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Makro Audio Littlebig Power - die musikalischsten Monoblöcke im Sonnensystem?
Ich kopiere euch mal geschwind, was ich heute morgen im Analogforum abließ über die neue Little Big:

Morjen morjen,

ich hab es immer noch nicht fertig gebracht, die neue Little Big über die Thivan S 6 zu hören.

Der Sound ist halt vom fünften auf den sechsten Betriebstag nochmal schöner geworden und ich bin eigentlich gebannt und fasziniert, was da mit der Unison Max 1 geschieht.

Da bleiben bei mir eigentlich keine Wünsche mehr offen, solange ich nicht brutal und mit basslastigen Material pegeln will.

Und genau das macht man eigentlich mit einer Max 1 nicht, die ja speziell für geringe Pegel optimiert wurde von Max Krieger und die ich deswegen im Wohnzimmer so schätzen und lieben gelernt habe.(und meine Frau erst, die von der Vergangenheit 38er Tannoy oder auch Klipsches gewöhnt war, die so richtig amtlich eigentlich nur in Richtung Erdbeben abgingen).

Heute ist nun der siebte Tag, an dem die futschneue Little Big spielt - ich bin happy damit.

GGü. der letzten Version wirkt einfach alles "freundlicher" .

Kurzum - ich lasse die Little Big jetzt erstmal einige Zeit an der Max 1 dran -

die Max Mini gönnt sich derzeit die große Proxium -

und der Emitter ist nun ganz arbeitslos.

Die Thivan S 6 (derzeit ebenfalls mit Proxium V 2 bestückt) kommt aber definitiv auch noch zeitnah in den Genuß der neuen Little Big, es folgen dann noch Klipsch RB 81 MK 2 oder auch eine der letzten Hans Deutsch Kompaktboxen, die in meiner Nachbarschaft von Horst Portscheller (Sound Magic) gebaut und vertrieben wurden.

Bei der Max 1 beschleicht mich das Gefühl, daß die Little Big und die Max 1 sich wahrscheinlich erstmal einen Tag aufeinander "einwobbeln" mußten.

Manchmal ist aber auch der Mensch das letzte Glied in der Kette - und wenn man ständig umstöpselt und analysiert und vergleicht und die Erbsen zählt - ist das ein anderes Erleben und Hören, als wenn man sich an die Hand nehmen und abholen läßt und einfach mal ein paar Tage genießt - ohne dauernd umzustöpseln oder zu schalten, und Einzelergeignisse zu vergleichen.

Mich erinnert das an alte Zeitschriften - da gabs immer so ein Rätsel - wo nebeneinander die vermeintlich gleiche Zeichnung abgebildet war - und kleine Unterschiede versteckt wurden. Da hieß es dann beispielsweise: 10 Dinge weichen ab - suche sie!

Ja, und dann suchte ich mir den Wolf, die ersten Paar Sachen entdeckt man meist gleich - dann wirds schwerer - und was soll ich sagen - der eigentliche Inhalt vom Bild - den kriegt man kaum mit - wohl aber jeden einzelnen Strich oder Farbklecks.

Das ist beim Hören auch nicht anders, wenn man in den Erbsen wühlt und den Flöhen in den Rachen schaut mit ausgefahrener Ohrmuschel.

Es ist halt schon anders, als mit der Proxium - die ich nun seit März an der Max 1 gewöhnt bin.

Aus dem Gedächtnis heraus kann ich aber klar sagen, daß der Unterschied für mich zwischen alter und neuer Little Big gefühlt eher größer ausfällt, als zwischen Proxium V 2 und neuer Little Big.

Dabei gehts nicht um Dynamik und Auflösung, sondern diese neue Freundlichkeit in den Tönen, es klingt einfach ungemein "schön von den Klangfarben" - so wie es sich viele von Röhren wünschen.

Der digitale Fingerabdruck von Stream und CD kommt weniger raus, wie über die alte Little Big, das klingt eher wie eine geile Bandmaschine. Die "alte" Little Big ist mehr direkt und Arbeitswerkzeug gewesen, die neue ist eher auf Genuß getrimmt und relaxen.

Ideal wäre wohl , die Dinger gäbs einfach auch mit vergleichbarer Optik in groß- so daß man auch kritische Boxen mit Höllenpegel und Monstertrafos bedienen kann.

Ich bin wirklich mal gespannt, wie mein Händler Martin mit der neuen Little Big zurecht kommen wird. Ob er sich meiner Meinung anschließt, daß das einfach ein ungeheuer schönes und emotionales Hören ist, bei dem man gar nicht erst das Bedürfnis spürt dauernd lauter zu machen, sondern einfach happy dahinschwebt und in der Mucke badet.

Mich erinnert das an meine Zeit, als ich CD Player verglich und kreuz und quer kaufte.

Damals verkaufte ich meine Esoteric Referenzgeräte - weil mir ein Lector CDP 7 MK 3 Röhrenplayer für ein Bruchteil des Geldes einfach so schöne und angenehme Töne ins Zimmer stellte, daß ich regelrecht süchtig danach wurde und die Kiste gleich 3 Mal bestellte.

Für mich als Musiker und normalerweise in den anderen Räumen Lauthörer - ist die Proxium die passendere Wahl - da kann ich aber nicht für andere sprechen. Im Wohnzimmer hingegen macht die Little Big absolut Sinn für mich.

Die zusätzliche Killer Wumme einer Proxium brauche ich da eigentlich nicht.

Vorteil der Proxium ist halt - sie ist obendrein schaltbar von Gegenkopplung, Gain - und in meiner Ausführung auch Bandbreite (Kompensation) und Eingangsimpedanz -

sind aber alles Dinge, die ich derzeit im Wohnzimmer nicht benötige.

Die Little Big ist halt wie sie ist - Lieb mich oder laß es - sagt sie - und zwinkert mir mit den rot leuchtenden Schaltern zu.

Ich lieb sie. Bleiben wird sie, das ist sicher, Und mal hier und mal da spielen und mich bezirzen. Auch wenn die Proxium meine Referenz eines perfekten amps ist, der einfach alles kann.

Ich wünsche euch ein geiles Wochenende!
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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Sehr schöner Bericht Werner, mehr gibt's nicht zu sagen!!
LG,

Horst
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Danke Horst, 

hier hat sich aber seit heute morgen nochmal einiges getan:

Also,

diese Little Big überrascht mich.

Auch am siebten Tag legt sie hier noch eine Schippe drauf - der Tiefbass gewinnt heute immer mehr an Kraft.

Inzwischen pegel ich, daß der Max 1 das letzte Staubkorn von den Membranen hüpft und im Vergleich zu vor ein paar Tagen hat sich da wirklich was getan.

Heute kam die neue Scheibe von der ProgRock Band: Mr. Bison: The garden of forgotten trees heraus, meine Fresse kesselt das in die Couch rein.

Meine Frau flüchtete in den GartenSmile

Das veranlaßte mich jetzt, die basslastigen Tracks anderer Bands, die ich vor einigen Tagen verglichen habe - nochmal anzugehen - und ja, das zieht jetzt untenrum durch - ähnlich, wie ich es von der Proxium gewöhnt bin.

Klar, definiert - und bis ins unterste Register - spielt jetzt auch Yello s The Eye auf sehr hohen Pegel.

Ich will jetzt nicht schon wieder umbauen auf die Proxium und vergleichen - weiß auch so, jetzt sind das dort keine so großen Unterschiede mehr.

Der zurückhaltendere Tiefbass an der neuen Little Big bei hohen Pegeln war anscheinend nicht meiner 10 Meter "Überlandleitung" geschuldet, sondern schlicht dem fehlenden Einspielen der futschneuen Endstufen.

Ich muß dazu sagen - daß ich sie nicht - wie früher üblich - Tag und Nacht - nonstop durchspielen ließ - sondern täglich nur 8-12 Stunden nutzte.

Dürfte also jetzt bei ca. 70-80 Stunden liegen. Das hätte man mit Nonstop-Spielen in 3 Tagen hingekriegt.

Ich dachte eigentlich, daß Einspielen von weit mehr als 20-30 Stunden allenfalls bei amps mit hohen Siebungen eine größere Rolle spielt. Ich müßte mal zurücklesen, wie lange ich bei den alten Little Bigs brauchte - weiß ich so gar nicht mehr auswendig, zumal ich mehrere Sets im Hause hatte (vorletzte Generation von Martin als Leihgabe und letzte Version, die ich kaufte - mit den Müller Trafos).

Auf keinen Fall dokterte und dudelte ich mit den verschiedenen Little Bigs da so lange herum, wie mit den Emittern oder der ersten Proxium (die jeweils hunderte Stunden zulegten und anfangs eher ernüchternd tönten). Bei der neuesten Proxium hingegen ging das Einspielen ratzfatz und war nur homöopathisch hörbar, was mich enorm freute, der Eugen hat da auch einiges getrickst. Die neue Proxium ist einfach pervers geil, anders kann ichs nicht ausdrücken - ne Kiste, wie ich sie immer erträumte.

OK, ich hake mal ab - die neue Little Big legt auch einige Zeit zu - in erster Linie betrifft das den untersten Frequenzbereich - unter 50-60 hz. Diese geschmeidige und wunderschöne und nie lästige Gangart bringt sie schon gleich aus dem Karton mit. Muß man einfach erleben, ist schlecht zu beschreiben und hängt wahrscheins mit dem Klirrverhalten zusammen,keine Ahnung.

Mich erinnert das mit dem Bass jetzt nach 7 Tagen an die Fast & Furious Filme, wenn die an ihren Autos da diese Booster/Nachbrenner zuschalteten und die Kisten nochmal einen Satz nach vorne machten.

Ich muß wohl an die Little Big kommende Woche nochmal die dicke Eros mit ihren 38er anhängen im Keller- und schauen, ob jetzt da auch diese Energie untenrum kommt. Das wär ja nun der Hit.

Hui, jetzt läuft die neue Stryper, die heute heraus kam, diese christliche Metal Band liebe ich schon seit ihren ersten Tagen in den 80ern: Throne of thorns

Herr Sweet steht echt mitten im Zimmer und röhrt ins Mikro und Drums und Basslinien hauen in Couch und Nieren , ungeheuer schön und angenehm.

Ach ist das ein Spaß heute!

Prima, daß ich der Sache mehr Zeit gegeben habe und nicht schon wieder gleich umbaute und alles an die S 6 oder andere Boxen schleppte.

Ich freu mich da jetzt wirklich!

Ich kann jetzt schon sagen - diese Little Big gefällt mir an der Max 1 nochmal besser, als mein ASR Emitter 1 Exclusive 2018, da die Töne viel verspielter und flüssiger rüber kommen und mittlerweile auch der Bassbereich locker mithält und die Bühnentiefe auch mehr hermacht.

Bei der alten Little Big - die hatte ich ja wochenlang an der Max 1 gecheckt, wenn nicht Monate - war es ein auf Augenhöhe mit dem Emitter - das hinterhörten ja auch einige Leser und Schreiber hier aus dem Forum und aus dem Betreuten Hören und sahen es wie ich,

Der Emitter dominierte klar im Bass und Körperlichkeit, die Little Big haute mehr Details raus und machte etwas mehr Luft. Von den Klangfarben war der Emitter da für mich angenehmer beim lauteren Hören - bei der neuen Little Big - sehe ich den Emitter dahinter- und das ist einer der besten Vollverstärker, die ich kenne.

Was ich heute auch umwerfend gut fand und gebe ich euch als Tipp mit:

Die neue Europe: Come this Madness

Eine der besten Scheiben (aus meiner Sicht), die diese Band bisher auf die Beine stellte, überhaupt in fast allen Rock Genres sind es in letzter Zeit die alten Recken, die mich mit neuen Scheiben nochmal richtig überraschen, wers richtig hart mag - die neue Anthrax ist auch extrem gut gelungen.

Da geben einige vor der Rente nochmal richtig Gas - vor einiger Zeit der Dave Mustaine mit Megadeath - haute ja auch nochmal so ein Zauberteil raus. Da dachte ich auch ich hör nicht recht, wie die reinhaute.

Könnte da noch etliches benennen , möchte aber nicht zu weit off topic gehen, da eh wenige Hififans derarte Mucke präferieren.

Leute ich sag mal so - dieses Hobby ist wunderschön, wenns für einen paßt und man sich so richtig fallen lassen kann. Und wenn ein neuer Hifi Baustein aufschlägt und sich so gut macht - ist das keine Selbstverstänlichkeit - die alten Recken hier im Forum haben sicher allesamt genug mitgemacht und können Bücher über ihre Hifi Vita schreiben mit Auf- und Abs und haben meistens ihr Lehrgeld bezahlt. Wie wertvoll sind die Momente, wo man mit breiten Grinsen da sitzt und das Herz einfach dankbar aufschreit und die Musik die Gänsehaut beschert. Das ist einfach ne höhere Daseinsebene als die körperlich-biologische.

Da spürt man, man ist mehr als Fleisch, Blut und Gerippe.

AmenSmile
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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(25.09.2026, 14:11)KellerkindDie zusätzliche Killer Wumme einer Proxium brauche ich da eigentlich nicht. schrieb: Vorteil der Proxium ist halt - sie ist obendrein schaltbar von Gegenkopplung, Gain - und in meiner Ausführung auch Bandbreite (Kompensation) und Eingangsimpedanz -

Interessanter Bericht, Danke. Dieses Umschalten auf eine andere Gegenkopplung gabs ja auch bei der Gold Note Endstufe, die Du getestet und für recht gut erklärt hattest. Ich frag mich warum die Möglichkeit der Änderung gewisser Parameter bei anderen Herstellern so gut wie gar nicht angeboten wird. Nicht wenige haben z.B. bei Endstufen das Problem, dass die Vorstufe mit der Endstufe per Se nicht harmonieren will. Wahrscheinlich waren es gerade diese Möglichkeiten beim Emitter dass Du dieser Marke Jahre lang treu geblieben bist.
Gruß
Mustafa
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Bei der Goldnote war es glaub ich der einstellbare Dämpfungsfaktor. 
Indirekt könnte die Gegenkopplung vielleicht auch den Df beeinflussen.
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(27.09.2026, 18:31)tripath-test schrieb:
(25.09.2026, 14:11)KellerkindDie zusätzliche Killer Wumme einer Proxium brauche ich da eigentlich nicht. schrieb: Vorteil der Proxium ist halt - sie ist obendrein schaltbar von Gegenkopplung, Gain - und in meiner Ausführung auch Bandbreite (Kompensation) und Eingangsimpedanz -

Interessanter Bericht, Danke. Dieses Umschalten auf eine andere Gegenkopplung gabs ja auch bei der Gold Note Endstufe, die Du getestet und für recht gut erklärt hattest. Ich frag mich warum die Möglichkeit der Änderung gewisser Parameter bei anderen Herstellern so gut wie gar nicht angeboten wird. Nicht wenige haben z.B. bei Endstufen das Problem, dass die Vorstufe mit der Endstufe per Se nicht harmonieren will. Wahrscheinlich waren es gerade diese Möglichkeiten beim Emitter dass Du dieser Marke Jahre lang treu geblieben bist.

Morjen Mustafa,

bei Goldnote ist der Dämpfungsfaktor verstellbar, das kam mir an der Klipsch RF 7 MK 2 sehr entgegen, da sie mit weniger DF lockerer und natürlicher klang.

Und ja, den Emittern bin ich nunmehr fast 30 Jahre treu, unter anderem deswegen, weil man extrem viele Dinge einstellen kann- teilweise - wie Kompensation/Bandbreite sogar in vielen einzelnen Stufen. (ich glaube mittlerweile  Emitter 1 sind es 5 und 2 sogar 8 Stufen)

Damit passen solche Verstärker bei viel mehr Lautsprechern  und für viel mehr Hörgewohnheiten, als fest eingestellte, wo man dann ewig nach der passenden Kette für sucht, oder Klanglotto spielt oder weiterzieht und abhakt.

Die Proxium wurde nach meinem Input noch flexibler gestaltet ab ca. Oktober 2025 - mit insgesamt 16 internen Schaltern.
Da aber außer von 3 Anwendern (darunter ich) diese aufwändige Geschichte - sei es aus Faulheit oder Unwissen - nicht benutzt wurde, hat Eugen das vor einigen Monaten brachial reduziert und nur noch 2 Schalter von außen gesetzt, weil wenige Kunden bereit sind, ein Gerät aufzuschrauben - ganz gegenteilig wie unter Emitter usern üblich.

Nun kann man nur noch den Gain (entscheidend im Zusammenspiel mit Vorstufe und Quellgeräten) und die Gegenkopplung (beeinflußt das Klirrverhalten) auswählen.

Wie gesagt, bei der kleinen Little Big ist dafür leider kein Platz - es war alleine ein Riesenakt für Eugen, die jetzt auch auf 80 Volt Elkos umzustellen, wie die Proxium.

Eugen trickste anderweitig, weil manche Vorstufen - wie die Forenrundreise ergab - anscheinend mit den Little Bigs nicht gut laufen wollten - und erhöhte die Eingangsimpedanz - was nun einen "hellen" Klang an solchen Konstrukten verhindert. Aus dem Gedächtnis ist mir die Soulshine in Erinnerung, wo ein Mann im Analogforum dran nicht zu Potte kam.

Ich kann da gar nicht mitreden, weil ich immer die RME Adi 2 DAC FS nutzte, oder auch die Makroaudio Proxium Pre Vorstufe - und da nie auf Probleme stieß.

Ich bin jedenfalls schwerstens begeistert von der neuen Little Big, die in naher Zukunft auch eine Namensweiterung kriegen wird, evtl. auch eine optische Änderung der Frontplatte, damit die Leute das später problemfrei auseinanderhalten können.
Ich kaufe meine jetzt halt so wie sie ist, ich weiß ja was drin ist und mag da auf keinen Fall warten - bis da vorne evtl. noch ein V 2 steht oder so.

Bin halt sehr pragmatisch aufgestellt im AlterSmile

Smile
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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(27.09.2026, 20:52)TF1 schrieb: Bei der Goldnote war es glaub ich der einstellbare Dämpfungsfaktor. 
Indirekt könnte die Gegenkopplung vielleicht auch den Df beeinflussen.

Genau, aus irgendeinem Grund jedoch schrieb ich (missverständlicherweise) anstatt DF Gegenkopplung, weil der DF unmittelbar von der Gegenkopplung abhängt. Oder gibt es mehrere Parameter die den DF beeinflussen ? Lasse mich gerne eines Besseren belehren.
Gruß
Mustafa
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Soweit mir erinnerlich, wirkt eine Gegenkopplung dahingehend, daß sie 

- die Eingangsempfindlichkeit herabsetzt (klar)
- die Bandbreite erhöht
- Klirr erniedrigt
- den Innenwiderstand Ri herabsetzt -> Dämpfungsfaktor D=R(Last)/Ri erhöht 

Es gibt noch Schaltungen mit dezidiert niedriger Gegenkopplung, da spielt dann der Innenwiderstand der Halbleiter bzw. Röhren in der Ausgangsstufe eine Rolle. 
So ist z.B. bei Röhrenverstärkern bekannt, daß Endstufen mit Pentoden praktisch zwingend mit einer Gegenkopplung versehen sein müssen, weil sonst der DF in einem unbrauchbar niedrigen Bereich (einstellig) liegt; mit Trioden hat man hier etwas mehr Spielraum. 

Dies nur als qualitative Darstellung, dahinter verbirgt sich ein ausgewachsener Formelwust.
Gruß Eberhard
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@E-8 Danke für die Ausführungen. Die Frage die ich mir nun stelle ist, ob der Weg zu einem höheren DF zwangsweise über die Gegenkopplung geschehen muss. Ich würde mal behaupten: Ja.
Gruß
Mustafa
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Einen hohen Dämpfungsfaktor erreichst du auch mit 16 Ohm Lautsprechern.
Die geringere Leistung dürfte bei Leisehörern nebensächlich sein.
Im Diy Bereich gibt es einige 16Ohm Speaker.
https://loudspeakerdatabase.com/search/16_z
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