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Vestlyd V15C Tannoy Knock Off für kleine Asche ?
(03.04.2025, 16:15)TF1 schrieb: Jetzt kommen wieder Fotos von pulverisierten Kellerwänden. Einhaken
Hätte ich auch nie gedacht daß man mit Tannoy Lautsprechern Kellerwände knacken kann. Ich vermute daß ist auf der Festplatte von 2003 mit drauf.  Big Grin
-  ich meinte zu hören -  
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(03.04.2025, 16:30)TF1 schrieb: @Rainer

Du mußt unterscheiden zwischen Lautstärke und Klirrfaktor.
In den meisten Discos der 90er waren 95 bis 100db die Schmerzgrenze. In meinen damaligen Auto hatte ich 130db.
Das war gemütliche Zimmerlautstärke. Big Grin Big Grin Big Grin Nach 5 Stunden Autobahn gab es absolut keinen Muskelkater.
(kein Boomcar sondern relativ audiophiler Free-air-sub)

130 dB , da warst du sicher ein eifriger Verfechter scheibenfreier Automobile , war schließlich ein Free-air-Sub  Big Grin Big Grin
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(03.04.2025, 16:30)TF1 schrieb: Du mußt unterscheiden zwischen Lautstärke und Klirrfaktor.

Ich reagier extrem empfindlich auf Klirr. Die mit Abstand angenehmsten PA-Speaker zum stundenlangen Beschallen ohne Nebenwirkungen waren für mich von Funktion-One. Zum ersten mal in Helgas Stadtpalast Rostock gehört, wo eine fest installiert ist. So einen geilen Sound kannte ich vorher nicht von PA's.

Hier in der Nähe verleiht einer Void Acoustics, welche ich hier gelegentlich hören konnte. Das war auch schon ein Sprung, aber kein Vergleich zu Funktion One.
Wenn ein Club gut läuft und genug abwirft wie das Berghain z.B., denkt man nicht weiter nach, lässt sich einfach was gescheites einbauen und das Publikum und Personal wird jahrelang dankbar dafür sein.

Gruß
Rainer
"Eines der schwierigsten Dinge der Welt ist, irgend etwas ganz einfach zu betrachten." Krishnamurti
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(03.04.2025, 15:06)NordicWoodArt schrieb: Werner jetzt mal Butter bei die Fische  Big Grin

Von welchen Pegeln redest du da und in was für einer Raumgröße , Turnhalle ???

Bei mir sinds 20 qm und das Maximum was auf Anschlag geht sind in den Spitzen 105 dB und zwar egal mit welchem Lautsprecher , alles andere macht der Raum gar nicht mit und es wird absolut unerträglich . Selbst die 105 dB halte ich allenfalls ne halbe Minute aus und dann ist Schluss .

Wenn man das bei dir so hört , ist es kein Wunder , das du auf jedem Photo breit grinst , wahrscheinlich kannst du gar nicht mehr anders und der Gesichtsausdruck ist vom Schalldruck dauerhaft so modelliert bei dir .

Irgendwie hab ich so das dumme Gefühl , ihr übertreibt ein wenig .

Prost Bier

Äh,

ihr habt schon das Video , welches im Thread verlinkt war von der Klubben Webseite gesehen, wo der Entwickler die Boxen vorstellte und denen der Putz vom Studio aufs Hemd gerieselt ist?

Ich hab euch doch von hier alles berichtet - ausführlich und Zeit investet -

mein eines Pegelmeßgerät konnte nicht - das war bei 120 db am Ende,

das andere zeigte einen nie dagewesenen Wert an, den selbst ich nicht glauben kann-
als ich Primal Fear live gesehen habe - waren 133 db -

als Generg und Robert da waren hatte ich nicht gemessen - aber das waren nach meinen Ohren auf  keinen Fall über 110 db -

da ich noch 15 db Reserven am Emitter hatte. Hier ein Bild:

   

Ich leg da meine Hand nicht ins Feuer, zumal der Entwickler die Boxen mit 130 db angibt - aber auch meint, da  hat man aufgehört zu testen!

Ich persönlich kenne keinen Koax, der da auch nur annähernd hinkommt.

Lautsprecher, die annähernd verzerrungsfrei hinkommen - so wie ich die Vestlyd erleben durfte-
waren Tannoy Westminster mit Velodyne Subwoofer Unterstützung-
Unison Max 2 (da hab ich glaube ich 124 auf Anschlag gemessen, müßte die Bilder suchen gehen) und
Tannoy Kingdom mit 126.

Ich finde es nicht nur beachtenswert so was pegeln zu können, für  mich ist es ein Wunder, wie derarte Höllenpegel total entspannt rüber kommen können -

im Falle der Vestlyd berichtete ich sogar an Mat Sinner von Primal Fear, daß ich seine Live Blu Ray noch nie so erlebte und sprach eine Riesenempfehlung für die Boxen aus.
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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(03.04.2025, 17:10)Thomas74 schrieb:
(03.04.2025, 16:15)TF1 schrieb: Jetzt kommen wieder Fotos von pulverisierten Kellerwänden. Einhaken
Hätte ich auch nie gedacht daß man mit Tannoy Lautsprechern Kellerwände knacken kann. Ich vermute daß ist auf der Festplatte von 2003 mit drauf.  Big Grin

Das hat damals die Kingdom geschafft, als ich die mit Velodynes unterstützte.

Hatte das ja mit Bildern im KK und ich meine auch im Open End  berichtet - das war, als mir der Bock auf Live Pegel e bissel vergangen istSmile

Besonders krass war das mit 2 45er VelodynesSmile
als Unterstützung.

Kicher
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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Was ich wesentlich bemerkenswerter finde Werner , ist deine absolut unverzerrte Schmerzfreiheit sich in so einem kleinen Raum diesem Pegel auszusetzen .

Und das hier war natürlich auch nicht Michael J. Fox , sondern Werner in jungen Jahren , nu wird mir so einiges klar .

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(03.04.2025, 16:30)E-8 schrieb: Und einmal unabhängig von möglichen Gehörschäden: 
unsere Sinnesorgane sind v.a. für sehr feine Reize ausgelegt, wie sie in der Natur vorkommen. 
Immerhin ist unsere sehr geräuschvolle, um nicht zu sagen lärmige moderne Lebensumgebung erst etwa 200 Jahre alt. 

Der größte Teil der Dynamik liegt im Bereich des ersten Watt an elektrischer Leistung, welche an die Wandler abgegeben wird. Hierzu gab es schöne Artikel von Steve Deckert, Nelson Pass u.a..

Der Bass darf ruhig einmal den Boden zum vibrieren bringen oder das Zwerchfell massieren - eine brauchbare Anlage sollte aber bereits bei knapp Zimmerlautstärke die Musik voll zur Geltung bringen. 

Ist aber auch nur meine bescheidene Meinung  Lips

Gruß Eberhard
Hallo Eberhard,

Pegel von über 110 db fahre ich nur entweder zu Testzwecken oder wenn ich eine Live Blu Ray erleben will, wie im Konzertsaal.

Bin ja nicht lebensmüde und kann beispielsweise nicht verstehen, wie man sich auf Rock Festivals ala Wacken mehrere Tage nonstop Mörderpegeln von 120 plus aussetzen kann.

Aber mal für 1-2 Stunden kann das sehr energetisierend sein - vorausgesetzt - man kriegt davon kein Ohrenpfeifen und kann das ab.

Dauerhaft hören tue ich nach wie vor am liebsten über meine Max 1 - teilweise bei 60 db und weniger.

Und meine Eros im Keller ist nur bis ca. 110 db anhörbar - drüber macht das keinen Spaß - auch nicht mit Konzerten - meistens liege ich dann um die 100.

Diese 100 hören sich dann so laut an, wie 20 mehr auf der VestlydSmile

Die Vestlyd betrieb ich sicher um 20 Stunden auch mit TV Ton - normale Sprachlautstärke, Nachrichten - also um 60 db -
und konnte da nix meckern.

Leises Musik hören testete ich damit nicht, weil ich so überwältigt war von den Lautfähigkeiten und dieser irren Entspanntheit und Coolness, wie die das rausgetreten hat  mit abartig markerschütternden Bässen - womit ich nicht rechnete und was mir sogar  zu viel des Guten wurde, man sehe sich Genergs Messungen an, was da bei mir an Hell on earth bei 30-40 hz abging.

Der Raum hat das nicht verkraftet- ich hätte nen Meter weiter weg sitzen müssen - im längeren Cardioraum 2 hingegen paßte das.

Ich kauf mir aber keine Live Lautsprecher für ein Live Lautstärken Zimmer und höre dann mit denen leise Geplätscher -
mein Profil für die Boxen stand vorher glaskar fest, was ich damit wo erreichen will.

Da teste ich dann kein Fingerschnipsen und Glöckchen rechts und links - weil ich das dort nicht hören will.

Eure Argumentation und Denkweise mir ggü. verstehe ich da nicht -
ich muß doch das passende Gerät für die passende Anwendung anschaffen.

Früher so Sachen wie Westminster und Kingdom liefen auch im optimierten Raum und brauchte ich dort -
weil ich dort auch mit der Band musizierte und recordete.

Da nützen mir keine highfidelen Schuhschachteln was in solchen Fällen, so toll sich das auch anhören magSmile

Die Vestlyd gehört aus meiner Sicht zu den Musikerboxen.
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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Du bist ein erwachsener , mündiger Mensch , sollte mir da nichts entgangen sein Werner , von daher kannst du deine Musik natürlich abhören so laut du willst .

Das andere Menschen, auch durchaus passionierte Musikhörer aber mit dem Kopf schütteln , wenn du meinst öfters und über längere Zeiträume mit über 100dB abhören zu müssen , das sollte dich nicht verwundern .

Und doch , da kann und muss man sogar mit der Gesundheit argumentieren , weil das nämlich Pegel sind , dreimal so laut wie die 80 dB am Arbeitsplatz ab denen ein Gehörschutz nach Arbeitsrecht zur Pflicht wird und die Gesetze gibt es nicht , weil der Gesetzgeber es für spassig hält , Leute mit Kopfhörern rumrennen zu lassen , sondern weil es ab den Pegeln bei täglicher Dauerbelastung schon zu Gehörschäden kommt .

Oberhalb 120 dB und das was dein Pegelmesser da anzeigt ist empfunden nochmal doppelt so laut ( 10 dB entsprechen empfunden einer Verdoppelung der Lautstärke) sind Gehörschäden schon ab einem einmaligen Kurzzeit Ereignis möglich .

Auch wenn dir das vielleicht den Spaß an der Sache einschränkt , nö deine Hörgewohnheiten sind nun einmal alles andere als normal .

Aber jeder, wie er möchte .
Prost Bier

P.S. Wenn mich mal der Hafer sticht und ich Bock auf laute Mucke insbesondere Metal und andere Nettigkeiten , bin ich öfters mal nachgemessen bei 90-95 dB in den Spitzen , alles darüber empfinde ich als ziemlich unangenehm .
Wacken waren wir auch schön öfter , meine Frau war ab dem ersten Mal dabei, aber du wirst mich nie direkt vor der Bühne finden , weil ich kein Bock auf Ohrenstöpsel hab , ich halte mich daher grundsätzlich mittig in einer gewissen Entfernung , die Zeiten das ich mir mehrere Tage Festival gebe , sind eh langsam aber sicher vorbei .
Schon die letzten Male haben wir dank kleiner Entfernung zu Hause gepennt und nach so drei bis vier Konzerten mehr oder weniger am Stück , brauch ich das auch , sonst bin ich irgendwann nur noch genervt .
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(03.04.2025, 16:30)E-8 schrieb: Und einmal unabhängig von möglichen Gehörschäden: 
unsere Sinnesorgane sind v.a. für sehr feine Reize ausgelegt, wie sie in der Natur vorkommen. 
Immerhin ist unsere sehr geräuschvolle, um nicht zu sagen lärmige moderne Lebensumgebung erst etwa 200 Jahre alt. 

Der größte Teil der Dynamik liegt im Bereich des ersten Watt an elektrischer Leistung, welche an die Wandler abgegeben wird. Hierzu gab es schöne Artikel von Steve Deckert, Nelson Pass u.a..

Der Bass darf ruhig einmal den Boden zum vibrieren bringen oder das Zwerchfell massieren - eine brauchbare Anlage sollte aber bereits bei knapp Zimmerlautstärke die Musik voll zur Geltung bringen. 

Ist aber auch nur meine bescheidene Meinung  Lips

Gruß Eberhard

Hallo Eberhard,

so wirklich funktioniert das leider nicht. Natürlich kann man leise hören, aber dann geht einiges verloren. Und live gespielt ist fast jede Musik recht laut, auch Kammermusik sofern sie in einem verhältnismäßig kleinen Raum gespielt wird für den sie auch gedacht ist, sagen wir bis maximal 150 Zuhörer, idealerweise noch kleiner. Als ich das erste Mal ein Streichtrio in einem passenden Raum gehört habe war ich überrascht wie laut das in den Forte Passagen war während die leisen Stellen natürlich kaum wahrnehmbar sind. Auch diese Musik lebt von der Dynamik und die leisen Nuancen gehen bei Zimmerlautstärke einfach unter.
Und leise gehört stimmen auch die Verhältnisse nicht, durch die Hörkurven werden die tiefen Töne viel zu leise wahrgenommen.
Wenn kleine Ensembles natürlich in einem Saal mit 2000 Leuten spielen und man sitzt in Reihe 30, ist das leise. Sowas ist nicht mein Ding, da hör ich lieber zuhause.

Das ist aber nur meine persönliche Wahrnehmung, kann natürlich jeder halten wie er will. 

Und obwohl Werner so laut hört, viel lauter als ich zum Beispiel, hört er noch altersgemäß sehr gut.
Lärm oder mit viel klirr wiedergegebene Musik sind nach meiner Beobachtung viel schädlicher für das Gehör als wenn man mal mit einer guten Anlage ordentlich aufdreht.
Ich konnte mal bei Chris Feickert hören, das war zum Schluss auch brutal laut aber ich hatte null Druck oder komisches Gefühl auf den Ohren, für mich ein Indiz dass es ok ist für einen begrenzten Zeitraum.

Viele Grüße 
Manfred
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Nabend Freunde,

die Ohrenschaden-Karte kriege ich seit 25 Jahren in Foren vorgehalten-
meine Ohrenärzte warnten mich schon in den 80er Jahren-
das ist nun schon ne Weile her.

Ich glaube den ganzen Kram, der da verbreitet wird im Netz und in der Medizin nicht mehr,
denn da müßten nicht nur ich stocktaub sein, sondern auch viele berühmte Musiker, die ich teilweise persönlich kenne.

Fragt mal den Generg - er berichtete das schon oft - wie ich noch was wie wo noch mitkriegeSmile

Er kennt mich halt vor Ort.

Ich bin überzeugt nach all dem was ich erlebte- daß da jeder Mensch anders reagiert, wie beim Essen und Gewürzen usw.

es gibt da keine Formeln - egal - was da wer behauptet -

sonst wäre ich taub.

Und nicht nur ich.

Und ich kenne aus der eigenen Familie die Gegenargumente und knallharten Tatsachen - habe 4 Schwestern -

eine davon musizierte zeitlebens als Sängerin - massiv leidend an Tinnitus - Morbus Meniere oder wie das heißt -
der muß man nur eine Minute laut Mucke vorspielen - dann fällt die mit Drehschwindel in Ohnmacht -

meine Mutter -

leider leider leider leider leider - schon lange verstorben - sie wurde 83 -

hörte nie Musik, war nie Lärm ausgesetzt - allenfalls im zweiten Weltkrieg?-

war letztendlich schwerhörig-

meine Schwiegermutter -

die lebt noch - ist jetzt 92 geworden im März -

hat sich nie für Musik interessiert - keinen TV, keine Anlage -
stocktaub seit zig Jahren-

die plärrte mich beim Sprechen schon in den späten 80ern an.

Als Jugendlicher betrieb ich den Proberaum meiner Band - und es war gang und gäbe - daß die Bands aus der Stadt sich gegenseitig besuchten, die Proben anhörten und Tipps und Musiker austauschten - war wohl ca. 1982 -

da kam eine andere Rockband zu Gast - und der Gitarrist erklärte mich für bekloppt, wie weit ich aufreiße im Proberaum -und warnte mich eindringlich - denn er war nur ein paar Jahre älter als ich -

verlor ein Ohr komplett - das andere trug er ein Hörgerät.

Damals war professioneller Hörschutz noch kein Thema.

Mein bester Freund Robert - solange wie ich ihn kenne - der leidet Qualen, wenn man Musik lauter stellt.

Und hat hinterher massivste Ohrgeräusche.

Ein anderer meiner besten Freunde ist Mat Sinner- etwas älter als ich - einer der größten Rockstars des Planeten - hat mit irre vielen Größen am Markt zusammengearbeitet - seit den frühen 80ern Tournee über Tournee durchgezogen mit Bands und Orchestern - der Mann hat heute noch ein Gehör, von dem ich träumen kann, wenn ich mir anhöre, wie der was im Studio managt und macht.

Während andere wie Phil Collins vor der Musik kapitulieren mußten - wegen dem Hörschaden.

Das ist aus meiner Sicht alles so individuell wie es nur geht.

Von mir kann ich berichten - daß ich heute - bei weitem nicht mehr so lange laut hören möchte und kann - wie vor 20 Jahren. Ich drehe dann runter - weil ich merke, ich bin "voll" - und es strengt an.

In den 80ern bin ich ohne Gehörschutz auf den Konzerten in der ersten Reihe gestanden oder war ohne Gehörschutz in den Proberäumen meiner umliegenden Lieblingsbands oder auch der eigenen Band - oftmals von 18-23 Uhr -

null Probleme und hinterher kein Fiep im Ohr.

Das erste Mal etwas Ohrenpfeifen auf Nacht hatte ich nach Iron Maiden in der Eberthalle in Ludwigshafen in der ersten Reihe - 1983 im November - werde ich nie vergessen - ich wußte vorher gar nicht, daß es so was gibt.

Das zweite Mal erst 1992 auf dem Arbeitsplatz in der Bank - ausgelöst durch einen Tintenstrahldrucker, der direkt neben meinem Schreibtisch lief und wo täglich eine Liste aller  Autos von Opel ausgedruckt wurden.

Das Ding hat mich mehr umgehauen als alles vorher und nachher im Leben an Lautstärken und Geräuschen.

Ich hörte das Dingen noch nachts im Bett zirpen und drucken - und landete wochenlang im Krankenhaus.

Seit ich die Ohren mit Laser behandele - von Tinnitool bis sonstwas - und im Innenohr Zellteilung anregen kann -
kenne ich die Pfeiferei eigentlich so gut wie nicht mehr.

Außer ich esse fettes Zeuch und viel Fleisch - dann brauche ich gar nix hören, dann geht die Pfeiferei los.

Am schlimmsten ist ausgerechnet Käse, den ich früher sehr gerne gegessen habe - kriege ich schon ne halbe Stunde nach dem Essen für einige Stunden Ohrgeräusche und verstopft bei mir irgendwas- kenne keinen anderen , der da Probleme hat.

Hab früher Salami und Käse aufm Brot gefuttert wie blöde - geht einfach nicht mehr - Sehstörungen und Hörstörungen ohne Ende hinterher -

von Musik - nicht.

Esse daher seit rund 25 Jahren keinen Käse und keine Salami mehr, auch keine Pizza.
Ist jedesmal dasselbe Spiel - leider hinterher teilweise tagelang wie ein Hund.

So ist halt jeder Mensch anders.

Und man muß da  einfach tun, was einem gut tut. Die Vestlyd wird nicht jedem gut tun - aber extrem vielen, die richtig auf den Putz hauen möchten und körperhaften Schall lieben.

Dermaßen auf der  Couch verprügelt wurde ich selten - und hab ja auch das Video verlinkt , wo sich diverse Tester ranmachten und der eine meinte, auch für 100.000 Euro plus gibts nicht mehr Livehaftigkeit.

Das hat mich damals überzeugt, das doch mal zu probieren.

Wäre die Ständerproblematik nicht gewesen und der für meinen 22 qm Raum zu starke Tiefbass  - ich hätte die behalten, 100pro.

Mir ist aber auch klar, daß viele in meinem Alter vor den Teilen schier Angst kriegen.

Weil es die Hörfähigkeit klar übersteigt und dann können nicht nur Nebengeräusche im Hirn auftauchen, das kann einen aus den Latschen kippen. Das sind aber alles Leute, die kein Rockkonzert überstehen würden.
Oder 5 Minuten in der Disco aushalten würden ohne zu leiden wie ein Hund.

Kicher
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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