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Line Magnetic LM508IA mein Traumverstärker
#41
hey cRm,
ein wenig einbrennzeit brauchen die röhren schon. gib ihnen ein wenig zeit und beurteile dann erst.
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vg tg
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#42
Schon richtig, aber solch ein Totalaussetzer muß seinen Grund haben. 

Ad hoc fielen mir diese Möglichkeiten ein: 
- Kontaktgabe Röhre-Fassung mangelhaft (Oxidation o. Fassungskontakte zu weit) 
- Verlötung an der Fassung ist nicht i.O. 
- Röhre hat internen Defekt
- ein Bauteil im Umfeld der Röhre instabil/defekt

Bis auf den ersten Punkt kann das nur ein Fachmann genauer eruieren und beheben. 

Gruß Eberhard
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#43
Danke für die Antworten. Das machte mich auch etwas unsicher, komischerweise ist es jetzt wieder, als ob nie etwas gewesen wäre. Ich überlegte, ob ich die als defekt reklamieren sollte, aber momentan funktioniert es ja und ich bin mir auch nicht sicher, ob es an diesen Röhren lag, oder an einer der anderen oder am Verstärker selber.

Grüße 
Rufus
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#44
Hallo Rufus,

genaugenommen ist nach einem Röhrenwechsel das Gerät ja nicht mehr im Auslieferungszustand. 

Ich stehe diesem beliebten “Tube-Rolling“ eher etwas skeptisch gegenüber. 
Es kann zwar hörbare Unterschiede geben, aber bei einem seriösen Gerät sollten das keine Welten sein, die dann über Top /Flop entscheiden. 

Hauptsächlich liegt dies daran, daß die meisten Schaltungen mit mehr oder weniger Gegenkopplung arbeiten, um deren Eigenschaften zu linearisieren/optimieren (Klirr, Dämpfungsfaktor, Frequenzgang,…), wie auch die Auswirkung von Bauteiltoleranzen zu limitieren. 

Eine gewisse Ausnahme stellen Konzepte dar, die hierauf bewußt verzichten - die sind in vielerlei Hinsicht dann speziell in der Kombination und im Betrieb…

Meine Herangehensweise ist generell diese: Gerät genau in Augenschein nehmen, Arbeitsweise/Schaltung verstehen, Arbeitspunkte der Röhren aufnehmen (ob i.O. gemäß Datenblatt). 

Anschließend…nur noch Musik genießen   Smile
 - zumal die Qualität der Interpretation und Produktion m.b.M.n. zu 99% entscheidet. 

Andere werden anderer Meinung sein.
Ist auch o.k.  Cool

Gruß Eberhard
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#45
Nur mal als kleines Update, eine der PSVANE CV181 Röhren war defekt. Letztendlich versagt sie ganz ihren Dienst. Ich hatte diese bei Aliexpress bestellt und war positiv überrascht, wie leicht die Retoure ging. Ich hatte dort den Fall gemeldet, einen QR-Code für Hermes bekommen und ein paar Tage später wurde der volle Kaufpreis erstattet. Es fielen kein Versandkosten an, weder für Hin- noch für Rückversand. Jetzt habe ich wieder ein paar Wochen mit den originalen 6SN7 gehört und es klang jetzt nicht um Welten schlechter – wie Eberhard schon erwähnte – und er hat ja irgendwie einen Punkt, dass der Hersteller sich bei seiner Röhrenbestückung etwas gedacht hat, aber andererseits; gefühlt klang es mit den PSVANE schon etwas geschmeidiger und außerdem hatte ich noch das Telefonat mit Odeon im Hinterkopf – dass der Line Magnetic (ich glaube es war der LM34), wenn man die Vorstufenröhren wechselt, ein Spitzenverstärker wäre. Natürlich kann man das nich 1:1 auf den LM508 beziehen, trotzdem reizte es mich und ich habe mir ein paar Linlai E-6SN7 bestellt, die seit heute spielen. Ich wollte erst wieder die CV181 probieren, aber im Netz las ich, das Linlai wohl die bessere Qualitätskontrolle hätte.? Eine Röhre tat sich etwas schwer mit dem Einstecken, es machte erst so ein kratziges Geräusch beim einstecken und nach dem einschalte funktionierte sie nicht. Ich hatte dann den Verstärker wieder ausgeschaltet, sie 2,3 mal raus und reingesteckt, dann ging sie geschmeidig rein und funktionierte auch.

Ich werde sie mal einige Wochen laufen lassen und dann wieder auf die Originalen wechseln, um zu vergleichen. Erschwerend kam hinzu, dass zufälliger Weise heute auch mein Gustard A26 DAC kam (der den internen DAC des Node 2i ersetzen soll) und ich zu ungeduldig war, erst eines für ein paar Tage auszuprobieren und dann das andere, so hatte ich den DAC angeschlossen 15 Minuten gehört und dann aber auch schon die Röhren gewechselt Big Grin

Ich werde die Tage mal berichten.
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#46
Jetzt habe ich einige Zeit nichts mehr geschrieben. Auch wenn ich nach wie vor der Überzeugung bin, dass der LM-508IA ein absoluter Traum- und Endgame-Verstärker ist, gab es langfristig ein paar Dinge, die letztlich dazu führten, dass ich ihn – leicht wehmütig – abgegeben habe. Konstruktionsbedingt hatte er an meinen Odeon immer ein leichtes Grundbrummen, und er war sehr empfindlich, was die Netzqualität betraf. Zudem brauchte er stets 40 bis 50 Minuten, bis er so richtig gut spielte, und ich hatte oft die latente Sorge im Hinterkopf: Wenn etwas anders klang – lag es an der Aufnahme oder hatte vielleicht eine der Röhren einen Defekt?

Letzten Endes wahrscheinlich alles Kleinigkeiten, die man beim Kauf eines solchen Röhren-Boliden einpreisen muss. Aber ich bin da wohl doch nicht der Typ für, auch wenn ich es gerne gewesen wäre. So folge ich nun dem Ruf des Werners und erwarte freudig eine „Horde Dinosaurier“.

Wie gesagt, etwas wehmütig bin ich schon. Zu seinen besten Stunden klang er unglaublich gut, und gerade die letzten Tage zeigte er noch einmal, was er kann. Aber für mich persönlich überwogen auf Dauer die kleinen Nachteile.

Da der LM-508IA nun schon verpackt und reisefertig ist und ich ein Provisorium für die Zwischenzeit brauchte, habe ich mir ein Paar Fosi V3 Monos geholt. Natürlich kein Vergleich mit ihren 750 g zu den 42 kg, aber ich bin wirklich positiv überrascht, was die Kleinen zaubern können. Jeff Buckleys „Hallelujah“ gefällt mir mit ihnen richtig, richtig gut – da können sie sogar mehr Emotionen wecken als der große LM-508IA, was mich ehrlich überrascht hat. Wenn es allerdings zur Sache geht und komplexer wird, etwa bei Epica, merkt man ihnen schon an, dass sie überfordert sind: Es klingt überladen, und die Bühne bricht etwas zusammen.

Aber für das Geld – und wenn epischer Metal nicht ständig auf der Speisekarte steht – sind sie durchaus eine Empfehlung wert.
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#47
So ist das leider bei den meisten Röhrenverstärkern, vor allem die Warmlaufphase kann schon mal mindestens 1 Stunde dauern und teils noch viel länger, je nach Gerät, meiner Erfahrung nach. Also einschalten und hören ist nicht, auch wenn das einige Leute behaupten sollten. 
Die einzigen Geräte, die ich kenne, die wirklich entsprechend konstruiert sind, ohne diverse Macken, wie Rauschen, etc. sind die Octave Verstärker, wobei die natürlich auch erst warmlaufen müssen.
Ich wünsche dir viel Spaß mit Werner's Empfehlung (Makro Audio?).
LG,

Horst
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#48
Ja genau, Proxium V2 zusammen mit der Proxium Pre Smile
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#49
Mit den bisherigen Röhren (Reußenzehn,McIntosh,Unison,Copland,Ayon) die bei mir spielten hatte ich keine großen Probleme,
auch reichte da ca. eine 1/2 Stunde Vorwärmzeit.

Allerdings waren dass alles keine Single-Ended sondern Push-Pull Typen. Hätte immer gerne eine Single-Ended gehabt aber leider
kann ich keine auf Grund der Wärmeabgabe aufstellen.

Aber das Gefühl kenne ich, wenn es sich immer wieder mal nicht so gut anhört denkt man darüber nach ob's vielleicht
doch nicht an den Röhren liegt. Nach einen Hörtermin bei ASR wurde es dann mein 2(.) Emitter.

Wünsche Dir viel Erfolg mit den neuen, tollen Geräten. Ist ja immer ein besonderer Tag wenn die Pakete endlich ankommen Smile

Bis dahin,
Peter
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#50
Auch von meiner Seite viel Freude mit dem neuen Gespann. Das ist eine Kombi, die ich auch sehr interessant finde und gerne an der Max1 hören möchte. Bin gespannt was Werner berichten wird…

Abgesehen davon bin ich nun seit mehr als drei Jahren sehr glücklich mit meiner EAR SET mit original Bestückung. Ich lasse sie immer so gut eine halbe Stunde vorglühen, das ist so ein Ritual und ein bisschen wie den Kamin anmachen. Smile
Grüße Michael 
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