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		<title><![CDATA[betreutes hören - HiFi Forum  - Alles über Kopfhörer (mit Elektronik)]]></title>
		<link>https://betreutes-hoeren.de/Forum/</link>
		<description><![CDATA[betreutes hören - HiFi Forum  - https://betreutes-hoeren.de/Forum]]></description>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 16:51:33 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[anTiTon Solo Kopfhörerverstärker - der Magier]]></title>
			<link>https://betreutes-hoeren.de/Forum/showthread.php?tid=1000</link>
			<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 09:25:59 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://betreutes-hoeren.de/Forum/member.php?action=profile&uid=154">mannitheear</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Der Aufbau des Solo ist im gleichen Gehäuse wie der Arno und der DiAn, die Ausstattung ist ebenso minimalistisch: ein Cinch Eingang hinten, vorne 2 Drehknöpfe wie beim Arno. Links wird das Gerät eingeschaltet und die Ausgangsimpedanz in 2 Stufen geschaltet. Eine ist für hochohrige und eine für eher niederohrige Kopfhörer gedacht. Rechts der Lautstärkeregler, dazwischen eine Klinkenbuchse für den Kopfhörer, that's it.<br />
<br />
Um mit der Tür ins Haus zu fallen: der Solo ist für sich genommen ein leistungsfähiger Kopfhörerverstärker der daraufhin konstruierte wurde, praktisch alle handelsüblichen dynamischen und planaren Kopfhörer mühelos anzutreiben - und dabei stets kontrolliert und souverän zu bleiben.<br />
<br />
Das allein würde ihn bereits interessant machen, dennoch wäre der Solo ohne DiAn (oder ein vergleichbares Quellgerät - viel Spass beim Suchen ;-) ) verschenktes Potenzial.<br />
<br />
In dieser Konstellation erinnert der Solo nämlich frappierend an den Arno-X: organisch, körperhaft, groß im Raum, dabei präzise und fein aufgelöst. Kein klinischer Studio-Sound, kein audiophiler Hochglanz – sondern Musik mit Substanz. Stimmen haben Gewicht, Instrumente stehen stabil im Raum, nichts wirkt ausgedünnt oder künstlich aufgeblasen.<br />
<br />
Was mich besonders überrascht hat: die räumliche Darstellung. Sofern man nicht grundsätzlich zu starker Im-Kopf-Lokalisation neigt, erzeugt der Solo eine Bühne, die der des Arno-X erstaunlich nahekommt. Breite, Tiefe, Staffelung – alles da, alles glaubwürdig.<br />
<br />
Ich habe den Solo mit Kopfhörern gehört, die preislich kaum weiter auseinanderliegen könnten: vom Beyerdynamic DT-880 in der 600-Ohm-Version über meinen alten Sennheiser HD-580 Jubilee,  Beyerdynamic T1.2 bis zum Focal Utopia (2020). <br />
<br />
Der Charakter der jeweiligen Kopfhörer bleibt immer erkennbar, gerade die preiswerteren Kopfhörer zeigen ihr volles Können und wachsen quasi über sich selbst hinaus. Im Moment höre ich mit dem HD-580 Jubilee, der normalerweise in der Box bleibt, da ich ihn (sorry) im Vergleich zu den anderen etwas weich und stellenweise sogar langweilig empfinde. Nicht so am Solo: Wunderbar echte Live Atmosphäre bei Pat Metheny/Side-Eye NYC (V1.IV), herrlich ausschwingende Becken, knurrender Bass und der Applaus samt Publikumsgeräuschen irre real und räumlich völlig vom Musikgeschehen separiert. In gleicher Weise funktioniert das auch mit der Mutter aller audiophilen und melomanen Jazz-Liveaufnahmen Bill Evans Trio/Waltz for Debby.<br />
<br />
A capella- und Choraufnahmen sind durch eine feine Separierung der einzelnen Stimmen ein Hörgenuss der besonderen Art, auch weil der ganze Darbietung völlig jede künstliche Betonung bestimmter Frequenzbereiche abgeht, genau so wie jeder Anflug von Sibillanz. Es bleibt Druck, Präsenz, glasklare Auflösung und perfekte Durchzeichnung des Geschehens. Ganz großes Kino! (Gehörte Beispiele u.a.: Nidaros Chathedral Choir/Nidaros, Göteborgs Kammarkör sjunger/Viska du Vind, Arvo Pärt/In Principio, Ladysmith Black Mambazo, Caroline Shaw + Roomful of Teeth/Partita for 8 Voices, Cantate Domino, Jephte, The King’s Singers u.a.m.).<br />
<br />
Der Solo kommt aber natürlich mit jeder Art von Musik klar. Jazz, Orchester, Rock, Singer-Songwriter. Das Schöne: auch Aufnahmen die ich bisher über Kopfhörer eher schwierig zu geniessen fand, machen Spass! Mit dem Solo wird es schwer, schlechte Aufnahmen zu finden.<br />
<br />
Mein persönliches Fazit: Der Solo ist ein exzellenter Kopfhörerverstärker. In Kombination mit dem DiAn beginnt die Magie. Auch mit einem günstigen Kopfhörer wie dem Beyerdynamic DT-880 in der 600-Ohm-Version oder Sennheiser HD-580 Jubilee und mit Sicherheit auch dessen Nachfolger.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Aufbau des Solo ist im gleichen Gehäuse wie der Arno und der DiAn, die Ausstattung ist ebenso minimalistisch: ein Cinch Eingang hinten, vorne 2 Drehknöpfe wie beim Arno. Links wird das Gerät eingeschaltet und die Ausgangsimpedanz in 2 Stufen geschaltet. Eine ist für hochohrige und eine für eher niederohrige Kopfhörer gedacht. Rechts der Lautstärkeregler, dazwischen eine Klinkenbuchse für den Kopfhörer, that's it.<br />
<br />
Um mit der Tür ins Haus zu fallen: der Solo ist für sich genommen ein leistungsfähiger Kopfhörerverstärker der daraufhin konstruierte wurde, praktisch alle handelsüblichen dynamischen und planaren Kopfhörer mühelos anzutreiben - und dabei stets kontrolliert und souverän zu bleiben.<br />
<br />
Das allein würde ihn bereits interessant machen, dennoch wäre der Solo ohne DiAn (oder ein vergleichbares Quellgerät - viel Spass beim Suchen ;-) ) verschenktes Potenzial.<br />
<br />
In dieser Konstellation erinnert der Solo nämlich frappierend an den Arno-X: organisch, körperhaft, groß im Raum, dabei präzise und fein aufgelöst. Kein klinischer Studio-Sound, kein audiophiler Hochglanz – sondern Musik mit Substanz. Stimmen haben Gewicht, Instrumente stehen stabil im Raum, nichts wirkt ausgedünnt oder künstlich aufgeblasen.<br />
<br />
Was mich besonders überrascht hat: die räumliche Darstellung. Sofern man nicht grundsätzlich zu starker Im-Kopf-Lokalisation neigt, erzeugt der Solo eine Bühne, die der des Arno-X erstaunlich nahekommt. Breite, Tiefe, Staffelung – alles da, alles glaubwürdig.<br />
<br />
Ich habe den Solo mit Kopfhörern gehört, die preislich kaum weiter auseinanderliegen könnten: vom Beyerdynamic DT-880 in der 600-Ohm-Version über meinen alten Sennheiser HD-580 Jubilee,  Beyerdynamic T1.2 bis zum Focal Utopia (2020). <br />
<br />
Der Charakter der jeweiligen Kopfhörer bleibt immer erkennbar, gerade die preiswerteren Kopfhörer zeigen ihr volles Können und wachsen quasi über sich selbst hinaus. Im Moment höre ich mit dem HD-580 Jubilee, der normalerweise in der Box bleibt, da ich ihn (sorry) im Vergleich zu den anderen etwas weich und stellenweise sogar langweilig empfinde. Nicht so am Solo: Wunderbar echte Live Atmosphäre bei Pat Metheny/Side-Eye NYC (V1.IV), herrlich ausschwingende Becken, knurrender Bass und der Applaus samt Publikumsgeräuschen irre real und räumlich völlig vom Musikgeschehen separiert. In gleicher Weise funktioniert das auch mit der Mutter aller audiophilen und melomanen Jazz-Liveaufnahmen Bill Evans Trio/Waltz for Debby.<br />
<br />
A capella- und Choraufnahmen sind durch eine feine Separierung der einzelnen Stimmen ein Hörgenuss der besonderen Art, auch weil der ganze Darbietung völlig jede künstliche Betonung bestimmter Frequenzbereiche abgeht, genau so wie jeder Anflug von Sibillanz. Es bleibt Druck, Präsenz, glasklare Auflösung und perfekte Durchzeichnung des Geschehens. Ganz großes Kino! (Gehörte Beispiele u.a.: Nidaros Chathedral Choir/Nidaros, Göteborgs Kammarkör sjunger/Viska du Vind, Arvo Pärt/In Principio, Ladysmith Black Mambazo, Caroline Shaw + Roomful of Teeth/Partita for 8 Voices, Cantate Domino, Jephte, The King’s Singers u.a.m.).<br />
<br />
Der Solo kommt aber natürlich mit jeder Art von Musik klar. Jazz, Orchester, Rock, Singer-Songwriter. Das Schöne: auch Aufnahmen die ich bisher über Kopfhörer eher schwierig zu geniessen fand, machen Spass! Mit dem Solo wird es schwer, schlechte Aufnahmen zu finden.<br />
<br />
Mein persönliches Fazit: Der Solo ist ein exzellenter Kopfhörerverstärker. In Kombination mit dem DiAn beginnt die Magie. Auch mit einem günstigen Kopfhörer wie dem Beyerdynamic DT-880 in der 600-Ohm-Version oder Sennheiser HD-580 Jubilee und mit Sicherheit auch dessen Nachfolger.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Audeze GX]]></title>
			<link>https://betreutes-hoeren.de/Forum/showthread.php?tid=994</link>
			<pubDate>Mon, 19 Jan 2026 18:56:39 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://betreutes-hoeren.de/Forum/member.php?action=profile&uid=156">vandenpop</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://betreutes-hoeren.de/Forum/showthread.php?tid=994</guid>
			<description><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
<br />
Ich bin ja schwer am Überlegen, ob ich die 800-1000.- € für ein Paar Audeze GX ausgebe…<br />
Meine beiden Epos Sennheiser 500 und 670 gehen ja, aber ich will mehr..<br />
<br />
Tests gut und schön, aber ich muss einfach mal von jemandem hören, der ihn hat: Tolle Wahl und das viele Geld wert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
<br />
Ich bin ja schwer am Überlegen, ob ich die 800-1000.- € für ein Paar Audeze GX ausgebe…<br />
Meine beiden Epos Sennheiser 500 und 670 gehen ja, aber ich will mehr..<br />
<br />
Tests gut und schön, aber ich muss einfach mal von jemandem hören, der ihn hat: Tolle Wahl und das viele Geld wert.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sony MDR-F1 überholen]]></title>
			<link>https://betreutes-hoeren.de/Forum/showthread.php?tid=774</link>
			<pubDate>Sat, 08 Feb 2025 13:11:54 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://betreutes-hoeren.de/Forum/member.php?action=profile&uid=236">Adaptor</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://betreutes-hoeren.de/Forum/showthread.php?tid=774</guid>
			<description><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
<br />
hat jemand Erfahrung bezüglich einer Überholung von Kopfhörern?<br />
<br />
Mein altes Schätzchen Sony MDR-F1 hat dringend eine Generalüberholung nötig. Meine Tochter hat sich das gute Stück entliehen und mir nach zwei Jahren wohl sehr intensiver Nutzung völlig ruiniert zurückgebracht.  <img src="https://betreutes-hoeren.de/Forum/images/smilies/traurig.gif" alt="Traurig" title="Traurig" class="smilie smilie_8" /><br />
<br />
Das ist für mich der komfortabelste KH den ich je auf meinem Kopf hatte, was mir meine Tochter auch so bestätigte. Sie muss ihn wohl Tag und Nacht auf dem Kopf gehabt haben, so wie er nun aussieht. <br />
Ich freue mich auf Feedback!<br />
<br />
Grüße Michael]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
<br />
hat jemand Erfahrung bezüglich einer Überholung von Kopfhörern?<br />
<br />
Mein altes Schätzchen Sony MDR-F1 hat dringend eine Generalüberholung nötig. Meine Tochter hat sich das gute Stück entliehen und mir nach zwei Jahren wohl sehr intensiver Nutzung völlig ruiniert zurückgebracht.  <img src="https://betreutes-hoeren.de/Forum/images/smilies/traurig.gif" alt="Traurig" title="Traurig" class="smilie smilie_8" /><br />
<br />
Das ist für mich der komfortabelste KH den ich je auf meinem Kopf hatte, was mir meine Tochter auch so bestätigte. Sie muss ihn wohl Tag und Nacht auf dem Kopf gehabt haben, so wie er nun aussieht. <br />
Ich freue mich auf Feedback!<br />
<br />
Grüße Michael]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vergleich mobiler Kopfhörer (Apple, Sony und ein Fake)]]></title>
			<link>https://betreutes-hoeren.de/Forum/showthread.php?tid=693</link>
			<pubDate>Tue, 29 Oct 2024 11:49:14 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://betreutes-hoeren.de/Forum/member.php?action=profile&uid=507">tf11972</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://betreutes-hoeren.de/Forum/showthread.php?tid=693</guid>
			<description><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
ich fand es an der Zeit, mal wieder meine Kopfhörersammlung ein bisschen zu erweitern (zurzeit AKG K-812, 2x K-872, Sony WF-1000XM3 und XM4, Sennheiser IE-80 und IE-800). Jedes Modell hat bei mir seinen bestimmten Zweck, aber vor einiger Zeit hatte ich meinen Sony WH-1000XM2 meiner Tochter vererbt, sodass ich nun keinen KH mehr zum Sofalümmeln hatte <img src="https://www.hififorum.at/core/images/smilies/ja.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: ja.gif]" class="mycode_img" />. Es sollte also wieder ein Overear mit Bluetooth werden.<br />
<br />
In die engere Wahl kamen natürlich wieder Sony (WH-1000XM4 und XM5), aber ich dachte mir, warum sich nicht mal beim Kernobst umschauen? Ein iPad ist ja vorhanden. Also erst einmal bei Kleinanzeigen gestöbert, gebrauchte Airpods Max kamen etwa auf 350,- EUR, wiederaufbereitete vom Händler sind unter 400,- EUR kaum zu bekommen. Ein Angebot einer (offensichtlich jungen) Dame schien mir interessant, sie hatte sehr gute Bewertungen, also schlug ich zu.<br />
<br />
Da ich vorher einiges im Netz über die Max gelesen hatte (vor allem die überschwänglichen Testergebnisse) konnte ich es kaum erwarten, die Dinger in Händen zu halten. Auf den ersten Blick sahen sie auch ganz gut aus, die Haptik passte aber schon einmal nicht zu Apple: Wacklige Rädchen und Tasten, die Ohrmuscheln fühlten sich nach Kunststoff an (war in den Tests nicht von Aluminium die Rede?). Immerhin koppelte sich der Kopfhörer sofort mit dem iPad, welches eine erweiterte Garantie bis Dezember 2025 anzeigte. Das stimmte mich schon mal positiv.<br />
<br />
Dann der erste Klangtest: Hm, klingt seltsam, kaum Bass, anstrengende Höhen, teilweise änderten sich der Klang und die Lautstärke beim erneuten Verbinden. Das ANC war auch nicht wirklich effektiv. Nun gut, ich hatte auch schon einmal einen teuren Sennheiser HD 820 im Haus, der mir auch nicht gefiel. Vielleicht gewöhne ich mich ja daran, dachte ich mir und gab dem Teil noch ein paar Tage. Leider stellte sich auch danach kein positives Hörerlebnis ein. Dann musste er halt wieder weg.<br />
<br />
Also stellte ich ihn wieder bei Kleinanzeigen und zusätzlich bei Ebay ein. Einen Tag später das böse Erwachen: Die Bucht hatte meine Anzeige gelöscht, weil ich einen Fake-Artikel eingestellt hatte. Ich war natürlich wütend und protestierte auch dagegen, konnte aber nichts ausrichten. Die Apple-Webseite zeigte bei Eingabe der Seriennummer den KH als Original an.<br />
<br />
Meine Zweifel wuchsen: Hatte ich doch eine Fälschung erworben? Die Verkäuferin gab sich ahnungslos, also recherchierte ich im Netz. Dabei stellte sich heraus, dass mein Modell doch einige Merkmale einer Fälschung aufwies: Die Ladebuchse war anders, das Gewicht von Kopfhörer und Smartcase stimmte nicht, auf einem Aufkleber der Verpackung waren Rechtschreibfehler, die ich beim flüchtigen Hinschauen übersehen hatte (peinlich*).<br />
<br />
Und so streite ich jetzt mit der sich weiterhin ahnungslos gebenden Verkäuferin um die Rücknahme, aber damit will ich euch nicht weiter langweilen.<br />
<br />
So bestellte ich doch bei den Wiederaufbereitern zwei Modelle (Sony WH-1000XM5 und Apple Airpods Max, diesmal aber hoffentlich echte <img src="https://www.hififorum.at/core/images/smilies/kopfkratz.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: kopfkratz.gif]" class="mycode_img" />).<br />
<br />
Genervt von dem Apple-Fake, probierte ich zuerst den Sony aus: Klingt ziemlich flach, kaum Details, also die App installiert und einen Blick auf den Equalizer geworfen: Der stand auf "Sprache", aha. Ergo schaltete ich den EQ aus, was ich lieber nicht getan hätte: Der nun überbordende Bass deckte Mitten und Höhen völlig zu, letztere waren aber auch so dumpf und muffig. Das soll ein Topkopfhörer sein? Zumindest fand ich noch die "Hell"-Einstellung im Equalizer, die das Klangbild doch ganz angenehm machte. Aber aus der Erinnerung heraus klang mein XM2 trotzdem besser, ohne irgendwelche Klangeinstellungen vornehmen zu müssen, von meinen Inears der Marke gar nicht zu reden.<br />
<br />
Also musste nun der Apple ran. Die OVP fehlte zwar, aber mir war sofort klar, dass es sich in diesem Fall um ein Original handelte: Die Ohrmuscheln fühlten sich metallisch-kühl an, Rädchen und Knöpfe wiesen kein Spiel auf und auch die Ladebuchse war so, wie in den einschlägigen Webseiten beschrieben.<br />
<br />
Nun aber das Wichtigste, der Klang: Klar, detailliert, der Bass hat für mein Empfinden genau das richtige Pfund, für einen geschlossenen Kopfhörer grandiose Räumlichkeit. Da machte das Hören wirklich Spaß. Ich wechselte noch ein paar Mal zum Sony, der in Stellung "Hell" aber deutlich weniger Details zum Vorschein brachte. Erst mein K-872 zeigte dem Apple, wo der Hammer hängt: Noch mehr Feinheiten im Klangbild, aber auch mehr Neutralität, der Apple neigt im Vergleich dazu schon etwas zur Schönfärberei, aber das ist wie immer Jammern auf hohem Niveau. Für einen Mobilkopfhörer klingt er für mein Empfinden sensationell, was sich das Kernobst aber auch gut bezahlen lässt, sogar als Gebrauchte.<br />
<br />
Und der Sony? In der Werkseinstellung klingt jeder 30,-EUR-Kopfhörer besser. Was die Ingenieure geritten hat, in Neutralstellung so einen klanglichen Murks zu fabrizieren, finde ich einfach nur beschämend. Dass die Overear-Modelle seit dem XM3 gegenüber dem sehr guten XM2 nur schlechter geworden sind, las ich ja schon in den Rezensionen, aber gleich dermaßen? Da bewahrheitet sich wieder, dass viele Tests "gekauft" sind, denn sooo schlecht kam der XM5 dabei auch nicht weg. Apropos: Ich habe diesen schon zurückgeschickt.<br />
<br />
Hier noch ein paar Fotos (Welcher von den Äpfeln ist der falsche?): <br />
<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/fTz3H5G5/IMG-20241025-064658.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: IMG-20241025-064658.jpg]" class="mycode_img" /></a><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/vZD4yTHV/IMG-20241025-064716.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: IMG-20241025-064716.jpg]" class="mycode_img" /></a><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/3Jtkzm7h/IMG-20241025-064724.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: IMG-20241025-064724.jpg]" class="mycode_img" /></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
ich fand es an der Zeit, mal wieder meine Kopfhörersammlung ein bisschen zu erweitern (zurzeit AKG K-812, 2x K-872, Sony WF-1000XM3 und XM4, Sennheiser IE-80 und IE-800). Jedes Modell hat bei mir seinen bestimmten Zweck, aber vor einiger Zeit hatte ich meinen Sony WH-1000XM2 meiner Tochter vererbt, sodass ich nun keinen KH mehr zum Sofalümmeln hatte <img src="https://www.hififorum.at/core/images/smilies/ja.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: ja.gif]" class="mycode_img" />. Es sollte also wieder ein Overear mit Bluetooth werden.<br />
<br />
In die engere Wahl kamen natürlich wieder Sony (WH-1000XM4 und XM5), aber ich dachte mir, warum sich nicht mal beim Kernobst umschauen? Ein iPad ist ja vorhanden. Also erst einmal bei Kleinanzeigen gestöbert, gebrauchte Airpods Max kamen etwa auf 350,- EUR, wiederaufbereitete vom Händler sind unter 400,- EUR kaum zu bekommen. Ein Angebot einer (offensichtlich jungen) Dame schien mir interessant, sie hatte sehr gute Bewertungen, also schlug ich zu.<br />
<br />
Da ich vorher einiges im Netz über die Max gelesen hatte (vor allem die überschwänglichen Testergebnisse) konnte ich es kaum erwarten, die Dinger in Händen zu halten. Auf den ersten Blick sahen sie auch ganz gut aus, die Haptik passte aber schon einmal nicht zu Apple: Wacklige Rädchen und Tasten, die Ohrmuscheln fühlten sich nach Kunststoff an (war in den Tests nicht von Aluminium die Rede?). Immerhin koppelte sich der Kopfhörer sofort mit dem iPad, welches eine erweiterte Garantie bis Dezember 2025 anzeigte. Das stimmte mich schon mal positiv.<br />
<br />
Dann der erste Klangtest: Hm, klingt seltsam, kaum Bass, anstrengende Höhen, teilweise änderten sich der Klang und die Lautstärke beim erneuten Verbinden. Das ANC war auch nicht wirklich effektiv. Nun gut, ich hatte auch schon einmal einen teuren Sennheiser HD 820 im Haus, der mir auch nicht gefiel. Vielleicht gewöhne ich mich ja daran, dachte ich mir und gab dem Teil noch ein paar Tage. Leider stellte sich auch danach kein positives Hörerlebnis ein. Dann musste er halt wieder weg.<br />
<br />
Also stellte ich ihn wieder bei Kleinanzeigen und zusätzlich bei Ebay ein. Einen Tag später das böse Erwachen: Die Bucht hatte meine Anzeige gelöscht, weil ich einen Fake-Artikel eingestellt hatte. Ich war natürlich wütend und protestierte auch dagegen, konnte aber nichts ausrichten. Die Apple-Webseite zeigte bei Eingabe der Seriennummer den KH als Original an.<br />
<br />
Meine Zweifel wuchsen: Hatte ich doch eine Fälschung erworben? Die Verkäuferin gab sich ahnungslos, also recherchierte ich im Netz. Dabei stellte sich heraus, dass mein Modell doch einige Merkmale einer Fälschung aufwies: Die Ladebuchse war anders, das Gewicht von Kopfhörer und Smartcase stimmte nicht, auf einem Aufkleber der Verpackung waren Rechtschreibfehler, die ich beim flüchtigen Hinschauen übersehen hatte (peinlich*).<br />
<br />
Und so streite ich jetzt mit der sich weiterhin ahnungslos gebenden Verkäuferin um die Rücknahme, aber damit will ich euch nicht weiter langweilen.<br />
<br />
So bestellte ich doch bei den Wiederaufbereitern zwei Modelle (Sony WH-1000XM5 und Apple Airpods Max, diesmal aber hoffentlich echte <img src="https://www.hififorum.at/core/images/smilies/kopfkratz.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: kopfkratz.gif]" class="mycode_img" />).<br />
<br />
Genervt von dem Apple-Fake, probierte ich zuerst den Sony aus: Klingt ziemlich flach, kaum Details, also die App installiert und einen Blick auf den Equalizer geworfen: Der stand auf "Sprache", aha. Ergo schaltete ich den EQ aus, was ich lieber nicht getan hätte: Der nun überbordende Bass deckte Mitten und Höhen völlig zu, letztere waren aber auch so dumpf und muffig. Das soll ein Topkopfhörer sein? Zumindest fand ich noch die "Hell"-Einstellung im Equalizer, die das Klangbild doch ganz angenehm machte. Aber aus der Erinnerung heraus klang mein XM2 trotzdem besser, ohne irgendwelche Klangeinstellungen vornehmen zu müssen, von meinen Inears der Marke gar nicht zu reden.<br />
<br />
Also musste nun der Apple ran. Die OVP fehlte zwar, aber mir war sofort klar, dass es sich in diesem Fall um ein Original handelte: Die Ohrmuscheln fühlten sich metallisch-kühl an, Rädchen und Knöpfe wiesen kein Spiel auf und auch die Ladebuchse war so, wie in den einschlägigen Webseiten beschrieben.<br />
<br />
Nun aber das Wichtigste, der Klang: Klar, detailliert, der Bass hat für mein Empfinden genau das richtige Pfund, für einen geschlossenen Kopfhörer grandiose Räumlichkeit. Da machte das Hören wirklich Spaß. Ich wechselte noch ein paar Mal zum Sony, der in Stellung "Hell" aber deutlich weniger Details zum Vorschein brachte. Erst mein K-872 zeigte dem Apple, wo der Hammer hängt: Noch mehr Feinheiten im Klangbild, aber auch mehr Neutralität, der Apple neigt im Vergleich dazu schon etwas zur Schönfärberei, aber das ist wie immer Jammern auf hohem Niveau. Für einen Mobilkopfhörer klingt er für mein Empfinden sensationell, was sich das Kernobst aber auch gut bezahlen lässt, sogar als Gebrauchte.<br />
<br />
Und der Sony? In der Werkseinstellung klingt jeder 30,-EUR-Kopfhörer besser. Was die Ingenieure geritten hat, in Neutralstellung so einen klanglichen Murks zu fabrizieren, finde ich einfach nur beschämend. Dass die Overear-Modelle seit dem XM3 gegenüber dem sehr guten XM2 nur schlechter geworden sind, las ich ja schon in den Rezensionen, aber gleich dermaßen? Da bewahrheitet sich wieder, dass viele Tests "gekauft" sind, denn sooo schlecht kam der XM5 dabei auch nicht weg. Apropos: Ich habe diesen schon zurückgeschickt.<br />
<br />
Hier noch ein paar Fotos (Welcher von den Äpfeln ist der falsche?): <br />
<a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/fTz3H5G5/IMG-20241025-064658.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: IMG-20241025-064658.jpg]" class="mycode_img" /></a><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/vZD4yTHV/IMG-20241025-064716.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: IMG-20241025-064716.jpg]" class="mycode_img" /></a><a href="https://postimages.org/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><img src="https://i.postimg.cc/3Jtkzm7h/IMG-20241025-064724.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: IMG-20241025-064724.jpg]" class="mycode_img" /></a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Beyerdynamic Amiron Home versus DT1990 Pro & Querchecks]]></title>
			<link>https://betreutes-hoeren.de/Forum/showthread.php?tid=611</link>
			<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 14:49:29 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://betreutes-hoeren.de/Forum/member.php?action=profile&uid=388">FritzS</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://betreutes-hoeren.de/Forum/showthread.php?tid=611</guid>
			<description><![CDATA[Amiron Home klingt etwas fülliger, wärmer als der DT1990, BeyerPeak nicht merkbar (EQ auf flat).<br />
<br />
Amiron ist nicht so fein wie ein Skalpell auflösend (Domäne vom K812, Composer, DT1990) - für Dauer Musik etwas angenehmer, Raum und Bühne scheint eine Spur näher, intimer zu sein, aber auch auch etwas gedämpft.<br />
<br />
An der Verarbeitung ist nichts aus zu setzten. Gehäuse besteht großteils aus Kunststoff, was in dieser Preisregion üblich ist. Sitz (Anpressdruck) leichter als DT1990 Pro, Composer. Sitzt trotzdem fest und verrutscht bei Kopfbewegungen nicht.<br />
<br />
Amiron Pads sind samtiger als jene zwei Sätze vom DT1990 Pro überzogen. Schaumstoff aber nicht so weich anschmiegsam als die analytic Pads vom DT1990 Pro. Könnte sich mit der Zeit ändern (und tut es schon etwas).<br />
<br />
Ein zweites kürzeres Kabel wäre für Amiron ein Hit, Beyerdynamic bietet dazu nur das wesentlich teurere von T1.3 / T5.3 an.<br />
<br />
Das ist nur ein erster Eindruck von Amiron, ohne längerem Einspielen.<br />
<br />
Musik: Allan Tailor, All Is One; diverse Tracks von Pink Floyd, Grateful Dread, <br />
<br />
.....<br />
<br />
Ein sehr spezieller aber punktueller Test, daher kann man diesen nicht auf das gesamte Musikspektrum beziehen.<br />
<br />
Zu einem Musikstück, dass ich bei verschiedensten Kopfhörer Tests sicherlich schon hunderte Male hörte:<br />
<br />
Roger Waters - Pink Floyd, The Final Cut (1983, 12 Tracks) <br />
Tr. 1 The Post War Dream<br />
Zu Beginn hört man diverse Geräusche, Autos, Stimmen und was besonders ist, Münzen beginnend von rechts leise klimpern. Danach beginnt Roger Waters zu singen.<br />
<br />
Composer klar und deutlich vernehmbar, besonders das klimpern der Münzen. Stimme klar ohne wahrnehmbare Verfärbung. In Summe Neutral klingend.<br />
<br />
DT1990 Pro analytic Pads, mit geringen Abstrichen dahinter. Gefühlt eine Spur wärmer. Kommt nicht ganz an Composer heran (besonders was Tiefbass betrifft, aber das wäre eine andere Geschichte mit anderen Musikstücken).<br />
<br />
Amiron Home, klimpernde Münzen verhalten wahrnehmbar, Stimme eine Spur verfärbt mit einem sehr leichten Hang manchmal etwas dröhnend zu klingen.<br />
<br />
Quercheck:<br />
K812 etwas unter dem Niveau von Composer, das Klimpern der Münzen eine Spur nicht so klar vernehmbar. Analog zu Beyerdynamic, mit AKG Peak behaftet, dieser liegt um etwa 1kHz niedriger und ist bei mir mit zusätzlichem Mesh (vom K872) etwas bedämpft.<br />
K712 etwas unterhalb vom DT1990 angesiedelt.<br />
<br />
Nur zu Erklärung, Austrian.Audio Composer ist von den mir zu Verfügung stehenden Kopfhörern Die Referenz an der sich alle anderen messen müssen, Composer hat die vorherige Referenz K812 abgelöst.<br />
<br />
Wie immer, es ist ein persönlicher Test, kann daher nur als Anhaltspunkt dienen! Jeder Mensch hört etwas anders. <br />
<br />
Gewisse Dinge kann man aber auch aus Frequenzgängen “herauslesen“. <br />
Quellen dazu:<br />
<a href="https://www.reddit.com/r/oratory1990/wiki/index/list_of_presets/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.reddit.com/r/oratory1990/wik...f_presets/</a><br />
<a href="https://diyaudioheaven.wordpress.com/headphones/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://diyaudioheaven.wordpress.com/headphones/</a> <br />
<br />
EQ Korrekturen<br />
<a href="https://github.com/grpan/Oratory1990-APO-Presets/tree/main/presets" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://github.com/grpan/Oratory1990-APO...in/presets</a> <br />
<a href="https://github.com/jaakkopasanen/AutoEq/tree/master/results/oratory1990/over-ear/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://github.com/jaakkopasanen/AutoEq/.../over-ear/</a> <br />
<br />
Resümee:<br />
DT1990 Pro löst doch feiner und klarer auf als Amiron Home.<br />
Klar auch, der Austrian.Audio Kopfhörer Composer bietet mehr an Feinauflösung, Feindynamic, Neutralität, Luftigkeit, Separation zwischen Künstler, usw. was bei dem Preisunterschied auch zu erwarten ist.<br />
Wer für kleines Geld im Mittelfeld Kopfhörer sucht sollte auch diese beiden Beyerdynamic in die Überlegungen mit einbeziehen. Was gefällt muss eh jeder für sich entscheiden.<br />
<br />
PS: Für den direkten Vergleich kommt zu Gute, dass mein Kopfhörerverstärker Austrian.Audio Full Score one über zwei Kopfhörerbuchsen verfügt und die beiden Kopfhörer nahezu idente Empfindlichkeit haben, da ist rasches wechseln möglich.<br />
<br />
PPS: Amiron Home hatte ich nur für kurze Zeit zum Vergleichstest hier, ging wieder zurück.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Amiron Home klingt etwas fülliger, wärmer als der DT1990, BeyerPeak nicht merkbar (EQ auf flat).<br />
<br />
Amiron ist nicht so fein wie ein Skalpell auflösend (Domäne vom K812, Composer, DT1990) - für Dauer Musik etwas angenehmer, Raum und Bühne scheint eine Spur näher, intimer zu sein, aber auch auch etwas gedämpft.<br />
<br />
An der Verarbeitung ist nichts aus zu setzten. Gehäuse besteht großteils aus Kunststoff, was in dieser Preisregion üblich ist. Sitz (Anpressdruck) leichter als DT1990 Pro, Composer. Sitzt trotzdem fest und verrutscht bei Kopfbewegungen nicht.<br />
<br />
Amiron Pads sind samtiger als jene zwei Sätze vom DT1990 Pro überzogen. Schaumstoff aber nicht so weich anschmiegsam als die analytic Pads vom DT1990 Pro. Könnte sich mit der Zeit ändern (und tut es schon etwas).<br />
<br />
Ein zweites kürzeres Kabel wäre für Amiron ein Hit, Beyerdynamic bietet dazu nur das wesentlich teurere von T1.3 / T5.3 an.<br />
<br />
Das ist nur ein erster Eindruck von Amiron, ohne längerem Einspielen.<br />
<br />
Musik: Allan Tailor, All Is One; diverse Tracks von Pink Floyd, Grateful Dread, <br />
<br />
.....<br />
<br />
Ein sehr spezieller aber punktueller Test, daher kann man diesen nicht auf das gesamte Musikspektrum beziehen.<br />
<br />
Zu einem Musikstück, dass ich bei verschiedensten Kopfhörer Tests sicherlich schon hunderte Male hörte:<br />
<br />
Roger Waters - Pink Floyd, The Final Cut (1983, 12 Tracks) <br />
Tr. 1 The Post War Dream<br />
Zu Beginn hört man diverse Geräusche, Autos, Stimmen und was besonders ist, Münzen beginnend von rechts leise klimpern. Danach beginnt Roger Waters zu singen.<br />
<br />
Composer klar und deutlich vernehmbar, besonders das klimpern der Münzen. Stimme klar ohne wahrnehmbare Verfärbung. In Summe Neutral klingend.<br />
<br />
DT1990 Pro analytic Pads, mit geringen Abstrichen dahinter. Gefühlt eine Spur wärmer. Kommt nicht ganz an Composer heran (besonders was Tiefbass betrifft, aber das wäre eine andere Geschichte mit anderen Musikstücken).<br />
<br />
Amiron Home, klimpernde Münzen verhalten wahrnehmbar, Stimme eine Spur verfärbt mit einem sehr leichten Hang manchmal etwas dröhnend zu klingen.<br />
<br />
Quercheck:<br />
K812 etwas unter dem Niveau von Composer, das Klimpern der Münzen eine Spur nicht so klar vernehmbar. Analog zu Beyerdynamic, mit AKG Peak behaftet, dieser liegt um etwa 1kHz niedriger und ist bei mir mit zusätzlichem Mesh (vom K872) etwas bedämpft.<br />
K712 etwas unterhalb vom DT1990 angesiedelt.<br />
<br />
Nur zu Erklärung, Austrian.Audio Composer ist von den mir zu Verfügung stehenden Kopfhörern Die Referenz an der sich alle anderen messen müssen, Composer hat die vorherige Referenz K812 abgelöst.<br />
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Wie immer, es ist ein persönlicher Test, kann daher nur als Anhaltspunkt dienen! Jeder Mensch hört etwas anders. <br />
<br />
Gewisse Dinge kann man aber auch aus Frequenzgängen “herauslesen“. <br />
Quellen dazu:<br />
<a href="https://www.reddit.com/r/oratory1990/wiki/index/list_of_presets/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.reddit.com/r/oratory1990/wik...f_presets/</a><br />
<a href="https://diyaudioheaven.wordpress.com/headphones/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://diyaudioheaven.wordpress.com/headphones/</a> <br />
<br />
EQ Korrekturen<br />
<a href="https://github.com/grpan/Oratory1990-APO-Presets/tree/main/presets" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://github.com/grpan/Oratory1990-APO...in/presets</a> <br />
<a href="https://github.com/jaakkopasanen/AutoEq/tree/master/results/oratory1990/over-ear/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://github.com/jaakkopasanen/AutoEq/.../over-ear/</a> <br />
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Resümee:<br />
DT1990 Pro löst doch feiner und klarer auf als Amiron Home.<br />
Klar auch, der Austrian.Audio Kopfhörer Composer bietet mehr an Feinauflösung, Feindynamic, Neutralität, Luftigkeit, Separation zwischen Künstler, usw. was bei dem Preisunterschied auch zu erwarten ist.<br />
Wer für kleines Geld im Mittelfeld Kopfhörer sucht sollte auch diese beiden Beyerdynamic in die Überlegungen mit einbeziehen. Was gefällt muss eh jeder für sich entscheiden.<br />
<br />
PS: Für den direkten Vergleich kommt zu Gute, dass mein Kopfhörerverstärker Austrian.Audio Full Score one über zwei Kopfhörerbuchsen verfügt und die beiden Kopfhörer nahezu idente Empfindlichkeit haben, da ist rasches wechseln möglich.<br />
<br />
PPS: Amiron Home hatte ich nur für kurze Zeit zum Vergleichstest hier, ging wieder zurück.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kopfhörer? Thema durch!!]]></title>
			<link>https://betreutes-hoeren.de/Forum/showthread.php?tid=434</link>
			<pubDate>Wed, 29 Nov 2023 14:30:40 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://betreutes-hoeren.de/Forum/member.php?action=profile&uid=135">Horbus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://betreutes-hoeren.de/Forum/showthread.php?tid=434</guid>
			<description><![CDATA[Da ich kein geeignetes Unterforum gefunden habe (ansonsten bitte dahin verschieben!) poste ich hier mal meine Eindrücke zum Thema Kopfhörer, die ja auch irgendwie passive Lautsprecher sind<img src="https://betreutes-hoeren.de/Forum/images/smilies/smile.png" loading="lazy"  alt="[Bild: smile.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Ein wenig zur Einleitung:<br />
<br />
Ich bin, wie wahrscheinlich die meisten hier im Forum, nicht der Kopfhörertyp.<br />
Jedoch, da ich mittlerweile zur Miete wohne, mit Nachbarn, kann ich es nicht mehr so krachen lassen wie zuvor! Ich besitze zwar einen Kopfhörer, ein Einstiegsmodell von Shure (Shure SRH 240), welches ich damals für unter 40€ bei Amazon gekauft hatte, bei welchem sich aber mittlerweile die Kunstlederpolster am Kopfbügel aufgelöst haben und es sich zudem um ein geschlossenes Modell handelt. Für meine neuen Lebensumstände und Musik suchte ich also einen neuen Kopfhörer, möglichst als offene Variante, die etwas mehr Räumlichkeit erzeugen sollte, um auch für spezielle Aufnahmen und Mixe, bzw. Präferenzen (s.a. mein Thread zur Multikanalmusik) gewappnet zu sein.<br />
Gesagt, getan, so habe ich mir einen neuen Kopfhörer bestellt, der meine Wünsche hoffentlich befriedigte.<br />
<br />
Ich möchte vorausschicken, dass dieser Bericht keine Empfehlung für ein bestimmtes Kopfhörermodell sein soll, sondern nur meine Eindrücke und Gedanken zu diesem Thema darlegt!<br />
<br />
Wie anfangs geschrieben, bin ich nicht der Kopfhörertyp, lasse mich aber gerne in die "Magie" dieser Art von Musikhören hereinziehen.<br />
Dies fand in der Vergangenheit recht selten statt. Nun unter neuen Voraussetzungen wollte ich mich dem Thema etwas näher widmen und habe dann auch den Vergleich beider Kopfhörer an unterschiedlichen Quellen (wobei dies letztendlich unerheblich war, da das Ergebnis jeweils das Gleiche war!), meinem Bluesound CD-Ripper und CD- , bzw. Blu-ray Player, durchgeführt.<br />
<br />
Wie zu erwarten, war der neue Kopfhörer in allen Belangen besser. Er kostete aber auch ungefähr mehr als das Zehnfache!!<br />
Ich würde den Unterschied in etwa so beschreiben, wie der Vergleich einer HiFi zu einer High End Anlage!<br />
<br />
So wurden mehr Details der Aufnahme offenbart, alles war präziser und ausgeweitet.<br />
<br />
War der neue Kopfhörer den Preis wert? Ich denke schon!<br />
Würde ich den Kauf wieder tätigen? mit Sicherheit, ja!<br />
<br />
Jetzt kommt allerdings das große "Aber":<br />
<br />
Hätte ich jetzt keinen Vergleich zu viel teureren Kopfhörern, ich hätte nichts vermisst!! Im Gegenteil, ich würde sogar so weit gehen, dass man auch auf diesem Niveau absolut glücklich Musik hören kann!!<br />
<br />
Aus diesem Grund, wie in der Threadüberschrift angedeutet, Thema durch!! Ich könnte mit günstigeren Kopfhörern glücklich werden, habe jetzt zwar etwas besseres, aber mehr ist (für mich!!!) absolut unnötig und Overkill!!<br />
<br />
Da hier ja einige Leute doch eine ansehnliche Sammlung an Kopfhörern besitzen (Kellerkind Werner z.B.), würde mich deren Meinung zum Thema interessieren!<br />
<br />
LG,<br />
Horst]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Da ich kein geeignetes Unterforum gefunden habe (ansonsten bitte dahin verschieben!) poste ich hier mal meine Eindrücke zum Thema Kopfhörer, die ja auch irgendwie passive Lautsprecher sind<img src="https://betreutes-hoeren.de/Forum/images/smilies/smile.png" loading="lazy"  alt="[Bild: smile.png]" class="mycode_img" /><br />
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Ein wenig zur Einleitung:<br />
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Ich bin, wie wahrscheinlich die meisten hier im Forum, nicht der Kopfhörertyp.<br />
Jedoch, da ich mittlerweile zur Miete wohne, mit Nachbarn, kann ich es nicht mehr so krachen lassen wie zuvor! Ich besitze zwar einen Kopfhörer, ein Einstiegsmodell von Shure (Shure SRH 240), welches ich damals für unter 40€ bei Amazon gekauft hatte, bei welchem sich aber mittlerweile die Kunstlederpolster am Kopfbügel aufgelöst haben und es sich zudem um ein geschlossenes Modell handelt. Für meine neuen Lebensumstände und Musik suchte ich also einen neuen Kopfhörer, möglichst als offene Variante, die etwas mehr Räumlichkeit erzeugen sollte, um auch für spezielle Aufnahmen und Mixe, bzw. Präferenzen (s.a. mein Thread zur Multikanalmusik) gewappnet zu sein.<br />
Gesagt, getan, so habe ich mir einen neuen Kopfhörer bestellt, der meine Wünsche hoffentlich befriedigte.<br />
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Ich möchte vorausschicken, dass dieser Bericht keine Empfehlung für ein bestimmtes Kopfhörermodell sein soll, sondern nur meine Eindrücke und Gedanken zu diesem Thema darlegt!<br />
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Wie anfangs geschrieben, bin ich nicht der Kopfhörertyp, lasse mich aber gerne in die "Magie" dieser Art von Musikhören hereinziehen.<br />
Dies fand in der Vergangenheit recht selten statt. Nun unter neuen Voraussetzungen wollte ich mich dem Thema etwas näher widmen und habe dann auch den Vergleich beider Kopfhörer an unterschiedlichen Quellen (wobei dies letztendlich unerheblich war, da das Ergebnis jeweils das Gleiche war!), meinem Bluesound CD-Ripper und CD- , bzw. Blu-ray Player, durchgeführt.<br />
<br />
Wie zu erwarten, war der neue Kopfhörer in allen Belangen besser. Er kostete aber auch ungefähr mehr als das Zehnfache!!<br />
Ich würde den Unterschied in etwa so beschreiben, wie der Vergleich einer HiFi zu einer High End Anlage!<br />
<br />
So wurden mehr Details der Aufnahme offenbart, alles war präziser und ausgeweitet.<br />
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War der neue Kopfhörer den Preis wert? Ich denke schon!<br />
Würde ich den Kauf wieder tätigen? mit Sicherheit, ja!<br />
<br />
Jetzt kommt allerdings das große "Aber":<br />
<br />
Hätte ich jetzt keinen Vergleich zu viel teureren Kopfhörern, ich hätte nichts vermisst!! Im Gegenteil, ich würde sogar so weit gehen, dass man auch auf diesem Niveau absolut glücklich Musik hören kann!!<br />
<br />
Aus diesem Grund, wie in der Threadüberschrift angedeutet, Thema durch!! Ich könnte mit günstigeren Kopfhörern glücklich werden, habe jetzt zwar etwas besseres, aber mehr ist (für mich!!!) absolut unnötig und Overkill!!<br />
<br />
Da hier ja einige Leute doch eine ansehnliche Sammlung an Kopfhörern besitzen (Kellerkind Werner z.B.), würde mich deren Meinung zum Thema interessieren!<br />
<br />
LG,<br />
Horst]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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