Vor 11 Stunden
Hi Werner , ich werde mit K geschrieben , soviel Zeit muss sein 
Deine Unison sind das perfekte Beispiel um aufzuzeigen , was es eben braucht , um solche an PA angelehnte Konstruktionen wirklich Hifi tauglich zu machen .
Vor allem mal jede Menge Kohle und Zeit für die Entwicklung der Lautsprecher , da klappt es dann nämlich nicht mehr , einfach Bauvorschläge und Entwicklungen der Chassis Hersteller allenfalls sanft modifiziert zu übernehmen .
Dann sind wir aber von Vestlyd preislich auch schon Lichtjahre entfernt und pendeln uns bei 3000€ Stückpreis ein für eine 2 Wege Kombination aus 12 Zöller und Horn ein , von der Dimension her eben mit der kleinen Vestlyd vergleichbar , die für 1398 € Paarpreis über den Ladentisch geht .
Schaut man sich die Unison Konstruktion an , denkt man konstruktiv unweigerlich an eine Klipsch Konstruktion der höheren Preisklassen .
Was wird da also konkret gemacht , um diesen Lautsprechern die Tugenden anzuerziehen , die eben auch das leise hören perfektionieren .
Erstmal wird das Horn über die Weiche ein wenig eingebremst , das sind keine Welten aber der Bass muss mitkommen , also gehts da zumindest 4dB vom Wirkungsgrad nach unten , das braucht es , weil man mit dem größeren Bassreflex Gehäuse gleichzeitig dem 12 Zoll Bass ein wenig mehr Tiefgang verschafft , üblich bei solchen hart aufgehängten 12 Zöllern aus dem PA Bereich sind eher untere Grenzfrequenzen von Minimum 40-50 Hz .
Was konstruktiv darin begründet ist , das PA Lautsprecher meist in Tops und Woofer unterteilt sind , wobei die Tops zumeist schon bei 80 Hz getrennt werden um die möglichen Maximalpegel zu erhöhen .
Diffizil dabei , meistens müssen diese Chassis dann unterhalb ihrer Resonanzfrequenz arbeiten, an sich gibt es kaum ein 12 Zoll PA Chassis , was von Natur aus unterhalb 40 Hz eingesetzt wird .
Die Unison geht bis 31 Hz (-3dB) , um das zu erreichen muss man Einbußen im Maximalpegel in Kauf nehmen , kurz rüber geblendet zu Klipsch , aus eben diesen Gründen verwendet Klipsch konventionell aufgehängte Bässe und hatte Jahre lang die berechtigte Kritik zu hören bekommen , das der Übergang zum Horn nicht perfekt gelingt . Eine der wenigen PA nahen Konstruktionen von Klipsch ist daher die klassische Hersey und schon hast du wieder das Problem mit dem geringen Tiefgang .
Unison zeigt , das sowas geht , entfernt sich dabei in der Konstruktion zwangsweise immer mehr vom PA Bereich , was ja vom Verwendungszweck her auch sinnig ist .
Heraus kommt ein domestizierter Lautsprecher , bei dem ganz logisch die mögliche wandnahe Aufstellung nicht der Rede wert ist , da ihr 12 Zöller als PA Chassis nicht den bei Hifi Konstruktionen oft vorkommenden Buckel im Oberbass aufweist , sondern ab 100Hz nach unten sanft ausläuft .
Der Wirkungsgrad ist röhrentauglich aber durch die Hifi Abstimmung nicht mehr spektakulär hoch , wie es bei PA der Fall ist .
Meine Yamaha NS 1000 M haben ohne Hörner mit Beryllium Kalotten 91dB Wirkungsgrad , die Unison 94dB , im Pa Bereich sind es meist Werte im oberen 90dB Bereich bis kurz oberhalb 100 dB .
Dazu kommen bei den Unison die recht aufwändigen und edlen Gehäuse und dann ist man preislich da , wo Unison eben rangiert , aber man kann bei diesen Lautsprechern eben sehr gut konstruktiv nachhalten , was es für ein heftiger Aufwand ist , solche PA nahen Konstruktionen wirklich Hifi tauglich zu machen .
Wenn man das in Relation zum Preis und Aufwand der Vestlyd sieht , ist es vollkommen verständlich , das diese die genannten Defizite haben , das sind tolle Spaßlautsprecher aber eben nicht mehr , jeden Tag und bei jeder Musik müsste ich die nicht haben .

Deine Unison sind das perfekte Beispiel um aufzuzeigen , was es eben braucht , um solche an PA angelehnte Konstruktionen wirklich Hifi tauglich zu machen .
Vor allem mal jede Menge Kohle und Zeit für die Entwicklung der Lautsprecher , da klappt es dann nämlich nicht mehr , einfach Bauvorschläge und Entwicklungen der Chassis Hersteller allenfalls sanft modifiziert zu übernehmen .
Dann sind wir aber von Vestlyd preislich auch schon Lichtjahre entfernt und pendeln uns bei 3000€ Stückpreis ein für eine 2 Wege Kombination aus 12 Zöller und Horn ein , von der Dimension her eben mit der kleinen Vestlyd vergleichbar , die für 1398 € Paarpreis über den Ladentisch geht .
Schaut man sich die Unison Konstruktion an , denkt man konstruktiv unweigerlich an eine Klipsch Konstruktion der höheren Preisklassen .
Was wird da also konkret gemacht , um diesen Lautsprechern die Tugenden anzuerziehen , die eben auch das leise hören perfektionieren .
Erstmal wird das Horn über die Weiche ein wenig eingebremst , das sind keine Welten aber der Bass muss mitkommen , also gehts da zumindest 4dB vom Wirkungsgrad nach unten , das braucht es , weil man mit dem größeren Bassreflex Gehäuse gleichzeitig dem 12 Zoll Bass ein wenig mehr Tiefgang verschafft , üblich bei solchen hart aufgehängten 12 Zöllern aus dem PA Bereich sind eher untere Grenzfrequenzen von Minimum 40-50 Hz .
Was konstruktiv darin begründet ist , das PA Lautsprecher meist in Tops und Woofer unterteilt sind , wobei die Tops zumeist schon bei 80 Hz getrennt werden um die möglichen Maximalpegel zu erhöhen .
Diffizil dabei , meistens müssen diese Chassis dann unterhalb ihrer Resonanzfrequenz arbeiten, an sich gibt es kaum ein 12 Zoll PA Chassis , was von Natur aus unterhalb 40 Hz eingesetzt wird .
Die Unison geht bis 31 Hz (-3dB) , um das zu erreichen muss man Einbußen im Maximalpegel in Kauf nehmen , kurz rüber geblendet zu Klipsch , aus eben diesen Gründen verwendet Klipsch konventionell aufgehängte Bässe und hatte Jahre lang die berechtigte Kritik zu hören bekommen , das der Übergang zum Horn nicht perfekt gelingt . Eine der wenigen PA nahen Konstruktionen von Klipsch ist daher die klassische Hersey und schon hast du wieder das Problem mit dem geringen Tiefgang .
Unison zeigt , das sowas geht , entfernt sich dabei in der Konstruktion zwangsweise immer mehr vom PA Bereich , was ja vom Verwendungszweck her auch sinnig ist .
Heraus kommt ein domestizierter Lautsprecher , bei dem ganz logisch die mögliche wandnahe Aufstellung nicht der Rede wert ist , da ihr 12 Zöller als PA Chassis nicht den bei Hifi Konstruktionen oft vorkommenden Buckel im Oberbass aufweist , sondern ab 100Hz nach unten sanft ausläuft .
Der Wirkungsgrad ist röhrentauglich aber durch die Hifi Abstimmung nicht mehr spektakulär hoch , wie es bei PA der Fall ist .
Meine Yamaha NS 1000 M haben ohne Hörner mit Beryllium Kalotten 91dB Wirkungsgrad , die Unison 94dB , im Pa Bereich sind es meist Werte im oberen 90dB Bereich bis kurz oberhalb 100 dB .
Dazu kommen bei den Unison die recht aufwändigen und edlen Gehäuse und dann ist man preislich da , wo Unison eben rangiert , aber man kann bei diesen Lautsprechern eben sehr gut konstruktiv nachhalten , was es für ein heftiger Aufwand ist , solche PA nahen Konstruktionen wirklich Hifi tauglich zu machen .
Wenn man das in Relation zum Preis und Aufwand der Vestlyd sieht , ist es vollkommen verständlich , das diese die genannten Defizite haben , das sind tolle Spaßlautsprecher aber eben nicht mehr , jeden Tag und bei jeder Musik müsste ich die nicht haben .

Gruß Klaus