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9 Meter LS-Kabel QED XT40i vs. Lapp Ölflex 4g6. Eine Langzeitbetrachtung.
#11
Hey Tom ..

Die von mir damals gebauten Lapp 4G6 sind sicherlich immer noch ein " Geheimtipp " ,gerade für´s Geld ! Allerdings gebühren mir da keine " Lorbeeren " diesen Kranz darf sich  Werner @Kellerkind aufsetzten , ich hatte die 4G6 seiner Zeit " nur optimiert " und eine neues optisches Finish kreiert. 

Allerdings bin ich seit Jahren vom 4G6 weg , als ich Experimente mit dem Lapp 16G0,75 durchführte , das " wohlbemerkt " in meiner Anlage, sowie bei den Set Ups diverserer HiFi Kumpels für " Furore sorgte. Der damalige Prototype des 16G075 , welches Werner @Kellerkind nicht zu überzeugen vermochte will ich da auch nicht unerwähnt lassen . 

Und sicher, die feinen CU-BE Bananas können , durch das massive Gewicht des 4G6 schon einmal etwas in Mitleidenschaft gezogen werden und die Festigkeit / Kontakfestigkeit beeinflussen , diese Problematik gibt es beim 16G075 , aufgrund des leichten Kabelgewichtes eben nicht mehr. 

Ob das 16G075 für 9 m Stecken zu gebrauchen ist ? Dazu kann ich keinerlei Aussage machen , denn über 4 m Gesamtlänge habe ich dieses Kabel noch nie gebaut.


Have fun buddy !
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#12
(08.10.2026, 14:27)ProgNose schrieb: Nach 1 1/2 Jahren bin ich mal wieder vom QED XT40i auf das Lapp Ölflex 4G6 gewechselt. Es war wieder eine interessante Erfahrung, die mir die Unterschiede zwischen diesen beiden im Aufbau sehr unterschiedlichen Strippen wieder mal auf’s Neue ganz klar vor Ohren geführt hat. 

Das QED ist klar, präzise und hochauflösend und räumlich in meiner Kette, die sich seither bis auf den neuen Denon Plattenspieler seither nicht verändert hat. Auf die lange Distanz wurde mir aber auch klar, dass dieses Kabel auf Dauer sehr fordernd ist, insbesondere was das seine Langzeittaugkichkeit betrifft. 

Beim Lapp war sofort viel mehr Schmelz da, was manche auch mit ins Ohr träufelndem Honig umschreiben. Ein absolute Wohltat. Dennoch bleiben sowohl Auflösung als auch die Präzision und Räumlichkeit voll erhalten mit einem dicken Plus an Homogenität. 

Mich hat es doch einigermaßen überrascht, wie stark der charakterliche Unterschied zwischen QED und Lapp nach dieser längeren Zeit hörbar ist. Ich kann mir momentan einen Rückwechsel aufs QED nicht vorstellen und freue mich wie eine kleines Kind schon darauf die nächste Platte mit dem Lapp zu Hören. 

Gegen diese olle Industriestrippe, hier in in der @LowFi-Konfektionierung, ist so schnell ein Kraut gewachsen. Das einzige Manko an ihr ist allerdings nur technischer Natur, weil sich die Banananstecker mit der Zeit in den Lautsprecherterminals aufgrund des Zuges der dicken und schweren Kabel zu verformen beginnen und dann zu locker sitzen. Das konnte ich aber mit in die Hohlbananen geschobenen etwa 1,5 cm Stücken von einem O-Ring aus Kautschuk dauerhaft beheben. Irgendwo hatte ich das schon mal beschrieben, wen das näher interessiert der findet meinen Beitrag bestimmt.

Beste Grüße vom Tom

Och Tom,


das les ich ja jetzt erstSmile

Ich bin nach wie vor beim Lapp 4 G 6 - das ist nun schon 10-12 Jahre bei mir gesetzt - außer an der Eros, da ist das Black von Thivan   ein Fitzel besser, aber nicht nennenswert und hab ich halt rumfliegen.

Testete immer wieder Kabel im Vergleich mit dem Lapp an verschiedenen meiner Lautsprecher - ich kehrte IMMER - nach erster Begeisterung - wieder zum Lapp zurück, hab da sogar geschildete Kabel gecheckt.

Das mit der Konfektion vom Low-Fi und den Steckern ist ein kleines Problem, wenn man oft stöpselt - ich hab auch eine von ihm konfektionierte 5 oder 6 Meter Leine vom Fluxkompensator gekauft, der sie nicht mehr brauchte -dafür haben die Bananen extrem guten Halt in Buchsen.

Meine Lapp damals ließ ich im KK Forum konfektionieren, da war LowFi noch nicht dabei - 7Reson hieß das MItglied und ich ließ mir Via Blue Lötwannen an die Enden machen - so daß ich nach Bedarf Bananen und Gabelschuhe einschrauben kann, was insbesondere sehr von Nutzen war, als ich Bi Wire Kabel an Single Wire Terminals betrieben habe- wie bei der Max Mini.

Das Lapp 4 G 6 klingt einfach herrlich "freundlich".

Und wie LowFi schon schreibt, mit dem 16 G wurde ich nicht warm. Das preßte bei mir etwas in den Mitten, soweit ich mich erinnere - der Effekt kam erst nach einigen Tagen Einspielzeit.

Auf das Lapp wurde ich durch Zufall aufmerksam, ein Dipl.Ing. Steib annoncierte ca. 2014 konfektionierte Lautsprecherkabel im Via Blue Gewand für unfaßbar kleines Geld in allen möglichen Längen. Ich brauchte damals ein 3,5 Meter Kabel für meine kleinen Klipsch RP 160 in einem Kelllerraum - und da kam mir das Angebot für um 70 oder 80 Euro sehr entgegen. Was für ein Kabel das ist, wußte ich nicht. Ich erwartete da nicht viel und war dann ganz von der Rolle, daß das Kabel so toll ist.

Also berichtete ich im KK Forum drüber. Herr Steib konnte sich danach mit Aufträgen nicht retten und kapitulierte.
Eigentlich baute er ja nur für sich selbst, kaufte aber eine ganze Rolle, weils wohl günstig war - und verfrickelte den Rest dann zum Selbstkostenpreis für andere.

Der AndiRT hat nach einem oder 2 jahren von Neugierde getrieben sein Kabel aufgeschnitten, daß er von Steib besaß und identifizierte es als die Lapp Industriestrippe.
Es kam heraus, daß es in DIY Kreisen ein Geheimtipp ist/war - allerdings in der einer dünneren Variante und nicht als 6 qmm Oschi.

Ruckzuck hatten wir einige Leute an Bord, die anderen halfen die Strippen zu konfektionieren (das muß man können und ist sehr zeitaufwendig) - unter anderem Mikelinus, 7Resom und später LowFi (damals als Micromara angemeldet) leisteten da ganze Arbeit.

In anderen Foren werde ich heute noch belächelt für meine Lapp Präferenz, in der Regel aber von Leuten, die das selber nie probierten- wenn die dann hier teilweise saßen und hörten - gabs schon mehr als einmal leuchtende Augen und Ohren.

Dein Bild mit dem Honig ins Ohr träufeln trifft den Nagel echt auf den Kopf, man kann damit sehr laut und sehr lange völlig relaxt hören - selbst Thrash Metal.
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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#13
(08.10.2026, 15:55)LowFi schrieb: Hey Tom ..

Die von mir damals gebauten Lapp 4G6 sind sicherlich immer noch ein " Geheimtipp " ,gerade für´s Geld ! Allerdings gebühren mir da keine " Lorbeeren " diesen Kranz darf sich  Werner @Kellerkind aufsetzten , ich hatte die 4G6 seiner Zeit " nur optimiert " und eine neues optisches Finish kreiert. 

Allerdings bin ich seit Jahren vom 4G6 weg , als ich Experimente mit dem Lapp 16G0,75 durchführte , das " wohlbemerkt " in meiner Anlage, sowie bei den Set Ups diverserer HiFi Kumpels für " Furore sorgte. Der damalige Prototype des 16G075 , welches Werner @Kellerkind nicht zu überzeugen vermochte will ich da auch nicht unerwähnt lassen . 

Und sicher, die feinen CU-BE Bananas können , durch das massive Gewicht des 4G6 schon einmal etwas in Mitleidenschaft gezogen werden und die Festigkeit / Kontakfestigkeit beeinflussen , diese Problematik gibt es beim 16G075 , aufgrund des leichten Kabelgewichtes eben nicht mehr. 

Ob das 16G075 für 9 m Stecken zu gebrauchen ist ? Dazu kann ich keinerlei Aussage machen , denn über 4 m Gesamtlänge habe ich dieses Kabel noch nie gebaut.


Have fun buddy !

Hallo Georg,

den habe ich - und du hast Recht, unser Werner sollte als derjenige, der den Stein mit dem Lapp Ölflex 4g6 damals im Kellerkind-Forum ins Rollen gebracht hat natürlich nicht unerwähnt bleiben. Danke @Kellerkind! Irgendwie bin ich davon ausgegangen, dass das mittlerweile Folklore ist, aber klar, das KK-Forum ist inzwischen schon wieder seit drei Jahren Geschichte und so mancher wird garnicht mehr wissen, um was es hier eigentlich ging bzw. geht.

Also an dieser ollen fetten Steuerleitung als Lautsprecherkabel ist nicht so schnell vorbeibeizukommen, wobei eine ordentliche Konfektionierung sicherlich einen großen Anteil hat. Und für so große Längen wie den 9 Metern bei mir ist dieses Kabel hervorragend geeignet. Hier scheint sich der Materialaufwand mit 2x  6 mm² pro Kanal sehr positiv auszuwirken. 

Ob das beim 16G075 auch so verhielte und wie es sich klanglich in meiner Kette auswirken würde würde mich zwar schon interessieren, aber dafür extra einen Satz mit 2x  9 Metern anzufertigen lohnt den Aufwand nicht. Zumal der Ausgang offen ist. Ich bin mit dem Ölflex 4g6 so zufrieden, dass ich momentan eh nicht mehr anders hören möchte. Und das Musikhören ist mir viel wichtiger als weitere Rumtesterei.

LG Tom  Prost Bier



„Information is not knowledge. Knowledge is not wisdom. Wisdom is not truth. Truth is not beauty. Beauty is not love. Love is not music. Music is the best.” (Frank Zappa)
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#14
Ich habe den Titel mal angepasst, damit auch das Lapp ausreichend gewürdigt wird.  Wink



„Information is not knowledge. Knowledge is not wisdom. Wisdom is not truth. Truth is not beauty. Beauty is not love. Love is not music. Music is the best.” (Frank Zappa)
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#15
(08.10.2026, 15:55)LowFi schrieb: Ob das 16G075 für 9 m Stecken zu gebrauchen ist ? Dazu kann ich keinerlei Aussage machen , denn über 4 m Gesamtlänge habe ich dieses Kabel noch nie gebaut.

Doch, hast du! In 6 m für mich :-))
Das 16G0,75 ist nach wie vor grossartiges Kabel das im Moment wieder im Einsatz ist. Es klingt einfach einen Tick geschmeidiger und körperhafter als das solid Core von Vovox, die Auflösung bleibt aber.
Für mich ein großer Unterschied zum 4g6 welches ich als warm und verrundend empfunden habe.

LG
Manfred
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#16
(14.10.2026, 08:32)mannitheear schrieb:
(08.10.2026, 15:55)LowFi schrieb: Ob das 16G075 für 9 m Stecken zu gebrauchen ist ? Dazu kann ich keinerlei Aussage machen , denn über 4 m Gesamtlänge habe ich dieses Kabel noch nie gebaut.

Doch, hast du! In 6 m für mich :-))
Das 16G0,75 ist nach wie vor grossartiges Kabel das im Moment wieder im Einsatz ist. Es klingt einfach einen Tick geschmeidiger und körperhafter als das solid Core von Vovox, die Auflösung bleibt aber.
Für mich ein großer Unterschied zum 4g6 welches ich als warm und verrundend empfunden habe.

LG
Manfred

YES SIR , now I do remember , hatte ich schon vergessen ! 

Gruß
Georg
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#17
(14.10.2026, 08:32)mannitheear schrieb:
(08.10.2026, 15:55)LowFi schrieb: Ob das 16G075 für 9 m Stecken zu gebrauchen ist ? Dazu kann ich keinerlei Aussage machen , denn über 4 m Gesamtlänge habe ich dieses Kabel noch nie gebaut.

Doch, hast du! In 6 m für mich :-))
Das 16G0,75 ist nach wie vor grossartiges Kabel das im Moment wieder im Einsatz ist. Es klingt einfach einen Tick geschmeidiger und körperhafter als das solid Core von Vovox, die Auflösung bleibt aber.
Für mich ein großer Unterschied zum 4g6 welches ich als warm und verrundend empfunden habe.

LG
Manfred

Hallo Manni,


das beschreibt das Lapp 4 G 6 sehr gut - warm und rund.

Ist genau das, was ich ewig für Hörner suchte, um den letzten Spritzer Gift rauszuholen -
drastisch war der Effekt an Klipsch RF 7 MK 2 und Klipsch Forte 3.

Machte bei mir den Unterschied zwischen langzeithörtauglich oder nervig.

Die Max 1 hast du am Emitter damals bei mir übrigens mit 9 oder 10 Meter 4G6 gehört.
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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#18
(14.10.2026, 14:26)Kellerkind schrieb: das beschreibt das Lapp 4 G 6 sehr gut - warm und rund.

Ist genau das, was ich ewig für Hörner suchte, um den letzten Spritzer Gift rauszuholen -
drastisch war der Effekt an Klipsch RF 7 MK 2 und Klipsch Forte 3.

Machte bei mir den Unterschied zwischen langzeithörtauglich oder nervig.

Hallo Werner,

genauso ist das bei mir auch mit dem Lapp 4G6. Mit dem QED gehört wird es auf die Dauer anstrengend, während das Langzeithören mit dem Lapp wohltuend angenehm ist. Und das nicht nur bei digitalen Quellen, sondern wohlgemerkt auch bei Vinylwiedergabe. Das 4G6 scheint die optimale Verbindung zwischen dem Tripath-Verstärker und den Thivan zu sein. An Auflösung vermisse ich dabei nichts. 

LG Tom



„Information is not knowledge. Knowledge is not wisdom. Wisdom is not truth. Truth is not beauty. Beauty is not love. Love is not music. Music is the best.” (Frank Zappa)
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#19
Also für mich sehe ich den Versuch mit einem 2 x 4 mm² Lautsprecherkabel über eine Länge von 9 m als gescheitert an, obwohl das QED explizit für größere Strecken empfohlen wird und schon etwas aufwändiger konstruiert ist. 

Der Materialaufwand beim Lapp 4G6 ist mit üppigen 2 x 6 mm² pro Kanal, also mit insgesamt mit 4 x 6 mm² pro Strippe schon immens, scheint aber dennoch gerechtfertigt zu sein, wie die Praxis im Langzeithörvergleich bei mir ergeben hat. In anderen Verstärker-Lautsprecherkombinationen kann das natürlich schon wieder anders aussehen. Das muss leider jeder mühsam für sich selber herausfinden.



„Information is not knowledge. Knowledge is not wisdom. Wisdom is not truth. Truth is not beauty. Beauty is not love. Love is not music. Music is the best.” (Frank Zappa)
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#20
(Gestern, 14:33)Kellerkind schrieb: @ProgNose
Sorry, ich wollte nur nebenbei die erfreuliche Preisentwicklung bei Kabel erwähnen und das als Beispiel geben und nicht Lapp versus QED "zuspammen".
Hab da nicht mit gerechnet. Die letzten Jahre machte ich immer wieder mal seperate Kabelthreads auf, die hier keinen Mensch interessierten, daher hab ichs diesmal gelassen.
Seit Monosaudio hab ich dann nix mehr berichtet.

Aber der Elefantenrüssel scheint für Leser hier interessant zu sein. Im Analogforum interessierte es keinen Menschen.

Keine Ahnung

Hallo Werner,

kein Ding. Hier scheint sich tatsächlich ein Thema im Thema aufgetan zu haben, das auf ein größeres Interesse bei einigen Leuten stößt. Also würde es sich wohl lohnen. einen eigenen Faden dafür zu eröffnen. Vielleicht wäre ja unser Admin @Thomas74 so freundlich, da die Beitäge hinzukopieren, die hier quasi semi Off Topic sind?!  Dankeschön

LG Tom


P. S.: Mir hat diese hier plötzlich hochgepoppte Kabeldiskussion nur noch stärker bestätigt, wie gut ich doch bei den von mir benötigten großen Längen mit dem Lapp Ölflex 4G6 fahre. Meine Anlage klingt damit so dermaßen stimmig und rund, dass ich mir weitere Kabeltests schenken und mich voll auf‘s Hören meiner LPs konzentrieren kann.  Cool



„Information is not knowledge. Knowledge is not wisdom. Wisdom is not truth. Truth is not beauty. Beauty is not love. Love is not music. Music is the best.” (Frank Zappa)
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