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Philips TDA1543 DAC (L1543DAC 16x)
#11
(13.10.2026, 18:05)Rainer schrieb: ....... Burr Brown gefiel mir auch besser als AKM, ESS und AD. Und ich höre ja nur 16Bit/44kHz Dateien.

Gruß
Rainer

Im dem von mir seit 2015 genutzten Marantz SA11-S3 sind auch Burr- Brown DSD 1792 drin, ist ebenfalls ein 16 Bit / 44KHz . Gut, der SACDP ist zwar komplett durch modifiziert worden, also kein klassisches Marantz " Seriengerät" mehr. Er ist und bleibt in meiner Kette gesetzt.
 
Hier der interne Link zur damaligen Modifikation 

https://betreutes-hoeren.de/Forum/showth...hp?tid=255

Neulich konnte ich bei meinem Cousin einen Douk DAC Q 11 mit ESS 9038Q2M & AK 4493 hören , da kann man während des Hörens zwischen den Wandlern hin und her switchen . Der AK spielt weich und harmonisch , der ESS dagegen etwas " straighter und dynmischer . 150 € kostete die " Keksdose " , als Laufwerk dient ein Marantz CDP 7001. Aber in Summe ist und bleibt das ein Einsteiger DA Wandler.   

https://doukaudio.com/de/products/douk-a...ter-dsd256

Gruß 
Georg
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#12
@mannitheear

Hallo Manfred,

ja, da ist sicher was dran. Die alte Multibit-Technik ohne Oversampling und Digitalfilter geht mit älteren und komprimierten Aufnahmen viel gnädiger um. Alles klingt trotz ihrer druckvoll direkten Art weicher, dunkler. Ihr grösster Vorteil ist m.E. die Art wie die Kohärenz der einzelnen Elemente einer Aufnahme ohne Einbußen transportiert wird, flüssig und locker wie ein Plattenspieler. Da wippt der Fuß sofort mit, wie man so sagt.  Big Grin

Auch der Raum wirkt greifbarer, authentischer, schwer zu beschreiben. Bei allen Delta/Sigma Wandlern hatte ich dieses "Kleben" an den Membranen. Der TDA-Wandler löst den Klang vom Lautsprecher ab. Ein sofort hörbarer Effekt.

Modernere Wandler schälen dafür bei guten Records feinste Details und Konturen schärfer heraus, gerade obenrum und kommen auch grobdynamisch mit mehr Wucht zwischen leisesten und lautesten Passagen rüber. Für die Studiotechnik sind sie heute die geeignetere Wahl, keine Frage. 

Die KI bringt es ganz treffend rüber:

"In der Praxis gilt daher: Delta-Sigma liefert die kompromisslose, messtechnisch perfekte Wahrheit für die Produktion, während R-2R als audiophile Delikatesse für den reinen Musikgenuss geschätzt wird."

@LowFi

Dein modifizierter SA11-S3 wird wohl nur von wenigen anderen eingeholt und übertroffen werden können. Ein vorbildlicher Aufbau und das Platinenlayout sieht Marantztypisch sehr sauber und dicht gepackt mit kurzen Wegen aus.

Mein kleiner China Wandler soll ja nur mp3 maximal angenehm können. Wink
In den 90ern hatte ich den Pioneer PD-77, ein 10kg Player. Mein damaliger "Guru" meinte, der hinkte seinem Wadia kaum hinterher.

Hier ist ein schlechtes Bild:

[Bild: Pioneer-PD-77.jpg]

Lang ist's her...

Gruß
Rainer
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#13
(14.10.2026, 08:17)Rainer schrieb: Die KI bringt es ganz treffend rüber:

"In der Praxis gilt daher: Delta-Sigma liefert die kompromisslose, messtechnisch perfekte Wahrheit für die Produktion, während R-2R als audiophile Delikatesse für den reinen Musikgenuss geschätzt wird."
Dem kann ich nur zustimmen.

Nachdem mein TDA 1541 nicht mehr so will, wie er soll, hab ich mir einen Musical Fidelity M1 besorgt.

Dieser hat bekanntlich den Burr-Brown DSD 1796 Chip. 

Der macht alles richtig, das Fußwippen will sich aber nicht so wirklich einstellen.

Gruß Andreas
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#14
Hallo Andreas,

den M1 hatte ich auch einige Zeit. Der hatte den beliebten V90 mit externen Netzteil abgelöst, war aber weder besser noch schlechter. Davor hatte ich viele Jahre den Lite DAC-AH mit 8 echten TDA1543 und I/V Umsetzung über einen OP-Amp am Ausgang. Der Lite war aufwändiger gemacht mit separaten Versorgungen und hochwertigeren Bauteilen und war damals bei vielen beliebt, die auf USB verzichten konnten, um ihre CD/DVD Player aufzuwerten und für PC-Audio mit Toslink Ausgang.

Den M1, den Rega DAC, SMSL SU-8 und den jetzigen TDA1543x16 verglich ich damals vor mind. 8 Jahren. Die 3 klangen gegen den noch unmodifizierten TDA geradezu alle mehr oder weniger steif. Den Rega fand ich auch noch recht passabel. Der auf Amazon hochbejubelte SMSL mit ESS Chip klang nur dünn, flach, hell, überanalytisch. Schrecklich in meinen Ohren. 

Von den Delta/Sigma DAC's war der RME ADI II noch mit am besten. Klingt halt vollkommen neutral ohne eigenen Charakter, was man von Studioklang idealerweise erwarten kann. Es ist kein DAC, der einen "abholt" bzw. Spaß macht, er macht einfach nur nichts verkehrt.... Big Grin Fußwippen muß man sich dort über die restliche Peripherie holen Wink 
Vielleicht ist er deshalb kontinuierlich auf Kleinanzeigen im Angebot, wo ich meinen damals auch her bekam und wieder los wurde.

Gruß
Rainer
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#15
(14.10.2026, 14:39)andi_bln schrieb: Nachdem mein TDA 1541 nicht mehr so will, wie er soll, hab ich mir einen Musical Fidelity M1 besorgt.

Dieser hat bekanntlich den Burr-Brown DSD 1796 Chip. 

Der macht alles richtig, das Fußwippen will sich aber nicht so wirklich einstellen.

Gruß Andreas

Hallo Andreas - falls Du nicht mehr selber löten möchtest kann ich Dir den AD1865 6N11 R2R NOS DAC von Gzlozone nach wie vor sehr empfehlen.
Dynamik, Fußwippfaktor und sehr gute ausdrucksstarke Mitten sind inbegriffen - seine Schwäche sind Hochbitformate.
Der war jetzt ein paar Monate lang nicht mehr lieferbar - inzwischen gibt es ihn wieder :
https://de.aliexpress.com/item/100500694...4itemAdapt

Ich habe zwei Stück davon in einem werkelt eine ITT Lorenz ECC88 und in dem anderen eine Telefunken - hat dann nochmal etwas gebracht. Aber grundsätzlich reicht eine JJ Gold für 30 € die spielt schon deutlich besser als die Standard Röhre mit der der DAC geliefert wird. 

Liebe Grüße Thomas
-  ich meinte zu hören -  
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