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Thivan Eros 9 X - Die Neuauflage zum 10 Jährigen
(23.02.2026, 09:38)mannitheear schrieb:
(23.02.2026, 09:25)generg schrieb: Was will uns dieses posting sagen?

Big Grin Big Grin Big Grin

Dass der Umgang mit mehrfachen Zitaten manchmal nicht so einfach ist...  Wink

Wenn ich ja Multi-Zitate angeklickt hätte wüsste ich wenigstens wo der Fehler liegt  Idea



„Information is not knowledge. Knowledge is not wisdom. Wisdom is not truth. Truth is not beauty. Beauty is not love. Love is not music. Music is the best.” (Frank Zappa)
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Ich habe es auch noch nicht kapiert.....

Rolleyes
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(23.02.2026, 10:09)generg schrieb: Ich habe es auch noch nicht kapiert.....

Rolleyes

War da was?!  pfeif



„Information is not knowledge. Knowledge is not wisdom. Wisdom is not truth. Truth is not beauty. Beauty is not love. Love is not music. Music is the best.” (Frank Zappa)
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Ja Tom,

mit ist so was auch unbegreiflich - eigentlich geht doch nicht mehr, als einfach nur durchzureichen was anliegt und ich dachte immer,
das sei heute gar kein Problem mehr.

Anscheinend ist unsere Vorstellung, daß das alles kein Problem ist, viel zu einfach gedacht und es gibt da noch jede Menge Nuancen, die in der 
Reproduktion eine Rolle spielen.

Ich muß sagen, die letzten amps, die ich testete waren alle auf einem Niveau  für faires Geld, das etwas anders als die Referenzen von mir spielte -
aber auf Augenhöhe.

Rainers genialer BZR aus China, an dem er sich die Ohren wund tunte - war der Überflieger - solange man nicht viel Leistung brauchte und Killer Lautstärken-
war der im Blindtest nur schwerstens bis gar nicht von amps für 10 K und mehr zu unterscheiden - und kostete - ich glaube um die 500 Euro.

Bassdruck bei hohen Impulsen ging halt nicht, war auch nicht genug Platz für entsprechende Trafos.
Die Pop Pulse Geschichten waren auch extrem spannend - der T 180 etwas beengter im Raum als Referenzen und im Präsenzbereich etwas nüchterner - als Sachen für richtig viel Geld - der Satisfaction hatte Leistung ohne Ende, konnte aber laut und auf Dauer nicht so gelassen, wie es meine Referenzen konnten.

Das spielte alles überraschend gut und auf extrem hohen Niveau.

Insgesamt und auf Dauer landete ich persönlich IMMER bei den ASR Emittern, endlos Leistung, lässiger Sound und immer angenehm im Ohr und mannigfaltig anpaßbar -

im Prinzip die lässigsten Kandidaten , die ich kenne mit kanonenkugelharter Basskontrolle -

mein bester Freund hat die ganze Bude mit Endstufen vollstehen, dort durfte ich schon die dicksten Röhren - wie von Wall Audio - hören und viele Transen - von Dussun, Valvet, Bryston, Mc Intosh  und weiß der Geier- das alles spielt auf sauhohen Niveau mit etwas anderen Präferenzen -

und je nach Lautsprecher besser oder schlechter.

Die erste Endstufe, wo ich wirklich nach wenigen Tönen sage: Wow, das ist ein MEHR von ALLEM -ist diese Proxium V 2 neuester Generation.
Ich berichtete ja auch vom alten Modell mit den 63 Volt Kondensatoren, den anderen Trafos und der anderen Gegenkopplung - die war auch "nur" so was wie die üblichen Referenzen mit einer eigenen Gewichtung - und schickte ich ja zurück - weil wie viele saugute amps soll ich mir denn noch hinstellenSmile

Dann ging das Makroaudioabenteuer erst richtig los. Bis dann diese V 2 im Endstandium entwickelt als Prototyp hier stand und meiner Thivan Eros Anni völlig neue Töne und Eigenschaften entlockte, die kein anderer amp an ihr entdecken konnte.

Mit den kleinen Monoblöcken erging es mir ähnlich - an der Atlantis Lab 38 - David Dittmeier und ich konnten gar nicht glauben , was wir da hörten, als ich vom Emitter auf die kleinen Littlebigs umstöpselte -

der Gerd erlebte es hier später auch und war baff.
Leider ließ sich dieser Erfolg an der Thivan Eros Anni so nicht wiederholen, hier obsiegte wieder der Emitter - bis dann die neue Proxium V 2 kam -
das war nochmal eine andere Welt mit mehr Raum, Luft, Details und Plastizität und auch leiser hören können Fähigkeiten.

Eugen geht aber auch schaltungstechnisch, von den Bandbreiten, von der Steuerung - ganz andere Wege als andere.

Das ist wirklich ne eigene Geschichte, wo jemand wirklich wissen will, wie er es hinkriegt die musikalischste Kiste, die möglich ist, zu bauen, die obendrein alles antreiben soll ohne zu mucken.

Das Kunststück ist aus meiner Sicht gelungen.

Den Emitter werde ich jetzt erstmal einmotten, verkaufen ist immer Vollstreß und Generve. Und ich bin da auch zu ehrlich für, wenn einer kommt und das hören will und ich stöpsel dann um - war der Zeitaufwand umsonst. Ich hab den Emmi auch nicht weniger lieb deswegen, und muß so was nun nicht hergeben.

Den Emitter behalte ich erstmal, bis einer aus dem Freundeskreis mit liebender Hand mal einen braucht und mitnimmt.


Smile
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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Morjen morjen,

die Eros 9 X ist hier ein Volltreffer - meine Anni wird nun in 1-2 Wochen abgeholt.
So was hätte ich vor Monaten noch komplett ausgeschlossen. Denn die Anni hat über all die Jahre in der Kellerkatakombe wirklich dutzenden von anderen hervorragenden Lautsprechern auf Dauer akustisch das Genick gebrochen und war immer der Sieger im Ring - mit ihrer Dauerhörtauglichkeit.

Die letzten Tage verplemperte ich unnötig meine Zeit mit Boxenrücken und machte mir wieder selbst das Leben schwer und stellte mir ein Bein,
weil ich vom alten Thivan Thread im KK Forum in Erinnerung hatte, daß die Boxen nicht so weit eingewinkelt werden sollen.

Bei mir waren sie aber massiv eingewinkelt.

Am ASR Emitter limitierte das deutlich die Bühne, da er sowieso alles viel "kleiner und kompakter" abbildet, als meine Proxium V 2.

Ich optimierte dann dummerweise  auf den Emitter hin - am ersten Tag schoß ich über das Ziel hinausSmile
Das merkte ich, als ich dann die Proxium V 2 wieder anhängte -

die Bühne umringte mich, als ob wäre ich selbst Bestandteil der Bühne - das ist erstmal "wow" aber auf Dauer doch schon eine Herausforderung.

Am nächsten Tag winkelte ich wieder etwas weiter ein -

und dachte , es paßt - nach nem halben Tag - merkte ich immer noch, das wird mir stellenweise zu viel, da meinetwegen auf dem linken Kanal abgemischte Gitarren, wie beim ersten Track der 72 Suites von Metallica oder dem sechsten Track von Dire Straits On every street - schier aus dem Flur heraus spielten jenseits der geschlossenen Zimmertür.

Was die Thivan Eros 9 X an Raumabbildung in Verbindung mit einer Proxium V 2 Endstufe und dem RME Adi 2 DAC FS als Quellantrieb leistet - ist unerreicht - unter allem, was ich kenne, und das ist nicht wenig.

Ende vom Lied, ich landete wieder bei meiner ursprünglichen Aufstellung , die ich leider nicht mehr millimetergenau hinkriege, sondern nur Pi Mal Daumen plus minus einen Millimeter - und ich muß sagen, solange die Proxium V 2 dranhängt, ist das in dem Zimmer der Burner, da Stimmen direkt in den Kopf reinspielen und die Bühne nicht zu riesig wird, dafür aber extremst stabil und punktgenau.

Nachdem was ich im Netz recherchierte werden Hornlautsprecher auf Messen nur deswegen wenig oder gar nicht eingewinkelt, da dort naturgemäß kaum jemand im Sweetspot sitzt und dieser breiter gestaltet werden soll. Alle Vorteile eines Horns soll man nur ausspielen können, wenn man das Horn  direkt  auf den Hörplatz hin ausrichtet.

Überraschenderweise funktioniert hier im Zimmer trotz intensiver Einwinklung  noch  das Hören auf den seitlichen Couchplätzen sowie auf dem danebenstehenden Trainingsfahrrad.

Allerdings ohne den so megageilen Effekt, daß Stimmen direkt ins Hirn reinspielen - wie reingebeamt - kann man gar nicht beschreiben und erlebte ich erst einmal zuvor so im Leben, das war bei der Thivan Eros 9 ULTRA.

Aber hauptsache, die Bühne an sich bleibt seitlich abgehört stabil und es quakt nicht - ich hasse es, wenn man seitlich sitzt und hört dann die Musik nur noch aus einem Lautsprecher oder zumindest extrem versetzt auf eine Raumseite, wie es mir mit der Unison Max 2 in dem Zimmer ergangen ist, da das Horn von dieser größere Hörabstande erfodert - die Größe (des Trichters und nicht dessen, was ihr wieder denkt Zunge   ) und die Tiefe - ist also wohl doch entscheidend- in der jeweiligen Hörsituation.

Die Eros 9 X kommt wie die Eros Anni, die Ur Eros und die Eros Ultra mit recht kleinen Hörabständen von gut 3 Metern auf der vollen Panoramabreite bestens klar.

Thivan hatten einen guten Grund, das relativ kleine Horn zu nehmen - zumal bei der Anni sogar die Beschallung von 15 qm Räumen ermöglicht werden sollte.

Insgesamt, da könnte ich mich auch täuschen, mußte das nochmal direkt vergleichen und nochmal das Parkett verschrabbeln, kommt mir die Abbildung minimal niedriger vor, wie bei der Thivan Eros 9 Anni - würde mir erklären, warum das Serienmodell 10 cm höher werden soll.

Aber da bin ich mir echt nicht sicher - das kann auch daran liegen, daß die ganze Arbeitsteilung von Horn und Basstreiber bei der 9 X zur 9 Anni deutlich differiert, oder auch der leicht anderen neuen Hornmundöffnung.

Meine Anni finde ich nun keineswegs schlecht - im Gegenteil - die ist klasse -
aber es beeindruckt mich, daß da noch mehr Auflösung machbar ist und ein direkterer Sound, der trotzdem nicht rumnervt-
die 9 X wirkt etwas kontrollierter als die Anni.

Aber sie wird nicht so fordernd und sezierend, wie die Ultra das konnte.

Der Bass hat sich nun auch nochmal verändert die letzten Tage, ich meldete das gestern schon dem Gerd am Telefon, fand aber keine Zeit was im Forum zu schreiben.
Kurzum, es wurde mächtiger -so mächtig, daß ich doch noch stärker korrigieren mußte - und zwar um satte minus 2,5 db im Bereich meiner zweiten Raummode von 75 hz.

Also ganz ohne EQ hören war nur in den ersten Tagen möglich und Option - heute würde ich das nicht mehr tun wollen , meine Raummoden bei 37,5 und 75 hz sind da nun doch zu brutal. Kurzum, die 9 X verfügt dann  sogar über etwas mehr Kickbass, als die Anni. Das ist der Bereich, wo die Bassgitarre am meisten Druck macht - von D2 bis Fis -
viele werden es halt mögen, daß da mehr Punch kommt, ich senke da lieber etwas ab, mich stört, wenn bei Bassläufen der Ton bei gleicher Anschlagstärke von der Lautstärke schwankt.

Bei leisen hören ist die 9 X somit natürlich spektakulärer als die alte Anni. Wie Gerd mittlerweile mit Messungen belegte und mir zuschickte - ist das Basstreiberverhalten von der 9 X identisch mit dem der ULTRA.  Unterschied sich damals recht deutlich von der alten Anni.

Es kommt da halt auch viel aufs Zimmer an und die Akustik und den Hörabstand.

Was aber definitiv aus meiner Sicht neu sein muß - und anders aufspielt als bei allen Eros Versionen bisher - ist das Horn an sich, daß einfach disziplinierter bei der Sache ist und sich vom Bühnenlautsprecherdasein verabschiedet und ein ernst zu nehmendes high endiges Feingespinst mit  unendlicher Kraftentfaltung erweist.

Bereits bei der Ultra verabschiedete man sich von dem Gedanken den Bass voll ins Horn mit reinspielen zu lassen auf 4000 hz hoch - das war für mich bei weiten nicht so symbiotisch gelungen, wie bei der 9X und sah ich auf Dauer meine "ungenauere" Anni vorne -bei der 9 X ist das einbringen von mehr "Horn"  und weniger "38er Pappe"perfekt gelungen. Letztendlich entscheidet der Geschmack ,die Anni ist halt fleischiger und pappiger und kein Sezierinstrument und Bühnentiefe ist nicht so ihre Stärke, dafür spielt sie eigentlich alles streßfrei ab, die 9 X macht weniger Färbungen, daß der Bass eben ab 2 khz ausgeblendet wird und das neue Horn alles sauberer übernimmt - dafür ist die Bühne nach vorne und hinten tiefer - in der Höhe evtl. minimal niedriger - hab ich noch nicht ganz raus - und die Breite hängt enorm von jedem Millimeter der Einwinklung ab- so stark reagierte da die Anni nicht drauf.

Ich sag mal so, wer eine Anni geil fand, stirbt bei der 9 X weg vor Freude, wer mit Hörnern nix anfangen kann, wird mit ner alten Anni glücklicher, die klingt eigentlich nicht, wie ein klassisches Horn (schrieb selbst die LP) - wer auf Hörner steht und extreme Lebendigkeit - wird in der 9 X eine Benchmark sehen.

Die Kunst an einem Hornlautsprecher ist - aus meiner Sicht - die Vorteile extremer Offenheit und Dynamik - so einzusetzen, daß die Nachteile - deutlicher Präsenzbereich- nicht ins Lästige kippen können. Das ist ein Spagatakt, an dem eigentlich die meisten scheitern und Hornlautsprecher zum Randdasein im Hifi Bereich verurteilen.

Thivan schafften diesen Spagatakt mit der 9 X nahezu perfekt.

ich möchte nicht wissen, wie lange die da im Werk rumprobiert haben müssen.

So was kriegt man nicht mit Messungen gebacken, da muß man hinhören!

Ich freu mich schon im Sommer auf das Serienmodell!

Smile
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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Hallo Werner,

es ist interessant was du zur Anwinklung schreibst. Ich bin nach verschiedenen Versuchen, die bis zur völligen Parallelstellung der Eros gingen und alle ihren Reiz hatten, letztendlich wieder bei der Einwinklung direkt auf den Hörplatz gelandet. Das fühlt sich für mich am stimmigsten im Bezug auf Bühnenabbildung und Sprachverständlichkeit an.



„Information is not knowledge. Knowledge is not wisdom. Wisdom is not truth. Truth is not beauty. Beauty is not love. Love is not music. Music is the best.” (Frank Zappa)
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