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Makro Audio Littlebig Power - die musikalischsten Monoblöcke im Sonnensystem?
(03.10.2026, 16:40)Peter33 schrieb: @TF1 @Rainer

Danke für die Beiträge, als denn, hohe Werte können sich positiv auswirken aber nur wenn auch die Qualität passt.

Zu den Dickschiffen; was die 2 Emitter beim Werner störungsfrei in der langen Zeit und fast im Dauerbetrieb geleistet haben ist schon erstaunlich, könnte mir vorstellen dass viele andere
Verstärker bereits abgeraucht wären.

Viele Grüße,
Peter

Morjen Peter,

den Emittern ist das egal - die halten so was locker 30 Jahre durch.

Und kann man dann noch bei ASR reparieren lassen.

Ich hatte mal einen 2er 7 Jahre nonstop am Laufen im Hörkeller -
und verkaufte diesen 2007 an einen Arzt, der hört heute noch damit.

Über die Langzeittauglichkeit von Makroaudio kann ich noch keine Aussagen machen.

Meine älteste Proxium hat jetzt erst irgendwo zwischen 3000 und 4000 Betriebsstunden drauf.
Die ist gerade mal richtig eingespieltSmile)))) und ist diesen Monat 1 Jahr.

Wink
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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Ich schreib auch hier rein, was ich im Proxium Thread gerade abließ - 
alldieweil es auch die Little Bigs betrifft,

wobei ich bei denen erst im Zweitanlauf (V 2 Version)voll einparkte:


Morjen morjen liebe Freunde und Leser,

ich muß feststellen, die Proxiums sind bei mir keine Eintagsfliegengeschichte geworden,

ich beschäftige mich jetzt seit ca. 1,5 Jahren damit.

Was anfangs als netter Ausflug zu einem anderen Exotenverstärker aussah und einem neugierigen Schnuppern für die Zweit, Dritt- oder Viertanlage -

entpuppte sich als totaler Wendepunkt in meinem seit weit über 50 Jahren betriebenen Audio Hobby.

Das fing wirklich alles ganz harmlos an. Ich liebte es immer wieder mal Ausflüge zu anderen Verstärkerkreationen als meine über Jahrzehnte geliebten Emitter zu machen, in den letzten Jahren insbesondere mit Tripath Kontruktionen aber auch jede Menge Class D bis hin zu den Apollon Flagschiffen, aber auch anderen Transen wie von BC Acoustic - Hauptsache, es war was, was noch unter dem Mainstream Radar war, wo man aus Zeitschriften und üblichen Foreneinträgen kennt.

Fürs Geld wirklich umgehauen haben mich die ganzen Umbauten von China amps, die der Rainer aus dem Betreuten Hören feilbot - besonders eine getunte und voll symmetrierte BZR Endstufe - wir nannten sie den "Goldi" - weil in Gold und mit Zappelzeiger für unter 500 Euro rüttelte bis mittleren Lautstärken an einigen mir bekannten Referenzen in puncto Wendigkeit und Klangfarben. Auch der Test des Antiton Arno (Chip kombiniert mit Röhre) - der im betreuten Hören massenweise Menschen in Verzückung brachte und hierzulande ohne Mannitheear wohl nie bekannt geworden wäre - war mir willkommenes Neuland und stürzte ich mich drauf.

Aber auch umgebaute und von Rainer getunte Unsisons waren mir willkommen oder auch die Röhrenendstufe von Sonus Natura -

das waren mir immer willkommene Abwechslungen -konnte mich stellenweise arg begeistern, manchmal leider auch nicht - aber das "heimkommen Gefühl"bekam ich nur, wenn ich einen meiner Emitter anklemmte. Und nachdem das schon über 25 Jahre so geht - dachte ich nicht, da ändert sich noch mal was dran. Das war für mich immer wie "in Urlaub fahren" - mal weg in die Berge oder so - und dann wieder heimkommen.

Letztlich verglich ich die Emitter in unzähligen Workshops mit richtig großen Geschichten, wie Boulder 2060, Pass 350.x, Accuphase E 406 V und die üblichen Zeitschriftenverdächtigen wie von Bryston, AVM, Electrocompaniet, Gryphon.,- aber auch Exoten wie Wall Audio, Reussenzehn, Seta Audio.......das würde einen Roman füllen.

Kurzum von 200 Euro bis 80.000 Euro - ich durfte viel erleben.

Und bin dafür sehr dankbar, weil das öffnet einem auch andere Herangehensweisen an Musik und macht mehr Zusammenhänge klar, welcher amp für welche Art Lautsprecher toll funzt oder auch nicht.

Ich war mir absolut sicher, daß das alles bleibt wie gehabt und einfach nix anderes auf der Welt mich auf Dauer und in allen Disziplinen so verwöhnt, wie meine Emitter. Hatte innerlich auch schon die neue HV Version bestellt, da ich eigentlich immer neu zukaufe, wenn sich bei ASR viel tut.

Wenn mich amps wirklich arg begeisterten, blieben sie einige Monate oder auch ein Jahr, und liefen mal an dieser oder jener Anlage, aber nie auf Dauer. (ausgenommen Pop Pulse MDT 180 - der hielt sich stur locker 3 Jahre an der Zweitanlage - an kleinen Klipsch ein Traum - und genoß ich dank Rainer in verschiedenen Ausbau und Tuningstufen)

All das veränderte sich, als ich Makroaudio kennenlernte und die Welt des Eugen Gurskij.

Der Mann präsentierte mir all das, was ich mir im Kopfkino als ehemaliger Musiker und Tondruide unter idealer Wiedergabe, Authentizität und Involvierung vorstellte.

Er setzte alles und immer genau so um, wie ich es mir erträumte.

Und nun höre ich schon so lange mit Makroaudio - egal ob mit Proxium oder Little Big - und fühle mich dort zu Hause und angekommen - so sehr, daß ich mittlerweile alle Anlagen im Hause mit Makroaudio Elektronik betreibe und meine anderen vorhandenen Sachen vor sich hinstauben. Da steht noch einiges herum!

Ich wollte jetzt auch den letzten Emitter verkaufen, da er nicht mehr benutzt wird -es ergab sich aber, daß ein Forenmitglied hier kurz entschlossen eine meiner Proxiums unter dne Arm klemmte und mit heim nahm - war für mich eine Gelegenheit ohne Annonce und langen Gezappel zu veräußern, weil ich ja die neue High End Proxium(Edelgehäuseausführung) bestellte - die ich kriege, sobald das erste Exemplar fertig ist und dann eine Proxium frei geworden wäre.

Ich klemmte also um auf den Emitter - und das war für mich ernüchternd. Das Heimkommen Feeling ist nicht mehr dasselbe wie früher- nun ist er der Exot, mit dem ich nochmal ne Weile höre, an der Max Mini - bis die neue- und wohl mittlerweile fünfte - Proxium anrollt.

Aber auch die Firma Makroaudio ist keine Eintagsfliege - auf der Webseite steht, daß am 1.3.2017 10 jähriges Jubiläum war - am 1.3.2027 (kommendes Jahr) ist dann folglich der 20te Jahrestag dieser Ravensburger Firma.

Eugen hat sehr jung begonnen, entwickelte/baute schon mit 14 Elektronik, hat entsprechende Berufsabschlüsse in 2 Ländern gemacht und wohl die ersten Jahre als reine Werkstatt und Modifikationsfirma zugebracht, bevor er mit eigenen Produkten an den Start ging.

Aus meiner Sicht jemand, der über den Tellerrand schaute und wie ich beim Hören das tat und weiter tun werde.

Makroaudio hat hier wirklich bei mir alles umgekrempelt.

Derzeit mag ich gar nicht mehr anders hören, weil es mir all das gibt, was mir noch fehlte, um wirklich auch an sehr kritische Aufnahmen ranzugehen, wie aus dem Trash Metalbereich. Für mich neu ist, ich muß die Sachen nicht mehr weich spülen mit speziellen amps und/oder Reglern, um sie genießen zu können, das geht jetzt auch direkt auf die Fresse und der Fuß wippt, weil alles viel besser aufgetrennt wird und schneller auf den Punkt knallt. Da wo vorher etwas Matsch war, ist jetzt Struktur und Luft.

Ach was könnte ich erzählen, mir läuft gerade das Herz über.......
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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Morjen morjen,

jetzt sind gut 3 Wochen voll mit den neuen Little Big V 2 - ich nenne sie gerne "Little Bigger".

Das war für mich ein richtiger Glücksgriff - an der Max 1 - ach ich erzähl euch nicht viel, wer Bock hat, solls sich selber bei mir antun oder zu Martin oder zu Dieter in den Laden fahren.

Bringt einfach eure alten Little Bigs zum Vergleich mit - oder - was auch immer ihr an amps rumstehen habt. Ich hab auch einiges Zeug rumstehen zum Quercheck bis 10 K.

Ich bin durch die Bank begeistert und happy und die Little big macht mich süchtig. Ich lechze morgens schon nach dem Sound, wenn ich die Augen aufdrücke und den Kater vom Bett stupse.

Kurzum: Würde ich es nicht selbst täglich erleben, ich würde das nicht glauben.

Was mich technisch fragt, wie kann ein so kleiner amp, mit so wenig Kondensatoren/Elkos drin und so wenig Siebung derart erzstabil bis in hohe Pegel prügeln?

Ich bin gewöhnt, daß bei mir kleinere amps, wenn ich Gas gebe - abschalten, sobald der erste herzhafte Basswums kommt.

Das war auch bei den ganzen Schalten, wie von Teac - immer so.

Wer bereits happy ist mit seinen amps - besser gar nicht erst mit beschäftigen. Keine schlafenden Hunde wecken! Ich wollte die Dinger eigentlich auch nicht kaufen - nur mal reinhören aus Neugier - ich war absolut happy mit der Verstärkung an der Max 1 hoch drei im Quadrat. Aber erstens kommt es in diesem Hobby oft anders und zweitens als man denktSmile Ich glaube meine Mama verwendete den Spruch gerne für alle möglichen Lebenslagen.
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Morjen morjen,

heute mal wieder direkt zu den Little Bigs V 2 -

die haben jetzt den ersten vollen Monat auf dem Tacho.

Das war für mich mal wieder einer der schönsten Überraschungseier im Hobby,

ich bin hier rundum happy und die Teile bleiben an der Unison Research Max 1 gesetzt -

diese Boxen haben förmlich nach der V 2 Version gelechzt - anders kann ich mir das nicht erklärenSmile

Abgesehen von den ersten 3-5 Tagen spielen die Little Big erzstabil und aus dem Stand heraus nach dem Anschalten wie ein Fels in der Brandung.

Es bleibt bei meinen letzten Einschätzungen, die Little Big zaubert einfach im Präsenzbereich und in den Höhen - klingt so locker, luftig und schlackenbefreit und verspielt, wie man es von einem Transistor nicht gewohnt ist.

Die Leisehörfähigkeit ist das Beste, was ich überhaupt jemals zu Ohren bekam - das ist schon supernatural.

Nach wie vor finde ich kein einziges record, was giftig wird oder unangenehm im Ohr, das ist hier eine Riesengaudi.

Die größere Proxium kann an der Max 1 wirklich nur bei brutal hohen Pegeln punkten - an der Thivan Eros sieht die Welt anders aus zu Gunsten der neuen Proxium V 2 - aber die Little Big spielt auch dort sehr gut und für die Preisklasse überragend und muß sich auch vor einem Emitter nicht verstecken.

Da gilt dann aber auch an der Eros der Unterschied bei brutalsten Pegeln zu Gunsten eines Emitter. Leise rennt die Little Big einfach davon und sehen andere nur die Rücklichter.

Ich weiß gar nicht, wie ich es erklären soll - hier ein Versuch-

hört man leise mit der Little big mit Aufnahmen, die eigentlich recht flach gehalten sind und einen DR von 5 oder weniger aufzeigen - so scheinen diese records explodieren zu können als ob sie gefühlt einen DR von 20 aufzeigen.

Ich führe das THEORETISCH darauf zurück, daß die Little Big V 2 diesen enormen DF aufweist und obendrein extrem breitbandig ist - also kleinsten Nuancen hyperschnell folgen kann. Was anderes fällt mir dazu nicht ein, denn einen Dynamik Expander sucht man in den kleinen Kisten vergeblichSmile

Die Lebendigkeit ist echt ne Benchmark -

wobei ich hier einschränken muß - ich schütte euch mit noch mehr Voodookacke zu , ich weiß - und kanns nicht beweisen -

daß dieser SPEED und Lebendigkeit bei mir im Hause mit dem LS Kabel differiert.

Auch wenn mein Lapp oder mein Thivan Black nicht die detailliertesten Kabel sind, so bieten diese an der Little Big V 2 in der Feindynamik und Schnelligkeit eine krasse Performance.

Schließe ich so manch andere Strippe an, schwächt sich der Effekt etwas ab.

MIt einem Straight Wire Musicable kippt mir der lebendige Präsenzebereich sogar etwas zu viel von der Tonalität - laut hören wird dann fordernd bei plärrenden Metal Geschrabbel wie der letzten Metallica.

Eugen ist es gelungen mit der V 2 etwas sehr lebendiges zu erschaffen, zumindest an den von mir getesteten Lautsprechern, es wird mit Sicherheit wieder Leute geben, wo die kleinen Biester elektrisch nicht hinterher kommen an deren Lautsprecher und das herauszufinden gibt eine interessante Reise im Forum.

Ich bin einerseits froh, wie es gelaufen ist - meine Max 1 hat nen neuen amp - auf der anderen Seite bin ich auch etwas verstört, weil das war absolut nicht mein Plan oder Intention. An einem Lautsprecher, an dem ich über 5 Jahre absolut happy war und regelmäßig drüber textete, schrabbelte nun im sechsten Jahr schon die vierte Endstufe in den Kufen und wurde 3 Mal der amp ersetzt - das wollte ich ja gar nicht, argh.

Willkommen in der Welt des Hifi und der Leidenschaft -

erstens kommt es anders und zweitens als man denkt - würde meine Mutter sagen, wenn sie noch leben würde, da bin ich mir recht sicher.

Anfangs nannte ich die V 2 Version scherzhaft: Little Bigger

Mittlerweile sage ich mir, der Spitzname paßt für mich total gut, weil die macht alles erwachsener, souveräner und mit mehr Ruhe im Hintern, als meine Little Big mit 63 Volt Pötten aus 2025 es tat. Die wurde insbesondere an Max Mini hektisch und nervös und kalt - paßte dafür an der Atlantis Lab 38 wie kein anderer amp . An einer Thivan Eros 9 hingegen sehe ich nach wie vor keine bahnbrechenden Unterschiede zwischen V 1 und V 2.

Die quittiert das im Vergeich nur marginal.

Daher nach wie vor meine Einschätzung und Rat - wer eine alte Little Big hat - nicht einfach wegen meinem Gehype an der Max 1 und Max Mini neu kaufen - erstmal selber ein Bild davon an den eigenen Lautsprechern machen. Und wenn es schon perfekt paßt - keine neue Baustelle aufmachen - ihr sehts an mir - ich tat das - und nun kaufte ich schon wieder neue Endstufen - obwohl ich sie ja eigentlich nicht gebraucht hätte, nach dem Hören konnte ich aber nicht mehr ohne.........das menschliche Ohr ist einfach unfair. Wenn einem was besser gefällt, kann und will es nicht mehr anders - an besser empfunden gewöhnt sich das Ohr in wenigen Sekunden - einen Schritt zurück verweigert sich das Ohr sehr lange.

Das sagte mir schon 1991 mein damaliger Hifi Händler Werner Brehm.

Der Spruch ist nicht auf meinem Mist gewachsenSmile

Ach weh, wieder so viel geschrieben...............
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PS: Hier noch ein Anwender der neuen V2 - wie ihr später von Jürgen lesen könnt -
an Unison Max Mini!!!!

https://www.analog-forum.de/wbboard/inde...ost3415886
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