weiternutzen......
Aber klar ist: Achim wird das Gerät nur noch bei mir anhören dürfen, den bekommt er nicht mehr zurück. Dieses Mal nicht! Freu Dich drauf, ihn hier zu hören, lieber Achim!
Grüßle vom Schdefan, der wo schreiba duuud



