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Makro Audio Littlebig Power - die musikalischsten Monoblöcke im Sonnensystem? - Druckversion +- betreutes hören - HiFi Forum (https://betreutes-hoeren.de/Forum) +-- Forum: ELEKTRONIK (https://betreutes-hoeren.de/Forum/forumdisplay.php?fid=5) +--- Forum: Verstärker (https://betreutes-hoeren.de/Forum/forumdisplay.php?fid=18) +---- Forum: Transistor-Verstärker (https://betreutes-hoeren.de/Forum/forumdisplay.php?fid=34) +---- Thema: Makro Audio Littlebig Power - die musikalischsten Monoblöcke im Sonnensystem? (/showthread.php?tid=887) |
RE: Makro Audio Littlebig Power - die musikalischsten Monoblöcke im Sonnensystem? - Kellerkind - 22.12.2025 (21.12.2025, 23:01)SolidCore schrieb: Hallo Werner Hallo Stephan, die 180er Kabel von der Makroaudio Webseite, die der Brutus sich anschaffte - sind halt normale Furutecs mit 1,8 qmm und guten Steckern dran- keine Eigenentwicklung vom Eugen, das ist das 250er und das abgepeckte 250 Lite MK 2. Leider ist das Lite ausverkauft und sobald hat der Eugen keine Zeit da noch tätig zu werden in dem Bereich. Ich konnte wenigstens ein Paar von der abgespeckten Lite version der 250er noch abgreifen, die laufen mittlerweile zu meiner allergrößten Zufriedenheit an den Little Big Endstufen - da sind aber nur normale Standardstecker dran, leider! Kann man hier bestellen: https://www.md-sound.de/Makroaudio-MC-250-MKII-Lite-Netzkabel-200-m-Neu ![]() MD Sound haben da den Bestand vom Eugen aufgekauft - gibt über nur noch Überlänge - also 2 Meter und 2,5 Meter. Brutus macht mit Linn bei Endstufen nicht mehr weiter - für ihn ist der klangliche Abstand zu den Little Big zu groß - ich empfahl ihn für die Little Bigs eher gnädige und runde Kabel, er bestellte jetzt auf Amazon mal die Monosaudio Strippen, die es da so unglaublich günstig gibt und die ich wirklich klasse finde und an zig Anlagen/Bausteine seit langer Zeit betreibe. (unter anderem an der Proxium) Bin gespannt, wie der Brutus mit zu Potte kommt. Der Clou - Amazon nehmen für 1,5 Meter konfektioniert nur gut 30 Euro. OK, wenn man das unter den weiter verbreiteten Namen kauft, wie Viborg - kostet das mittlerweile je nach Stecker auch bis 250 Euro ![]()
RE: Makro Audio Littlebig Power - die musikalischsten Monoblöcke im Sonnensystem? - SolidCore - 22.12.2025 Hallo Werner Wenn eher gnädige, gutmütige Kabel gefordert sind, kann er wirklich besser deinen 30,- Amazon Tip zumindest ausprobieren. Oder Lapp Ölflex, oder die ganzen 25,- Ali-Express Netzkabel. Beim Viborg vertust du dich aber, das ist ganz anders aufgebaut. Hier das Viborg 1501: Mit Rhodium Steckern in Alu lag es mal bei 125,-, heute eher ab 150,-. Kein schlechtes Kabel, spielt sehr rund, aber vor allem macht es keine Fehler, wie zb vorlaute Stimmen, oder wummernden Bass. Im Hochton sauber, aber nicht heller als manch andere. Durch das Teflon etwas "präziser" als die 30,- Schnur. Aber dennoch, wir wissen alle, man muss sowas selbst ausprobieren, ob es zuhause harmoniert. Hatte bei einem Bekannten mal ein anderes Stromkabel gehört, ohne Witz, damit hatte man gefühlt nur noch 80% Stimme, Hochton und Bass unterbelichtet. Also Riesen-Sänger, und alle Instrumente sehr leise und weit im Hintergrund. Mal ausgewechselt, Voila, sofort trat Ausgewogenheit ein. Mit dem Gurkenkabel hätte man die Kette niemals stimmig bekommen. Nenne bewusst keinen Namen, es könnte woanders auch "normal" spielen. Gruß Stephan RE: Makro Audio Littlebig Power - die musikalischsten Monoblöcke im Sonnensystem? - Kellerkind - 23.12.2025 (22.12.2025, 20:30)SolidCore schrieb: Hallo Werner Morjen morjen Stephan, die Viborgs hatten wir vor 10 Jahren mit zig Leuten und Bildern im KK Forum offen und uns drüber unterhalten - der Sigi brachte die dort ins Forum rein - und das war ein echter Abräumer. Die sahen anders innen aus, als das von dir abgebildete! Die sahen damals genauso aus, wie die Bilder von Tertullus und Monos, die es mittlerweile im Netz gibt, der Preis für konfestionierte Viborgs damals um 30 Euro in 1,5 Meter. Das Kabel ging im Forum schier viral. Letztes Jahr hat ein mir bekannter Hifi Entwickler, der sich mit Stromkabeln auseinandersetzt - sich selber welche bestellt von verschiedenen Herstellern und auch gemessen und nachgebessert, wegen Aderendhülsen auf einer Seite. Ich selber beauftragte den pensionierten Elektriker aus meiner Nachbarschaft, bei meinen verschiedenen Kabeln alles wegen Aderendhülsen zu checken - er erzählte mir, daß alle Kabel identisch waren, auch wenn andere Stecker dran waren (ich probierte verschiedene Varianten und präferiere nach wie vor die einfachen Stecker mit vergoldeten Anschlüssen). Es kam auch alles immer aus dem selben Lager bei Frankfurt in identischen Verpackungen an und mit derselben Lieferung, wenn ich von mehreren Herstellern bestellte. Manche Kabel gab ich zurück, weil ich mit den Steckern vom Sound nicht klar kam - wie gesagt, ich mag den Sound der goldenen Variante, die anderen klingen irgendwie etwas künstlich in meinen Ohren. Mein Bekannter, der selber Entwickler ist, kaufte auch mehrere Sachen und meinte, das sei "Wildwest" was man da geliefert kriegt, anhand der Annoncen kann man das nicht bewerten ![]() Er machte dann auch Messungen - die vom Viborg hab ich noch gefunden, die anderen waren identisch soweit ich mich erinnere. Auf Ali sollen die Kabel sogar noch günstiger sein (25 Euro). Hier mal Messungen (Goldsteckervariante Viborg): Jede Ader hat von Stecker zu Buchse 11 Milli-Ohm, also 0,011 Ohm. Die Messung ist dabei sehr stabil. Die vergoldeten Pole des Schukosteckers als auch die Federkontakte der IEC-Kupplung machen sehr guten Kontakt. Zum Vergleich: ein Standard Schuko zu IEC Kabel kommt auf 50 Milli-Ohm, und macht weniger zuverlässigen Kontakt. Dicke Adern plus umlaufende Abschirmung müssten die Kapzität deutlich erhöhen, und genau das apssiert. Während mein Referenzkabel (Hand-selektiert, sie sind alle unterschiedlich) um die 100 pF (Pico-Farad) zwischen L und N aufweist, und circa 108 pF zwischen Schuko und L/N, kommt das Viborg auf 230 pF zwischen L und N, sowie 378 pF von Schuko nach L/N. Das ist in der Praxis nicht relevant, solange man eine geerdete Steckdose nutzt (ungeerdet macht das Kabel ja eh keinen Sinn, weil dann die Abschirmung wegfällt). Wichtiger ist, dass die Kapazität zwischen L und Schuko sowie zwischen N und Schuko möglichst gleich hoch ist, damit man das Netzkabel egal wie herum benutzen kann, mit gleichem Ergebnis. Und das ist hier der Fall. Bis hierhin also nur sehr positive Ergebnisse. Da Du berichtet hast dass die Aderendhülsen fehlen habe ich die beiden Stecker geöffnet und mir auch das Innenleben angeschaut. Zunächst mal gefällt mir die Konstruktion sehr gut, insbesondere die IEC-Kupplung ist Klasse. Sie braucht keine Aderendhülsen, weil die Schraube nicht direkt auf das Kabel drückt, sondern eine Metallplatte von der Schraube auf das Kabel gedrückt wird. Das ergibt perfekten und festen Kontakt. Die integrierte Zugentlastung arbeitet auch sehr gut. Am Schukostecker findet sich dagegen der übliche 'Schraube dreht die Litze kaputt' Kontakt. Dort habe ich die Aderendhülsen nachgerüstet, muss aber anmerken, dass sich die Situation dadurch überhaupt nicht geändert hat (nach wie vor 11 Milli-Ohm). Einziger Negativpunkt: die Abschirmung entpuppt sich hier als sehr dünnes, nicht sehr dichtes Geflecht, welches am Stecker mit dem Schuko-Leiter verdrillt und dann dort mit aufgelegt wird. Eine dichtere Abschirmung macht das Kabel natürlich auch wieder etwas starrer... Zitat Ende Ich selber hatte mal 2 Stecker offen und fotografiert - war identisch - ich wunderte mich damals, daß ich im Blindtest keinen Unterschied zwischen Tertullus und Viborg hörte und man mir im Forum im Kabeltrhead erkärte, der Aufbau differiere. Mittlerweile weiß ich gar nicht, was bei mir woran genau läuft, sieht alles gleich aus und faßt sich gleich an . Nur das Monos habe ich glaube ich eines dabei mit durchsichtigen Audiocrast Steckern, das konnte ich mal in einer Aktion für 27 Euro greifen - hängt an meiner Proxium. Insgesamt klingen die Kabel - wir machten zig Tests - recht ähnlich, wie meine Original Via Blue X 40 (also mit den Via Blue Steckern)- daß wohl mittlerweile um 600 Euro liegt. Das bemerkten wir beim Viborg auch schon damals im KK Forum. Wobei ich meine, daß die Amazon Strippen minimal offener im Präsenzbereich sind. PS: Hier fand ich auch nochmal einen Kommentar meines Bekannten, der die Messungen vornahm - als er die Kabel nochmal direkt verglichen hat - also Viborg und Monosaudio: Zitat: Tja, das war leider ein Reinfall. Ich dachte ich kriege jetzt noch mal ein Kabel mit perfekter Abschirmung...aber nix da, die beiden Kabel sind 100% identisch! Messwerte wie ohmscher Widerstand und Kapazität, verwendetes Kabel und Stecker - alles absolut gleich. Verwendet wird ein 16 mm Durchmesser Kabel, scheinbar 3,2mm², auf das eine Flexschlauchhülle geschoben wird, was dann 17 mm ergibt. Im Bild links der weiße Karton war das Viborg , rechts der braune ist Monosaudio. Monosaudio gibt bei Amazon korrekt 16/17 mm an, aber auf dem Karton steht falsch 18. Audiocrast(Viborg) gibt dafür den Adernquerschnitt nur bei Amazon an. Zitat Ende
RE: Makro Audio Littlebig Power - die musikalischsten Monoblöcke im Sonnensystem? - SolidCore - 23.12.2025 Hallo Werner Sehe grad dein Bild der Monos in Beitrag 171. Das Lautsprecherkabel, vielmehr die gesplitteten Enden. Ob man die Adern Plus und Minus nun rechts- oder linksverdrillt, könnte auch Glaubensfrage sein. Aber Zumindest würde ich beide Kanäle/Amp-Anschlüsse identisch herum verdrillen. Auf dem Bild sieht man, der andere Kanal ist entgegen gesetzt verdrillt. Also Amp 1: Plus Rechtsrum, Minus linksrum Amp 2: Plus Linksrum, Minus Rechtsrum Gruß Stephan RE: Makro Audio Littlebig Power - die musikalischsten Monoblöcke im Sonnensystem? - Kellerkind - 24.12.2025 (23.12.2025, 22:55)SolidCore schrieb: Hallo Werner Morjen Stephan, da kann ich dir gar nix zu sagen, ich kaufte das Kabel gebraucht vor ein paar MOnaten von einem Forenkameraden hier - der es vom Lowfi (Georg) hier im Forum anfertigen ließ. Ich muß das sowieso mal neu konfektionieren lassen, da der Mantel bei der Konfektionierung wohl beschädigt wurde mit Werkzeug und einige Litzen offen liegen, die ich mit Isolierband überklebte. Siehe die Problematik auf Bild in Beitrag Nr. 168 . Normal hab ich das Lapp 4 G 6 in ganz anders konfektionierter Form und mit anderen Steckern, nur es war halt keines mehr zu kriegen und selber bauen ist mir zu viel Gewurschtel. Ich schaltete damals eine Such Annonce im Forum .
RE: Makro Audio Littlebig Power - die musikalischsten Monoblöcke im Sonnensystem? - Kellerkind - 26.12.2025 Morjen morjen, gestern abend erhielt ich info von Brutus17 - die 4 Monosaudio Stromstrippen waren an Heilig Abend schon in der Post und passen bei ihm bestens in die Anlage und zu den Little Bigs. Da kommt man wirklich günstig davon, ich finde die Kabel wirklich auch super - egal unter welchen Namen Monos/Tertullus/Viborg und kaufe sie immer gerade dort bei Amazon, wo sie am günstigsten angeboten werden - bei Monos derzeit konfektioniert um 30 Euro. Hab da auch mal den Copilot genervt: Die Amazon‑Daten geben zwar keine vollständigen technischen Querschnittszeichnungen her, aber sie zeigen genug Details, um die typische „OEM‑Familie“ dieser Kabel zu erkennen. Hier ist eine **präzise, faktenbasierte Zusammenfassung** dessen, was sich aus den Amazon‑Listings über den Aufbau der Viborg‑Netzkabel ableiten lässt – und wie das zu Tertullus und Monosaudio passt. --- ## ?️ **2. Schirmung** - Die Kabel sind **geschirmt** – Amazon nennt explizit „Kupfer Schirmung“. - Das spricht für eine **Geflechtschirmung** oder eine Kombination aus Folie + Geflecht, wie sie bei chinesischen OEM‑Kabeln üblich ist. ## ? **3. Stecker** - Viborg verwendet eigene Stecker wie **VE512R**, **VF512R**, **VF518R** usw.. - Diese Stecker sind massiv, oft mit Kupfer‑ oder Rhodium‑Beschichtung. - Die Steckergehäuse und Schraubklemmen ähneln stark denen von **Monosaudio** und **Tertullus** – was auf denselben OEM‑Hersteller schließen lässt. ## ? **4. Mantel & Optik** - Typische Merkmale: - Nylon‑Geflechtsmantel - Schwarze oder schwarz‑rote Optik - Dicke, starre Bauform - Genau diese Designs tauchen bei Monosaudio und Tertullus ebenfalls auf. --- # ? **Vergleich zu Tertullus und Monosaudio** Auch wenn Amazon das nicht explizit sagt, die Parallelen sind auffällig: | Merkmal | ||Viborg Monosaudio | Tertullus | Kommentar | |--------|--------|------------|-----------|-----------| |Viborg OFC‑Kupferleiter | ✔️ | ✔️ | ✔️ | identische Materialangaben | | Schirmung | ✔️ | ✔️ | ✔️ | typische OEM‑Schirmung | | Nylon‑Geflecht | ✔️ | ✔️ | ✔️ | gleiche Optik | | Steckerdesign | Viborg‑Eigenmarke | sehr ähnlich | sehr ähnlich | vermutlich gleicher OEM | | Preisniveau | moderat | moderat | moderat | gleiche Zielgruppe | | Herkunft | China | China | China | identische Lieferkette wahrscheinlich | **Fazit:** Die Kabel stammen mit hoher Wahrscheinlichkeit aus **derselben OEM‑Fertigungsschiene**, wobei Viborg die eigenen Stecker als Differenzierungsmerkmal nutzt. Die Leiter, Schirmung und der generelle Aufbau sind praktisch identisch mit Monosaudio und Tertullus. --- # ? **Warum das für dich relevant ist** Du hast ein feines Gespür für echte Ingenieursarbeit – und gerade im Audiobereich ist viel „Branding‑Theater“. Bei diesen Kabeln handelt es sich weniger um individuelle Entwicklungen, sondern um **Re‑Brandings eines chinesischen OEM‑Kerns**, der dann mit unterschiedlichen Steckern und Mänteln versehen wird. Das erklärt auch, warum: - die Kabel sich optisch ähneln - die technischen Daten fast identisch sind - die Preisstruktur vergleichbar ist - die klanglichen Unterschiede (wenn überhaupt) eher von den Steckern kommen --- Zitat Ende Wie gesagt, ein Bekannter von mir machte Messungen - alles gleich, frickelte auch alles auseinander usw. Übrigens hab ich auch nochmal nachgefragt wegen Aderendhülsen, da ich ja damals meine Viborgs alle vom Elektriker nachrüsten ließ, nach der damaligen Diskussion im KK Forum. Der eine sagte halt dies, der andere das - und selbst der Elektrikermeister aus der Nachbarschaft war sich nicht sicher ![]() Hier mal die Erklärungen, die Copilot recherchierte: 1. Sind Aderendhülsen vorgeschrieben? Kurz gesagt: Nein, nicht zwingend. In der EU‑Normenwelt (z. B. DIN VDE 0100‑520) gilt: Feindrähtige Leiter dürfen auch ohne Aderendhülse angeschlossen werden, wenn die Klemme dafür geeignet ist. Viele IEC‑Netzstecker (auch hochwertige Audio‑Stecker) besitzen Käfigzugklemmen, die genau dafür ausgelegt sind. Das heißt: Rechtlich ist das absolut zulässig. ? 2. Warum verwenden viele Hersteller trotzdem keine Aderendhülsen? Weil: Aderendhülsen erhöhen den Montageaufwand. Sie erfordern eine definierte Crimpqualität. Bei manchen Klemmen kann eine Hülse sogar den Kontakt verschlechtern, weil sie den Querschnitt verändert. OEM‑Hersteller sparen an jeder Stelle, wo es nicht zwingend vorgeschrieben ist. ? 3. Ist es technisch sinnvoll, Aderendhülsen zu verwenden? Das hängt vom Stecker ab: ✔️ Sinnvoll, wenn: die Klemme eine Schraubklemme ist, die den Leiter seitlich quetscht der Leiter sehr feindrähtig ist häufiges Umstecken erfolgt ❌ Nicht sinnvoll, wenn: der Stecker Käfigzugklemmen hat (wie viele Viborg‑ und Monosaudio‑Stecker) die Hülse den Leiterquerschnitt so verändert, dass die Klemme nicht mehr optimal greift der Hersteller explizit „no ferrules“ empfiehlt Viele hochwertige Industrie‑Stecker (z. B. von Schurter, Mennekes) werden ohne Aderendhülsen montiert, wenn die Klemme dafür ausgelegt ist. ? Was heißt das für deine Kabel? Viborg, Monosaudio und Tertullus verwenden alle ähnliche Schraub‑ bzw. Käfigzugklemmen. Es ist absolut zulässig, die Litzen direkt einzuklemmen. Es ist nicht gefährlich, solange die Klemme dafür ausgelegt ist (was sie ist). Es ist kein Qualitätsmangel, sondern schlicht OEM‑Praxis. Wenn du möchtest, kann ich dir eine kurze Checkliste geben, wie man erkennt, ob ein Stecker Aderendhülsen braucht oder nicht. Zitat Ende Mich hätte auch gewundert, wenn Amazon schon seit locker 10 Jahren Stromkabel liefern sollten, die nicht erlaubt sind in der Form, und die man erst umrüsten müßte. Ich fragte dann auch mal nach, warum sich das in den Hirnen der Menschen so festsetzte von wegen Aderendhülsen - ich las das ja nicht nur in einem Hifi Forum über die Jahre immer wieder, hingegen stand wieder anderes in Foren, wo sich Elektriker austauschten, die waren sich aber auch nicht wirklich einig, was ich so gelesen habe. Copilot hierzu: Warum dieser Mythos so hartnäckig ist Es gibt drei typische Ursachen: ? 1. Verwechslung mit klassischen Schraubklemmen Viele ältere oder billige Stecker hatten Schrauben, die direkt auf die Litzen drücken. Dort kann eine Aderendhülse sinnvoll sein. Aber Viborg, Monosaudio, Tertullus & Co. verwenden Käfigzugklemmen, die genau für feindrähtige Leiter ohne Hülse ausgelegt sind. ? 2. „Ich hab’s irgendwo gelesen“-Wissen Viele Forenbeiträge sind Copy‑Paste‑Wiederholungen von Leuten, die: das Kabel nie besessen haben den Stecker nie geöffnet haben die Normen nicht kennen Aber sie wiederholen es, weil es „professionell klingt“. ? 3. Der HiFi‑Reflex: „Mehr ist besser“ Viele glauben: Aderendhülse = professionell = besserer Klang Das ist technisch Unsinn. Eine Hülse verändert den Kontaktmechanismus – und nicht immer zum Guten. ? Was die Normen wirklich sagen Die relevanten VDE‑Regeln sind eindeutig: Feindrähtige Leiter dürfen ohne Aderendhülse angeschlossen werden, wenn die Klemme dafür geeignet ist. Und eine Käfigzugklemme ist genau dafür konstruiert. Das ist nicht „Interpretation“, sondern Normtext. ? Warum Viborg & Co. KEINE Aderendhülsen verwenden Weil: die Klemmen dafür ausgelegt sind der Kontakt großflächig und stabil ist Aderendhülsen den Querschnitt verändern können es normgerecht ist es in der industriellen Praxis genauso gemacht wird Schurter, Mennekes, Kaiser, Phoenix Contact – alle verwenden bei solchen Klemmen keine Aderendhülsen. Zitat Ende
RE: Makro Audio Littlebig Power - die musikalischsten Monoblöcke im Sonnensystem? - P_Koax - 26.12.2025 Hallo Werner Habe etliche Stecker mit verschiedenen Namen schon verbaut, alle über Amaz. geordert. Vom Anschlußprinzip her waren alle gleich RE: Makro Audio Littlebig Power - die musikalischsten Monoblöcke im Sonnensystem? - vauwe60 - 02.01.2026 Hi, ich habe mir auch die FC 182 von Makroaudio die es z.Zt. zum Sonderpreis gibt (1m ca. 100€) unterm Christbaum gelegt. Scxhaut mal was alleine die Stecker im Handel kosten. Meister Gurskij sagte mir persönlich es werde vermutlich die anderen Kabeln nicht mehr geben. Bin nicht vom Fach aber ich kann sowieso nicht ganz nach vollziehen worin die Eigenentwicklung beim MC -250 liegt, da er ja die Drähte nicht selber zieht. Egal, ich finde die FC 182 bereichen die Little Bigs deutlich gegenüber den Serienstrippen, zu anderen habe ich keinen Vergleich, vertraue aber hier Eugen Gurskij. Hinzu kommt noch dass mir 1m Länge, dicke reicht und 2-2,5 m Länge unnötig wären. Irgendwann vor langer Zeit habe ich in Trivialphysik gelernt dass die Länge den Widerstand beeinflusst. Ich habe die Teile ausgepackt und sie 10 min nur in den Händen gehalten. Wer mit dem Begriff Haptik nichts anfangen kann soll sich diese Kabeln genau anschauen/fühlen. Man ist das geil, diese Stecker. Ich hoffe, nein ich glaube auch dass die Japaner nicht so wie wir China prostituiert sind und Made in Japan auch in Japan produzieren, dafür zahle ich gerne auch mal einen € mehr. RE: Makro Audio Littlebig Power - die musikalischsten Monoblöcke im Sonnensystem? - Kellerkind - 02.01.2026 (02.01.2026, 19:23)vauwe60 schrieb: Hi, Ei super, und Glückwunsch! Freut mich, daß es prima paßt! Die MC 250 gibts ja leider nicht mehr, ich selber kenne die auch nicht, konnte nur von den MC 250 lite 2 Sätze abstauben, die gibts aber wohl noch über MD. Die 182er kenne ich selbst auch noch nicht. Das sind glaube ich Furutecs. Happy listening und weiter viel Spaß mit deinen LittleBIGS Kannst ja mal auf der Webseite vom Eugen was zum Produkt vermerken, da können Kunden jetzt feedback geben.
RE: Makro Audio Littlebig Power - die musikalischsten Monoblöcke im Sonnensystem? - Kellerkind - 08.01.2026 Guten Morgen ihr Lieben, auf der Webseite von Makroaudio bemerkte ich gestern, daß nun die neuen und bereits angekündigten Preise für 2026 gelten - wohl dem, der noch in 2025 kaufte ![]() Ich schaue da ab und an mal drauf - weil ich ja hoffe, daß sich dort Kunden zu den Produkten äußern - man kann neuerdings jedes Produkt im shop anclicken und dann seine Erfahrung dazu schildern. Leider hat sich da bis jetzt nur der Thomas Sender aus dem Open End Forum und der Brutus17 aus dem Analogforum - und ja - meine Wenigkeit - zu Wort gemeldet. Entweder ist das noch gar nicht bekannt, oder die Leute sind schreibfaul, bei mir hingegen stapelt sich schon langsam die Post, wenn auch in Mailform und virtuell, mit begeisterten Feedbacks zu meinen Threads über Makroaudio in 4 Foren. Ein Paar der neuen LittleBIG Monoblöcke liegt jetzt bei absolut fairen 1.999 Euro. Die PROxium V 2 ging nun auf 3.490 Euro hoch - bei MD Sound ist sie derzeit noch in der neuesten Version für 3.290 als Auspackware zu sehen, was mit der neuen Version/Gehäusedeckel/Trafo/Platinen mehr als in Ordnung geht. Aus meiner Sicht eine völlige Neuentwicklung - und würde ich V 3 nennen, der Eugen sieht das anders - da er mehr von den technischen Daten an sich ausgeht. Aber mal zu den Monoblöcken, über die berichtete ich schon länger nicht mehr, kein Wunder, flasht mich doch die Proxium täglich derart in den siebten Klanghimmel, daß ich die Monoblöcke nur noch nebenbei für 1-2 Stunden am Tag im Cardioraum 2 meines Hauses genieße. Und da liegt die Betonung drauf GENIEßE - denn was die aus der Thivan S 6 raus holt ist zu neudeutsch "overwhelming". Außer der Proxium selbst kenne ich an der S 6 keinen besser harmonierenden amp. Die Monoblöcke bleiben mein Preis-Leistungstipp Nr. 1, wenn man ans Budget denken muß und keine allzu impedanzkritischen Boxen betreibt, die unter 2 Ohm Streß machen oder einen massiv schlechten Wirkungsgrad haben. Insgesamt hörte ich die Monoblöcke an den meisten Lautsprechern - was kann ich dazu erzählen? In erster Linie verglich ich sie mit meinen Produkten von Apollon auf Purifi Basis und natürlich meinen ASR Emittern 1 Exclsuive von 2018 und 2020. Von den Apollons trennte ich mich sofort wieder - obwohl die für mich sicher mehr als 1 Jahr zum Besten gehört, was mir unter die Ohrlappen gelegt wurde. Das sind Spitzenamps noch dazu in einer brachial guten Haptik und Verarbeitung - aber vor der flinken Wieselei und gnadenlosen Offenheit der LittleBIGS mußten der teuere Apollon an allen Boxen die Füße strecken, denn im Direktvergleich (und nur da) spielten die Apollons klinisch und tendenziell aufgeweicht. Bei den Emittern sah es anders aus - je nach Lautsprecher variierte das Ergebnis erheblich - wenn ich den Dicken gegen die Zwerge ins Rennen schickte. Am krassesten an der Atlantis Lab 38 - hier war das Ergebnis besonders deutlich - und das hörten vor Ort auch etliche Leute hier, wie der David Dittmeier oder auch der Generg (Gerd) hier ausm Forum. Hier hängte die LittleBIG den Emitter komplett ab - brachte erst richtig Leben in alles rein und zauberte mit den Stimmen. Den Emitter machte man im Vergleich schnell wieder aus, er hatte keine Chance und klang im Direktvergleich nach Maschine - auch dann, wenn man die Bandbreite erheblich reduzierte. An meiner Thivan Eros fiel es auf Dauer andersrum aus - wenn auch nicht so erheblich im Unterschied, sondern homöopathisch - hier hatte der Emitter den konturierteren und in Stein gemißelten Bass und wirkte insgesamt ein wenig plastischer, auch wenn er nicht ganz so schnell und detailliert wie die Littlebigs unterwegs war,das gefiel mir besser, deswegen wanderten die Little Bigs an die Thivan S 6 aus. Und Stimmen in Filmen bei schlechten Synchros kam der Emitter an der Eros einfach besser und fleischiger mit klar, als die LittleBigs. An der Max 1 - da kann man sich dann die Köppe einschlagen, was man besser findet - LittleBig oder Emitter? Schnell entscheiden geht eigentlich nur über den Preis, der Emitter kostet 10 K, die LittleBig 2 K. Auf Dauer entscheiden konnte ich mich nicht, derEmitter blieb dort halt, weil er über 2 Lautsprecheranschlüsse verfügt, und ich ihn umschalten und mitnutzen kann für meine Max Mini auf der anderen Raumseite. Aber bitte denkt nicht, daß LittleBig und Emitter an der Max 1 identisch klingen - das ist beileibe nicht so! Das sind da 2 verschiedene Welten, die LittleBig spielt freiräumiger, der Emitter konturierter und fokussierter - Stimmen kriegen beide prima hin. LittleBig projezieren damit mehr in die Breite, Emitter mehr in die Tiefe der Bühne hinein bei Flüsterpegel sehe ich die LittleBig leicht vorne, bei Mörderpegeln eindeutig den zentnerschweren Emitter mit seiner Killersiebung und Stromschiebemaschinen im seperaten Netzteil. Beides eigentlich Endlösungen an der Max 1, die man nicht in Frage stellt, wenn man nicht gerade unbedingt seine Zeit mit Quervergleichen und Stöpseln verbringen will, sondern mit Genießen von Wohlklang. Natürlich testete ich die LittleBigs auch an meinen kleinen Hans Deutsch, an der MaxMini, an der Klipsch RB 81 MK 2 - das paßt überall wie Arsch auf Eimer - aber da nahm ich mir nicht die Zeit großartig mit anderen amps zu vergleichen und A/B zu stöpseln. Ganz wichtig ist mir zu erzählen, daß die LittleBigs ein feuchter Traum sind, für jeden Hififan, der gerne mal workshoppt oder stöpselt, die kleinen Dinger mit dem großen Sound lassen leicht wie eine Feder herumheben und hat man ruckzuck überall eingepflegt, ohne Probleme mit dem Kreuz, Schweißausbrüche und Kreislaufkollaps - auch kann man die eben schnell mal überall mit hinnehmen und wenn sie erstmal einige Wochen eingespielt sind - wachen die selbst nach einem Transport in Minutenschnelle wieder auf und mumpfen nicht stundenlang oder tagelang rum, wie beispielsweise ein Emitter, bei dem man zum Transport die Nabelschnur lösen mußte oder auch andere amps mit großen Siebungen. Amps, die so schnell wieder wachgeküßt sind, wie die LittleBigs kenne ich sonst nur aus der Class D Technologie. Also alle meine Empfehlungen zu den LittleBigs stehen weiterhin fest wie der Fels in der Brandung. Was wir im Forum schon zusammengetragen haben und auch hinter den Kulissen immer wieder ein Thema ist - die LittleBigs verfügen intern aus Platzgründen nicht über Filterung - sei es HF oder DC und in verseuchten Netzen reagieren sie sehr dankbar auf gut geschirmte Stromkabel. Klingen die Dinger tendenziell eher hell und in Stimmen zischelig - liegt es nach meiner Erfahrung nach am Stromkabel/Stromnetz - die Beipackstrippen würde ich da nicht verwenden wollen. Will man einen eher sanften/analogen und im Bass ultrakonturieren Sound empfehle ich unbedingt die günstigen Kabel um 30-40 Euro die man auf Amazon unter den Markennamen Monosaudio, Audiocrast, Viborg und Tertullus kaufen kann - und zwar unbedingt in der günstigen Variante mit den vergoldeten Stromsteckerkontakten und nicht die Platin und sonstwas Ausführungen. Will man die LittleBigs wirklich absolut neutral arbeiten hören in einem verseuchten Netz, so machte ich besonders gute Erfahrungen (und wurde bei mir die Dauerlösung) mit den Makroaudio 250 lite MK 2 Kabeln, auch wenn mir da die Standardstecker gar nicht gefallen, diese Kabel kriegt man leider nur noch bei MD-Sound als Restposten. Eugen Gurskij ließ diese Kabel eigens nach seinen Vorgaben in Bayern anfertigen. Was man über diese Kabel auf der MD Sound Webseite lesen kann, nicke ich absolut ab und stimme dem zu: Zitat: Das [b]Makroaudio MC-250 MKII Lite[/b] überzeugt mit noch besseren Filtereigenschaften dank erhöhter Induktivität und Ferritkern-Technologie – für maximale Störungsreduzierung. In der heutigen Zeit ist das Stromnetz durch die Vielzahl digitaler Geräte oft „verschmutzt“. Harmonic Distortion (THD) und elektromagnetische Störungen (EMI) wirken sich negativ auf die Musikwiedergabe aus. Genau hier greift das MC-250 ein:
Zitat Ende OK, das kostet halt ein Mehrfaches der dicken China Strippen, sieht auch nicht so geil aus - aber laßt euch nicht von der Optik täuschen, diese Kabel haben es faustdick hinter den Ohren, auch wenn ich ausdrücklich davor warnen muß, daß es in der Einspielphase von nagelneuen LittleBIGS ganz schön in den Ohren zwicken kann, wenn eine Aufnahme höhenlastig produziert wurde. Haben die Monoblöcke aber schon ein paar hundert Betriebsstunden drauf gehen einem die Ohren auf mit den Strippen. Ich hoffe sehr, daß Eugen eines Tages die Zeit finden wird, seine 250er High End Version davon wieder zu bauen, die nochmal deutlich über dem 250er Lite MK 2 gelegen haben soll. Ich selbst durfte sie leider nie hören. Ansonsten - für wenig Geld und sehr homogen - die erwähnten Amazon Strippen - meine klare Empfehlung - kosten fast nix, und klingen auch an frisch ausgepackten und von Störungen geplagten LittleBIGS schon wunderbar harmonisch. Nun zu einem anderen Thema, ich werde immer wieder gefragt, was für Signalkabel ich zu den LittleBigs empfehle und ob die LittleBigs mit Cinch gleich klingen, wie mit XLR. Das kann ich euch immer noch nicht beantworten - denn erstens nutze ich ausschließlich XLR und würde mich nie mehr freiwillig auf Cinch einlassen, auch wenn ich noch kistenweise High End Kabel aus meiner Hifi Vita hier rumliegen habe und zweitens nutze ich im XLR Bereich eigentlich nach Möglichkeit nur noch das Profizeuch von Mogami (die 2534) - billig und saugut- aber ohne eigene Prägung und Sounding - und in einer Kette noch die schön warm gesoundeten Via Blue S 1 (mittlerweile nicht mehr bei den günstigen Vertretern, als ich die kaufte - vor 10 Jahren oder länger- war das noch ein echter Schnapper am Markt und zudem von ungeheuerer Anfaßqualität) Da müßt ihr euch selber durchstöpseln und fehlt mir die Geduld dazu - mit dem Thema setze ich mich erst wieder auseinander, wenn ich noch ein zusätzliches Kabel benötige, weil die Makroaudio PROxium Pre einziehen wird, die bald auf den Markt kommt, sobald die Käufer der LittleBigs und Proxiums dem Eugen mal eine kleine Verschnaufpause gönnen und er nicht laufend im Hintertreffen mit der Fertigung ist. Ihr könnt aber vom Thomas Sender einige Experimente im Open End Forum lesen - oder auch auf seiner Webseite .- zumindestens an den LittleBigs - aber Achtung - da gehts dann richtig ans Geld und ins Eingemachte ![]() Sorry, daß ich da so lange nix vermeldete zu den Monoblöcken, aber einerseits hat mich die PROxium am Wickel und läßt mich nicht los und auf der anderen Seite hatte ich in den letzten Monaten unzählige Arzttermine wegen ganz seltsamen Beschwerden, die einfach keiner kennt oder für möglich hält und viel Detektivarbeit gefragt ist, und bevor das morgen weiter geht - mein Wasserstand für euch bezüglich der Monoblöcke. Da die Monoblöcke so leicht zu transportieren und verschicken sind - überlege ich, ob ich dieses Jahr nichtmal mit Martin rede, daß man ein Paar - ähnlich wie damals den Antiton Arno wo Manni den Paten machte- dem Forum für eine Reise zur Verfügung stellt und die von jedem mal ausprobiert werden können - unter der Bedingung einen ehrlichen Erfahrungsbericht/Feedback möglichst mit Bild zu schreiben - fürs Forum - und dann dem nächsten Interessenten auf eigene Kosten zu senden, bis wir alle Leute hier durchhaben, die Bock haben sich das mal anzuhören und der letzte schickts dann halt dem Martin retour - und wer selber einen haben will - kann sich jeweils einen bestellen. Ist nur so ne Idee, die mir im Kopf rumspukt. Lesen kann man viel - selber hören ist einfach besser. Ich glaub das wars dann erstmal.
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